In einer Welt, in der Menschen zu wilden Bestien – sogenannten Noahs – mutieren, zählt für die siebzehnjährige Cassidy nur, ihre kranke Schwester zu beschützen. Als sie dabei von einem Noah gebissen wird, bleiben ihr noch genau dreißig Tage, eh sie selbst zu einem Monster wird. Nur mit der Hilfe des Rebellen Daniel hat sie eine Chance, rechtzeitig Medizin zu beschaffen. Aber wer hilft schon einer tickenden Zeitbombe, deren kleinste Berührung zur eigenen Ansteckung führen kann?
Kundinnen und Kunden meinen
4.6/5.0
CharleensTraumbibliothek
5/5
27.10.2024
Buch (Taschenbuch)
Eine perfekt gelungene Dystopie mit vielen tollen Charakteren
Meine Meinung:
Das Cover finde ich rundum perfekt gelungen. Man sieht die Protagonistin Cassidy und aufgrund der Gestaltung erhält der Leser direkt einen ersten Einblick in das Setting des Buches.
Der Schreibstil von Fanny Bechert ist schön zu lesen. Er ist flüssig und bildgewaltig - ich bin regelrecht durch die Seiten geflogen, während sich in meinem Kopf die Bilder und Szenen automatisch bildlich abgespielt haben.
Der Leser begleitet hier die junge Frau Cassidy, die ihre Eltern verloren hat und nur noch mit ihrer Schwester zusammen um das Überleben kämpft. Direkt vor Beginn des Buches wurde Cassidy von einem Noah gebissen und somit infiziert. Diese Anfangssituation macht das Buch in meinen Augen zu etwas ganz besonderen. Zuerst dachte ich, es ist eine Art Zombie-Geschichte, aber da habe ich mich geirrt. So ein Setting mit so einer Handlung habe ich noch in keinster Weise gelesen. Normalerweise kämpfen Menschen immer gegen Infizierte um zu überleben. Hier verbleiben Cassidy aber wegen ihrer Infektion sowieso nur noch 30 Tage, bevor sie selbst zu einem Noah wird. Mir hat die Entwicklung von Cassidy richtig gut gefallen. Es war interessant zu sehen, wie die Noah-Entwicklung weitergeht, wie sich der willensstarke Charakter von Cassidy da mit einbringt. Den Leser erwarten hier viele spannende und auch überraschende Wendungen, die einen das Buch nicht mehr aus der Hand legen lassen. Gleichzeitig wird es aber auch sehr emotional, weil auch viele verschiedene Gefühle mit ins Spiel kommen.
Im Laufe der Geschichte trifft Cassidy auch noch auf weitere Charaktere. Fanny Bechert hat diese sehr facettenreich und perfekt ausgearbeitet. Es gab kaum jemanden - eigentlich nur einen und das ist vermutlich so gewollt - den ich nicht mochte und sympathisch fand.
Ich kann das Buch wirklich nur jedem empfehlen, der auf Dystopien und Romantasy steht.
Fazit:
Fanny Bechert hat mich mit "Countdown to Noah - Gegen Bestien" wirklich positiv überrascht. Es ist in meinen Augen eine perfekt gelungene Dystopie mit vielen tollen Charakteren und emotionalen sowie spannenden Szenen.
