Produktbild: Politische Bildung und soziale Deutungsmuster zum Nahostkonflikt

Politische Bildung und soziale Deutungsmuster zum Nahostkonflikt

Aus der Reihe Wochenschau Academy

35,95 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

16.06.2017

Verlag

Wochenschau

Seitenzahl

276

Maße (B/H)

14,8/21 cm

Gewicht

366 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7344-0532-7

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Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

16.06.2017

Verlag

Wochenschau

Seitenzahl

276

Maße (B/H)

14,8/21 cm

Gewicht

366 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7344-0532-7

Herstelleradresse

Wochenschau Verlag
Eschborner Landstr. 42-1393
60489 Frankfurt
DE
info@wochenschau-verlag.de

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  • 1 Einleitung 1.1 Problemaufriss: Der Nahostkonflikt als komplexer und verunsichernder Gegenstand politischer Bildung 1.2 Zielstellungen und Aufbau der Arbeit2 Zentrale Arbeitsbegriffe politischer Bildung 2.1 Mensch, Demokratie und das Politische 2.1.1 Der Mensch als ein zur Mündigkeit fähiges, aber sozial geprägtes Wesen 2.1.2 Die Demokratie als freiheitliche Mitwirkungsdemokratie der gleichwertigen Mündigen 2.1.3 Das Politische als freiheitlicher und partizipativer Raum kontroverser Deutungs-, Aushandlungs-, Entscheidungs- und Beurteilungsprozesse .2.1.4 Problematisierung der Arbeitskonzepte  2.2 Politische Urteilskraft2.2.1 Vorüberlegungen: Politische Bildung als Erziehung zu politischer Mündigkeit durch Förderung politischer Urteilskraft 2.2.2 Ideengeschichtliche Grundlage politischer Urteilskraft: Immanuel Kants sensus communis 2.2.3 Reflektierende Urteilskraft als Verfahrensweise politischen Urteilens2.2.4 Repräsentatives Denken: Die Figur des unparteiischen Betrachters entgrenzter politischer Probleme .2.2.5 Zur Bedeutung nicht bloß vorgestellter problembezogener Perspektivvielfalt2.3 Wissen 2.3.1 Vorüberlegungen: (Konzeptuelles) Wissen als ein zentraler Gegenstand politischer Bildung  2.3.2 Wirklichkeit und Wissen als soziale Phänomene  2.3.3 Zum Erkenntnisstatus und zur Geltung politischen Wissens in der politischen Bildung  2.4 Soziale Deutungsmuster 2.4.1 Vorüberlegungen: Zur Bedeutung von Ausgangswissensbeständen im Rahmen politischer Bildung .2.4.2 Soziale Deutungsmuster: Eine Begriffsgrundlage nach Ulrich Oevermann  2.4.3 Ein Arbeitsbegriff sozialer Deutungsmuster .2.4.4 Konsequenz: Analysen problembezogener sozialer Deutungsmuster als Bestandteil politikdidaktischer Theoriebildung3 Der Nahostkonflikt: Ein kontroverser und überprägter politischer Deutungsgegenstand 3.1 Der Nahostkonflikt als politischer Deutungsgegenstand – eine exemplarische Darstellung zentraler Kontroversen  3.1.1 Kontroverse A: Zionistische Territorialisierung .3.1.2 Kontroverse B: Kompromissbereitschaft der lokalen Konfliktakteure 3.1.3 Kontroverse C: Israelische Konfliktpolitik 3.1.4 Kontroverse D: Antizionistischer Antisemitismus 3.1.5 Kontroverse E: Konfliktfaktor Religion .3.1.6 Kontroverse F: Machtverhältnisse in einem globalisierten Konflikt .3.2 Überprägte Deutungen und Positionierungen in Deutschland  23.2.1 Vorbemerkungen zu den Wahrnehmungen