Evolutionäre Philosophie. Geschichte und Abriss einiger Denkfehler
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
10.07.2017
Verlag
GRINSeitenzahl
84 (Printausgabe)
Dateigröße
653 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668478855
Dieser Aufsatz wird im Folgenden einen kurzen und unvollständigen Abriss der Behandlung von Denkfehlern in der Geschichte der Philosophie nachziehen, vor allem in den Worten des Philosophen Gilles Deleuze. Bei seinem Denken, das sich jedem Versuch einer Einordnung bislang entziehen konnte, wird zu zeigen versucht, wie es lebenslang, angestoßen unter anderem von Nietzsche, um das Thema der Denkfehler und philosophischer Irrtümer, kreiste. Weniger soll hier das verwandte Gebiet der Sprachphilosophie, des (De-)Konstruktivismus oder allgemein der sogenannten Postmoderne behandelt werden. Diese wichtigen Beiträge zur Kritik des hergekommenen Verständnisses von Subjekt, Identität, Sprache, Wissenschaft und Geschlecht sind unersetzlich, stellen aber eher allgemeine Theorien darüber auf, warum das Denken deliriert, und beschäftigen sich nicht detailliert mit den Ergebnissen der evolutionären Psychologie.
Wir werden im Gegenzug, bei Deleuze abspringend, die Fülle des positiven Materials über Denkfehler, der ins unüberschaubare angewachsenen Listen der Psychologen, Wirtschaftler und anderer überfliegen um einige Beispiele besonders prominenter Exponenten dieser leidigen Geschichte zu explizieren. Dabei wird der Versuch einer methodologischen Kritik gewisser Richtungen der Philosophie ein hoffentlich spannendes Ergebnis in Hinblick auf die Stichhaltigkeit der gesamten Argumentation zeitigen. Im einzelnen soll der aus dem deutschen Idealismus hervorgegangene dialektische Materialismus hinsichtlich der vorher besprochene Reihe von Denkfehlern untersucht werden, so etwa dem sogenannten Story Bias und auf die nach wie vor schwellende Situation rund um die Kausalität. Abschliessend wird die Philosophie des Geistes und die Theorien zu Artifizieller Intelligenz im Lichte der Symbolic Fallacy besprochen.
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