• Produktbild: OLFA 3-9+: Oldenburger Fehleranalyse für die Klassen 3-9 und darüber
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OLFA 3-9+: Oldenburger Fehleranalyse für die Klassen 3-9 und darüber Instrument und Handbuch zur Ermittlung der orthographischen Kompetenz und Leistung aus freien Texten für die Entwicklung effektiver Fördermaßnahmen, komplette Ökoherstellung

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23,90 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

27.10.2023

Abbildungen

9 farbige Tabellen, 7 Abbildungen

Verlag

Institut für sprachliche Bildung

Seitenzahl

60

Maße (L/B/H)

28,5/20,2/1,1 cm

Gewicht

265 g

Farbe

Weiß / Graublau

Auflage

7. überarbeitete Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-942122-22-1

Beschreibung

Rezension

Für einen ausführlicher Beitrag zu OLFA 1-2 vgl. Ada Sasse und Renate Valtin (2014): Rechtschreibdiagnose für freie Texte. Die Anwendung der Oldenburger Fehleranalyse (OLFA), in "Deutsch differenziert", Heft 4/2014, S. 16-23. Zwei Artikel, in denen über den Einsatz und die Wirksamkeit des förderdiagnostischen Instruments OLFA 3-9 in der Frankfurter LRS-/Legasthenie-Studie und der Münsteraner Studie berichtet wird, befinden sich in Gerd Schulte-Körne, Günther Thomé (Hrsg.) (2014): LRS - Legasthenie: interdisziplinär. Oldenburg: isb-Verlag (Inst. für sprachliche Bildung). "Mit der Oldenburger Fehleranalyse hat der Sprachwissenschaftler ein Verfahren entwickelt, das den individuellen Rechtschreibstand eines Schülers analysiert, um ihn/sie gezielt fördern zu können. Legasthenie-Therapeuten wie die Allgäuerin Kerstin Gemballa nutzen es für ihre Therapie und analysieren damit den Leistungsstand - vor dem Training und danach. Auch, um ihren Schützlingen ein ersehntes Erfolgserlebnis zu bescheren: 'Ja, ich werde besser'!! (Sigrid leger, Magazin SCHULE, H. 6/2014, S. 46) Zwei weitere Untersuchungen über den Einsatz der Oldenburger Fehleranalyse 3-9 liegen vor von Irene Corvacho del Toro (2014): Erwerbbarkeit von effektiven förderdiagnostischen Kompetenzen in der Lehrerausbildung. In: Katja Siekmann (Hg.): Theorie, Empirie und Praxis effektiver Rechtschreibdiagnostik. Tübingen: Stauffenburg Verlag, S. 169-189 und Katja Siekmann (2014): Kompetenzorientierte orthographische Individualförderung - Ergebnisse einer Förderstudie. Zur Förderung monolingualer und bilingualer Lerner/innen auf der Basis der OLFA. In: Katja Siekmann (Hg.): Theorie, Empirie und Praxis effektiver Rechtschreibdiagnostik. Tübingen: Stauffenburg Verlag, S. 191-205. Außerdem ist der Beitrag von Irene Corvacho del Toro 2016 erschienen "Zur qualitativen Rechtschreibfehleranalyse und einer schriftsystematischen lernförderlichen Behandlung der Rechtschreibstörung", in: Zeitschr. für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie, 44, Heft 5, 2016, S. 397-408. Eine Fallbeschreibung einer erfolgreichen Rechtschreibförderung mit OLFA befindet sich bei Ruth Hoffmann-Erz (2017) in: Siekmann, K.; Corvacho del Toro, I.; Hoffmann-Erz, R. (Hrsg.): Schriftsprachliche Kompetenzen in Theorie und Praxis. Tübingen: Stauffenburg Verlag, S. 189-202. Ein ausführlicher Bericht auch in G. Thomé (2019): Deutsche Orthographie: historisch, systematisch, didaktisch. 2., verb. Aufl. Oldenburg: isb-Fachverlag, S. 108-116.
In der Studie von J. Lenhart, P. Marx, R. Segerer, W. Schneider (2019: "Rechtschreibung ohne Schreiben. Messen Fehleridentifikation und Diktat dasselbe?" In: Diagnostica, 3/2019 [https://doi.org/10.1026/0012-1924/a000229]) wird ausführlich mit OLFA 3-9 gearbeitet und berichtet: "Hierfür bieten sich standardisierte Testverfahren mit Fließ- oder Lückentexten an ... oder eine individuelle qualitative Fehleranalyse anhand frei geschriebener Texte im Sinne von OLFA 3-9." (letzter Satz des Beitrags)

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

27.10.2023

Abbildungen

9 farbige Tabellen, 7 Abbildungen

Verlag

Institut für sprachliche Bildung

Seitenzahl

60

Maße (L/B/H)

28,5/20,2/1,1 cm

Gewicht

265 g

Farbe

Weiß / Graublau

Auflage

7. überarbeitete Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-942122-22-1

Herstelleradresse

Institut f.sprachl.Bildu
Werbachstraße 16
26121 Oldenburg
DE

Email: thome@isb-oldenburg.de

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  • Bewertung

    5/5

    04.08.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Sehr hilfreich!

