Die Beweggründe Dänemarks zum NATO-Beitritt und seine Rolle im Ostseeraum während des Kalten Krieges
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Sprache:Deutsch
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inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
05.07.2017
Verlag
GRINSeitenzahl
16 (Printausgabe)
Dateigröße
507 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668477513
Um die Ausgangslage und die Voraussetzungen für Dänemark am Ende des zweiten Weltkriegs zu bewerten, ist es unerlässlich zunächst einen kurzen Überblick über die Geschehnisse während des Krieges zu geben. Im Vorfeld des zweiten Weltkrieges bemühte sich die Regierung Stauning in Kopenhagen um eine "Politik der Unsichtbarkeit". Konkret äußerte sich dies in äußerster Zurückhaltung bei Sanktionsfragen im Völkerbund, sowie der Erlaubnis für deutsche Kriegsschiffe dänische Hoheitsgewässer zu durchschiffen und ähnlichen Gefälligkeiten. Dieses Entgegenkommen führte aber nicht zu einer erwünschten verbindlichen Grenzgarantie seitens Deutschlands, die angesichts der immer aggressiver werdenden Außenpolitik des Dritten Reichs notwendig zu werden schien. Weder der am 31. Mai 1939 abgeschlossene Nichtangriffsvertrag, der von deutscher Seite aus forciert worden war, noch die am 1. September abgegebene Neutralitätserklärung konnten letztendlich verhindern, dass Dänemark am 9. April 1940 von Deutschland besetzt wurde. Es bewahrheitete sich die Vorhersage des späteren Außenministers Munch der 30 Jahre zuvor vorausgesagt hatte, dass die Deutschen nachts segeln, morgens landen und abends die Herren von Kopenhagen sein würden. Zwar war das Hauptziel der Wehrmacht Norwegen, doch wurde Dänemark aus strategischen und logistischen Gründen benötigt. Der nahezu ohne nennenswerte Gegenwehr erfolgende Überfall brachte zunächst keine merklichen politischen Veränderungen mit sich.
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