steffi_heavy_fun
aus Pasching
5/5
22.05.2022
Buch (Taschenbuch)
Grandioser Auftakt in einer apokalyptischen Welt
Wir steigen direkt ins Geschehen ein und ich war sofort gefesselt. Inmitten dieser apokalyptischen Welt begleiten wir Cassidy, welche versucht trotz aller Widrigkeiten ihrer kranken Schwester zu helfen. Dabei stößt sie zufällig auf andere Menschen, denen sie ihre Ansteckung des berüchtigten Noah Virus jedoch nicht verheimlichen kann. Um ihre Schwester zu retten, begibt sie sich auf eine gefährliche Mission, um Medikamente zu bergen, die einfach alles von ihr abverlangt. Die Autorin hat die düstere sowie ernste Atmosphäre in dieser menschenfeindlichen Welt sehr gut rübergebracht und an manchen Stellen hatte ich direkt Gänsehaut. Doch damit nicht genug, auch die Wandlung von Cassidy schreitet mit jedem Tag weiter voran und diese wurde überaus eindrucksvoll sowie beklemmend beschrieben. Was mit leichten körperlichen Veränderungen beginnt, entwickelt sich zu einem regelrechten Kampf um ihren Verstand. Ich möchte euch in dieser Hinsicht nicht zu viel vorwegnehmen, aber es war überaus faszinierend, die Änderungen sowie den inneren Konflikt von Cassidy mitzuerleben. Jede Unachtsamkeit oder jeder noch so kleinste Fehler könnte die Mitmenschen in ihrer Nähe in Gefahr bringen und das Virus weiterverbreiten. Obwohl unsere Protagonistin, die meiste Zeit sehr aufmerksam und verantwortungsbewusst ist, sehnt sich ihre junge Seele nach Leben, Freiheit, Liebe und Nähe. Obwohl ich ihr all diese Dinge von Herzen vergönnt hätte, hat sie zum Glück ihren Aufpasser Daniel, der sie von solchen ,,Dummheiten" abhält und ihr immer wieder in Erinnerung ruft, wie gefährlich sie eigentlich ist, wenn sie sich kurz für einen Moment vergisst.
Neben Cassidy spielt sowohl Daniel als auch seine Freundin bzw. deren Bruder eine wichtige Rolle. Wo es zunächst jede Menge Unsicherheiten, Eifersucht und Konfliktpotential gibt, entwickelt sich die Gruppe im Laufe ihrer Reise zu einer unzertrennbaren Einheit. Trotz der Ernsthaftigkeit und akuten Bedrohung, gab es einige schöne Momente und es war herzerwärmend zu beobachten, wie sich die einzelnen Figuren einander annähern bzw. öffnen. Nichtsdestotrotz behält Cassidy das eine oder andere Geheimnis für sich, was sich gegen Ende als kluge Entscheidung herausstellt. Es gab die eine oder andere Szene, die mich kurzzeitig etwas schockiert hat, insbesondere als so mancher Charakter sein wahres Gesicht gezeigt hat. Die Erkrankten stellten eine völlig eigene Kategorie dar und die Autorin hatte in Bezug auf sie jede Menge kreative Einfälle, die mich überraschen konnten. Ich bin mir sicher, dass wir den einen oder anderen garantiert wiedersehen werden, da manche Aktionen auf eine gewisse Besessenheit schließen lassen. Schön fand ich das die Infizierten nicht als allmächtig dargestellt wurden, sondern genauso ihre Fehler und Einschränkungen wie auch der Rest der Menschheit haben. Was die Gier der Menschen anrichtet, halte ich persönlich für gar nicht so abwegig, weswegen ich den Ursprung der Krankheit trotz aller Fiktion als überaus realistisch empfand. Ich fand die Geschichte spannend, actiongeladen, fesselnd und man sollte mit einem gewissen Pegel an Gewalt und Blut umgehen können bzw. ausreichend Nerven mitbringen. Da ich Endzeitgeschichten jedoch liebe, bin ich voll auf meine Kosten gekommen bzw. habe mit den vorangegangenen Punkten keinerlei Probleme und fand die Umsetzung der Autorin überaus gelungen. Ich könnte keinerlei Kritikpunkte anbringen, außer dass das Ende wirklich fies war, aber zum Glück kann ich direkt im nächsten Teil weiterlesen. In meinen Augen wurde alles richtig gemacht und neben dem Kampf ums Überleben gibt es jede Menge Gefühle und auch die Protagonisten erhalten genug Zeit und Raum, um sich zu entwickeln bzw. anzunähern. Es bleiben noch jede Menge spannender Fragen offen, die definitiv Lust auf die Fortsetzung machen. In diesem Sinne kann ich euch dieses Buch ans Herz legen, wenn ihr apokalyptische Welten genauso mögt wie ich. Ein kleiner Tipp zum Abschluss am Rande: Lasst euch auf keinen Fall von einem Noah erwischen ;)
Bewertung
5/5
02.06.2020
Buch (Taschenbuch)
Zombie-Apokalypse mal ganz anders
Ja Countdown to Noah ist eine Zombiegeschichte, aber keine typische wie man sie kennt.
