Untersuchung des Auswaschungsverhaltens von gemarkerter Hydrophobierung bei Gebäuden mit der Laser-induced Breakdown Spectroscopy
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
14.07.2017
Verlag
GRINSeitenzahl
292 (Printausgabe)
Dateigröße
4808 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668483910
Eine zuverlässige Qualitätssicherung erfordert es, reliable Informationen zu allen Aspekten der Hydrophobierung eines Bauwerks zu gewinnen. Zu diesem Zweck können einem Bauwerk Probekörper entnommen und im Labor untersucht werden, zum Beispiel auf die Konzentration ihrer Hydrophobierung. Im Bauwerk kann diese Konzentration abnehmen aufgrund von Umwelteinflüssen oder elementspezifischen Prozessen. Jüngere Überlegungen führten jedoch zu der Hypothese, dass nicht nur Umwelteinflüsse zur Dekonzentration der Hydrophobierung führen können, sondern auch die Verfahren, mit deren Hilfe die Proben einem Bauwerk entnommen werden. Das kann bedeuten, dass diese Art der Qualitätssicherung die Konzentration der Hydrophobierung in einer Probe beeinflusst und somit die präzise Evaluation ihrer Wirksamkeit verhindert.
Diese Vermutung sollte im Verlauf der Forschungen verifiziert werden. Deswegen wurden verschiedene, unterschiedlich hydrophobierte Probekörper hergestellt und ihre Entnahme aus dem Bauwerk mit verschiedenen Verfahren simuliert. Vergleichsmessungen vor und nach der Entnahme sollten ergeben, inwiefern das jeweilige Entnahmeverfahren die Konzentration der Hydrophobierung beeinflusst. Die forschungspraktische Arbeit erfolgte in der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung in Berlin sowie auf ihrem Freigelände in Horstwalde. Als Messverfahren zur Materialanalyse wurde die Laser-Induced Breakdown Spectroscopy (LIBS) verwendet. Ihre Besonderheiten im Vergleich zu anderen Verfahren werden in dieser Bachelor-Thesis explizit dargestellt.
Betonbauwerke können lange halten, je nach Anforderung sind 50 bis 100 Jahre heutzutage normal. Während dieser Zeit sind sie Umweltbedingungen ausgesetzt, welche die Konstruktion langfristig schädigen können und dadurch ihre Standsicherheit und Gebrauchstauglichkeit gefährden. Viele der schädlichen Stoffe und Prozesse sind bekannt und können durch Schutzmaßnahmen begrenzt oder vermieden werden.
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