Die Vergnügungskultur im 19. Jahrhundert am Beispiel Berlin. Ein Unterrichtsvorschlag
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
13.07.2017
Verlag
GRINSeitenzahl
38 (Printausgabe)
Dateigröße
2165 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668483231
In der vorliegenden Niederschrift soll es im ersten Abschnitt darum gehen, darzustellen, dass die Herausbildung einer modernen Vergnügungskultur nicht ohne Urbanisierung möglich war und die Vergnügungskultur ein Teil der Metropolenbildung darstellte. Anschließend soll diese Betrachtung als Vorbereitung einer Unterrichtseinheit der Sekundarstufe I an einer Berliner Schule dienen und grob skizziert werden.
Um dieser These nachzugehen müssen zunächst die Begrifflichkeiten der Metropole und Vergnügungskultur geklärt werden. Aufgrund der Kürze der Arbeit wird darauf hingewiesen, dass nur an ausgewählten Beispielen gearbeitet werden konnte.
Im zweiten Abschnitt erfolgt die Umsetzung der Analyse konzeptionell für den Unterricht an Berliner Schulen der Sekundarstufe I. Hierbei werden didaktische und methodische Überlegungen dargestellt.
Die Grundlagen der Arbeit bilden einschlägige Monographien und Sammelbände aus der Stadtgeographie, aus der Didaktik in den Unterrichtsfächer Geschichte und Geographie und aus derzeitigen Forschungen zu Vergnügungskultur im 19. Jahrhundert sowie die Rahmenlehrpläne des Landes Berlin. Seit 2011 beschäftigen sich eine Vielzahl von Autoren mit der Frage wie, wann und wo Vergnügen im 19. Jahrhundert passierte. Die bisherigen eher stadtgeographischen Untersuchungen wurden in den vergangenen Jahren erweitert. Die Wahrnehmung des Vergnügens sowie die (Aus-) Nutzung, Auslebung und Veränderung im politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Kontext rückten in den Vordergrund. Begonnen wurde dieser Aspekt der Geschichtsforschung mit den negativen Auswirkungen von Metropolen wie beispielsweise die Begünstigung der Prostitution. Zunehmend wurden alltägliche Geschehnisse und Räume in der Forschung untersucht. Aus heutiger Sicht, einer medial konstruierten Welt, in der jeder Zugang zu Medien und Vergnügen zu jeder Zeit besitzt, scheint die Frage nach der derzeitigen Forschung zu Vergnügungskultur sinnvoll.
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