Friedrich Gogarten (1887-1967) Religionsrebell im Jahrhundert der Weltkriege
-
Form:Einzelkauf Download
-
Sprache:Deutsch
-
eBook Format:PDF
- PDF 74,95 € ausgewählt
- ePUB 74,95 €
74,95 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
26.06.2017
Verlag
De GruyterSeitenzahl
524 (Printausgabe)
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783110519600
Friedrich Gogarten verstand sich als Fürsprecher einer alternativen protestantischen Religiosität und rebellierte gegen diejenigen geistigen Grundlagen, die er mit dem Liberalismus in Verbindung brachte. Öffentlich bekannt wurde er in der Weimarer Republik, als er Mitbegründer der Dialektischen Theologie wurde, die die imposanteste Aufbruchsbewegung im Protestantismus des frühen 20. Jahrhunderts wurde. Im "Dritten Reich" glaubte Gogarten, die Chance einer religiösen und gesellschaftlichen Erneuerung zu sehen und schloss sich daher kurzzeitig den "Deutschen Christen" an. Als sich seine Hoffnungen nicht realisierten, zog er sich aus allen kirchenpolitischen Aktivitäten zurück und hüllte sich in Schweigen. Nach einer Zeit der Desillusionierung stemmte er sich mit neuer Kraft gegen das liberale Denken in der Bundesrepublik. Vor allem im Themenspektrum der Säkularisierung konnte er zentrale Elemente seiner Theologie aufs Neue zur Entfaltung bringen. Anhand von neuem Archivmaterial analysiert Timothy Goering detailliert die Kontexte und Umbrüche von Gogartens Werdegang. Im Lichte seiner Biographie wird ein alternativer Protestantismus sichtbar, der in der Forschung durch den starken Fokus auf die Kirchen- und Theologiegeschichte überlagert und vergessen worden ist.
Noch keine Bewertungen vorhanden
Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel
Helfen Sie anderen Kundinnen und Kunden durch Ihre Meinung.
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für Ihr Feedback
Wir nutzen Ihr Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Falls Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.
zum Kundenservice