Was das Buch für mich so besonders macht ist, dass die Noahs eben nicht nur ein typisches Zombieverhalten haben. Sprich Fressen und auf der ständigen Suche nach Fleisch. Nein, die Noahs sind anders, sie haben zwar viel Ähnlichkeit zu Zombies, doch wirken auf mich viel Intelligenter. Zum Beispiel haben sie ein Gespür für Gefahr, kommunizieren untereinander und haben auch andere Triebe, als das Fressen. Zum ersten Mal, habe ich das Gefühl die Sicht- und die Verhaltensweisen eines Zombies zu verstehen, weil teilweise auch aus der Sicht eines Noahs geschrieben wird.
Zu Cassy fühle ich mich sehr hingezogen und ich finde es super interessant, wie sie sich nach und nach verwandelt und man ihren inneren Kampf mitverfolgen kann. Trotz ihrer 17 Jahre hat sie einen unglaublichen Kampfgeist, tut alles für ihre Liebsten und übernimmt viel Verantwortung. Aber auch Daniel und Rita mochte ich sehr und beide entwickeln sich im Laufe der Geschichte. Genervt war ich nur von Jeff. Ich mag seine egoistische Besserwisserei und seine aufdringliche Art überhaupt nicht. Aber es muss ja immerhin einen geben, der über die Stränge schlägt.
Apokalypsen Fans kommen bei Countdown to Noah voll auf ihre Kosten. Fannys Schreibstil ist nämlich angenehm und bildlich. Ich hatte das Gefühl Cassy auf ihrer abenteuerlichen Reise zu begleiten und besonders zum Ende wurde es noch sehr actionreich. Durch den Countdown, der zu Beginn jedes Kapitels runter gezählt wird, ist die Spannung immer da .
Der erste Teil endet bei Tag 15 und einem mega Cliffhanger. Ich kann es euch echt nur dringend raten, den zweiten Teil direkt zur Hand zu haben, denn man muss bei so viel Spannung und Humor einfach weiter lesen. Immerhin will man ja auch wissen, was in den letzen 15 Tagen noch passiert.
Bewertung
aus Hamburg
5/5
30.04.2019
Buch (Taschenbuch)
Das streben nach Unsterblichkeit. Achtung ! Es wird zum verhängnis
hr habt jemanden schon einmal durch eine Krankheit verloren? Und dachtet : " Ich möchte alles rückgängig machen.." ?
Das streben nach Gesundheit und ewigen Leben ist allen bekannt und jeder hat mal drüber nachgedacht. Deshalb ist genau diese Geschichte keine Fiktion oder ein Märchen.. Nein!
Es könnte tatsächlich passieren und das macht die gesamte Geschichte so echt.
Durch ein kurzen Schreck gleich nachdem Prolog ist man richtig angefixt und wird mitten in die Handlung reingeschmissen im postiven Sinne.
Inhalt:
Einer Forschergruppe ist gelungen ein Serum zu erfinden was den Alterungsprozess stoppen könnte.
Unterblichkeit....
Leider wurden die Langzeitfolgen nicht getestet und so passierte es, das eine Epidemie auspricht.
Die Infizierten Menschen veränderten sich. Sie verloren Ihren Verstand und endeten nach einem kurzen Prozess von wenigen Wochen zu triebgesteuerten aggresiven Monstern.
So startet das Szenario von Countdown to Noah. Mittendrinn die Hauptprotagonistin: Cassidy Dawson.
Sie ist auf sich allein gestellt. Gemeinsam mit ihrer jüngeren Schwester ist Cassidy auf der Flucht und kämpft ums überleben. Durch ein sehr schweres Schicksal
( Ich möchte es einfach nicht verraten) Die Zeit wird knapp und Cassidy ist gezwungen andere Gesunde Menschen zu finden. Sie braucht dringend hilfe und findet diese in einem scheinbar verlassenen Dorf...