    Die Oldenburger-Fehleranalyse von Thomé und Thomé ist sehr hilfreich, wenn man als Lehrkraft seine Schüler*innen passgenau fördern möchte. Sie gibt eine Methode vor, nach der man die Fehler in einem freien Text auswerten kann. Das Ergebnis ist eine detaillierte Übersicht über den Kompetenzstand des jeweiligen Kindes. Daraus nimmt man viel mehr mit als aus einem Diktat und bloßem Fehlerzählen!: - Die Fehler werden Gruppen zugeordnet, danach sieht man also in einer übersichtlichen Tabelle, welche "Problemstellen" es gibt. - Gleichzeitig sieht man so auch, bei welchen Fehlergruppen keine Fehler aufgetreten sind, also was das Kind schon gut kann - die OLFA ist damit nicht defizitorientiert. - Man weiß nach der OLFA, an welchem Baustein man mit dem Kind zuerst arbeiten sollte. So ein konkretes Ziel hilft den Lehrkräften, ist auch für die Kinder motivierend und sorgt dafür, dass die Fortschritte messbar und sichtbar werden. - Für die OLFA muss kein eigener Test geschrieben werden. Sie wird an von den Kindern frei geschriebenen Texten durchgeführt. Für die Lernenden entsteht so keine unangenehme Testsituation - sie können einfach einen Text schreiben (gar nicht direkt für die OLFA, sondern z.B. zu einem bestimmten Schreibanlass wie einem Klassenausflug oder eine eigene ausgedachte kleine Geschichte). - Zur OLFA gehört auch die Berechnung eines Kompetenzwertes. Dieser gibt Aufschluss darüber, ob eine tiefergreifende Förderung notwendig ist - das hilft Lehrkräften, zu erkennen, bei welchen Kindern Förderbedarf besteht und welche Rechtschreibentwicklung sich im "Normbereich" befindet. Ich habe die OLFA in meinem Grundschullehramtsstudium kennengelernt, sie wurde von unseren Professor*innen sehr empfohlen und ist auch in der fachdidaktischen Literatur bekannt - es handelt sich also um ein geprüftes Analyseinstrument, auf das man sich wirklich verlassen kann! Ein weiterer kleiner Pluspunkt: Wenn man sich ein bisschen reingearbeitet hat (dauert nicht lang, nach ein bis zwei Analysen hat man den Dreh raus), macht die OLFA wirklich Spaß! (Mir zumindest ) Die Hefte sind eine sehr gute Unterstützung, um die OLFA richtig durchzuführen. Sie wird hier nochmal erklärt, dann werden alle Fehlergruppen erläutert, sowie die Auswertung beschrieben. Es gibt sogar Übungstexte. Ich kann sie daher nur empfehlen, gerade als Lehrkraft ist es eine wirklich gute Investition! Besonders wichtig bei der OLFA ist, dass sie sich an Schreibeinheiten (und nicht Buchstaben) orientiert - diese Perspektive auf Schrift hilft auch über die OLFA hinaus, Fehler besser zu verstehen und deuten zu können und ist daher sehr bereichernd (und didaktisch relevant!) für Lehrkräfte. Auch für Eltern kann es natürlich nicht schaden, sich mit der OLFA auseinanderzusetzen, wenn man die Rechtschreibung des eigenen Kindes genauer einschätzen und präzise fördern möchte. Noch ein weiterer positiver Aspekt: Die Hefte werden ökologisch produziert. Ich kann sie also nur empfehlen! (Es gibt übrigens eine eigene OLFA für die Klassen 1-2, auch die Hefte dazu sind sehr empfehlenswert, wenn Kinder in diesen Jahrgangsstufen unterrichtet werden).

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  • Kurzfassung und Abkürzungen
    1 Erfahrungen und Fördererfolge
    1.1 Grundlagen
    1.2 Bericht über Fördererfolge bei einer Rechtschreibstörung (neu)
    2 Die OLFA-Liste und ihre Benutzung
    3 Fehlersortierung nach Rechtschreibbereichen
    4 Richtwerte für tolerierte Fehlerzahlen
    5 Der Kompetenzwert (KW)
    6 Der Leistungswert (LW)
    7 Bedeutung der Kompetenz- und Leistungswerte
    8 Übungen und Lösungen
    8.1 Übung: Graphemgrenzen
    8.2 Übung: Orthographeme
    8.3 Übung: Basisgrapheme
    8.4 Übung: Analyse eines Schülertextes (NEU)
    8.4.1 Fehler und Wörter zählen
    8.4.2 Fehler klassifizieren
    8.5 bis 8.8 Lösungen
    Literatur und Kopiervorlagen (mit einer OLFA-Liste für die Schweiz)