Personen:
Cassidy ist die Hauptfigur und ist ein Charakter mit dem man sich gut versteht :) In jedem Kapitel hab ich mit Cassidy mitgefühlt. Freude, Trauer, sogar Mitleid muss man mit ihr haben. Als Leser bekommt man sehr gut geschildert wie es in Ihr ausieht. Wie verzeifelt Sie doch ist und wovor Sie doch sooo große Angst hat....
Daniel war für mich ein Charakter den man erwähen Muss!! Er ist Anfangs Schroff und total Kühl. Doch beim Lesen darf man dabei sein wie sich Daniel langsam Cassidy gegenüber verändert. Er öffnet sich und man erfährt vieles über Ihn und seine Gründe.
Dieser Prozess war sehr schön beim Lesen und hat mich öfters zum schmunzeln gebracht .. Okay Tränchen sich auch geflossen :)
Die anderen Charaktere wurden gut beschrieben und Sie waren für mich keine „blassen“ Personen die mitlaufen, sondern Sie gehörten dazu und hatten großen Einfluss beim Verstehen und mitfiebern der weiteren Kapitel.
Gesamteindruck
Von beginn der ersten Seite an hat mich Fanny Bechert abholen können. Ich brauchte keine Zeit um Dinge zu verstehen.
Warum auch ? Es wurde alles gut geschildert und durch die überzeugenen Charaktere kam ich beim Lesen nicht ins stocken.
Während des Lesens hatte tatsächlich das Gefühl mitten drinnen zu stehen, ich fühlte mich manchmal nicht als Leser sondern als erleber.
Kennt Ihr das ? Ihr ertappt euch dabei die Zeit um euch vergessen zu haben ?
Das hatte ich bei Countdown to Noah. Nachdem Cliffhänger am Ende möchte ich bald weiterlesen. Cassidy ich komme :)
Danke für diese schönen Lesestunden !
Isa_He
5/5
16.04.2019
Buch (Taschenbuch)
Ich möchte nicht zu einer dieser Bestien werden...
Countdown to Noah - Gegen Bestien | Fanny Bechert
In einer Welt, in der Menschen zu wilden Bestien - sogenannten Noahs - mutieren, zählt für die siebzehnjährige Cassidy nur, ihre kranke Schwester zu beschützen. Als sie dabei von einem Noah gebissen wird, bleiben ihr noch dreißig Tage, ehe sie selbst zu einem Monster wird. Nur mit der Hilfe des Rebellen Daniel hat sie eine Chance, rechtzeitig Medizin zu beschaffen. Aber wer hilft schon einer tickenden Zeitbombe, deren kleinste Berührung zur eigenen Ansteckung führen kann?
Ein durch und durch spannendes Buch, dass ich von der ersten Seite an verschlungen habe. Interessant fand ich, wie Noahs entstanden sind. Das ist zum einen, wo man sich denkt: typisch Mensch und zum anderen doch mal etwas anderes. Hat mir sehr gefallen. Die Entwicklung von Cassidy fand ich spannend, da sie mehr und mehr Probleme bekam, den Noah in sich zu unterdrücken. Sie ist so eine tolle Persönlichkeit und man leidet beim Lesen fast förmlich mit, da sie niemanden, wegen der Ansteckungsgefahr, zu nah kommen darf. Sie aber diese Nähe eigentlich brauch bzw. jemanden brauch, der ihr in dieser ausweglosen Situation zur Seite steht.
Gut fand ich auch, dass die Kapitel im Buch Cassidys verbleibende Tage als Mensch darstellen, so hatte man noch mal vor Augen, wie wenig Zeit ihr noch blieb.
Insgesamt ist Countdown to Noah ein unglaublich tolles Buch, was die liebe Fanny Bechert hier geschrieben hat. Sie hat einen sehr angenehmen und flüssigen Schreibstil, der es einen schwer macht, das Buch wieder aus der Hand zu legen.
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