der Konfliktakteure in Deutschland 23.2.2 Erinnerungspolitisch überformte Deutungen und Positionierungen  33.2.3 Ideologisierte Deutungen und Positionierungen  53.2.4 „(Junge) Muslime“, der Nahostkonflikt und Antisemitismus4 Handlungsrelevante soziale Deutungsmuster im Sprechen über den Nahostkonflikt und seine Thematisierung in Deutschland4.1 Forschungsrahmen und Forschungsmethodik 4.1.1 Vorannahmen zur Rekonstruktion sozialer Deutungsmuster4.1.2 Das diskursive Interview als leitende Forschungsmethodik4.1.3 Begründung der Beschränkung des Untersuchungssamples auf Jugendliche mit türkischem oder palästinensischem Familienhintergrund 4.1.4 Forschungsfragen, Interviewführung und Leitfadenstruktur 4.1.5 Auswertungsverfahren und Erkenntnisgrenzen 4.1.6 Der Nahostkonflikt im Forschungszeitraum: Anmerkungen in Eckpunkten 14.2 Soziale Deutungsmuster und Deutungsdimensionen 44.2.1 Verantwortliche und mächtige politische Eliten vs unschuldige und machtlose Völker 4.2.2 Verantwortliche und überlegene israelische politische Elite vsunschuldige sowie macht- und rechtlose Palästinenser 4.2.3 Recht gegen Recht in einem Konflikt um Land 4.2.4 Palästina gehört(e) den Palästinensern 4.2.5 Israel als Staat und Schutzraum der Juden4.2.6 Israel als Verbrecherstaat4.2.7 Palästinenser als Mitverantwortliche für Gewalt und Leid4.2.8 Der Nahostkonflikt als jüdisch-muslimischer Konflikt im Heiligen Land 4.2.9 (Historisch begründete) Bevorteilung Israels durch den „Westen“ und die USA 4.2.10 (Historisch begründete) Bevorteilung Israels in Deutschland 4.2.11 Muslime als Unterstützer der Palästinenser als Muslime4.2.12 Islam- und muslimfeindlich begründete Positionierungen gegen die Palästinenser4.3 Zentrale Erkenntnisse 4.3.1 Vergleichsgruppenübergreifende Deutungsmustervielfalt von verallgemeinerbarer Geltung 4.3.2 Deuten in Widersprüchen 4.3.3 Israelkritische Deutungstendenz und dominierende Wahrnehmungen einer Bevorteilung Israels 4.3.4 Reproduktionen von Deutungsmustern des israelbezogenen Antisemitismus, aber eher kein umfassendes und widerspruchsfreies antisemitisches Weltbild  4.3.5 Der Nahostkonflikt als Anlass für Solidarisierungen mit Muslimen als eine globale Glaubens- und stigmatisierte Schicksalsgemeinschaft5 Konklusionen und Konsequenzen: Anregungen für eine politische Bildung – zum Nahostkonflikt5.1 Grundlegende Anregungen für eine politische Bildung in der Demokratie5.1.1 Politische Bildung als Position beziehende Praxis und als Kritik des Politischen5.1.2 Politische Bildung als Förderung politischer Urteilskraft durch Berücksichtigung von Perspektivenvielfalt und Kontroversität 5.1.3 Politische Bildung als Förderung von Einsichten in die Relativität von Eindeutigkeit 5.1.4 Politische Bildung als Förderung von Ambiguitätstoleranz 5.1.5 Politische Bildung als rassismuskritische und nicht-kulturalisierende Praxis 5.2 Ergänzende Anregungen im Sinne einer an Deutungsmustern ansetzenden politischen Bildung zum Nahostkonflikt5.2.1 Vorüberlegungen: Der Nahostkonflikt als bedeutsamer Gegenstand politischer Bildung5.2.2 Politische Bildung zum Nahostkonflikt als Ermöglichung repräsentationsfähiger Urteile5.2.3 Soziale Deutungsmuster als Bearbeitungs- und Reflexionsgegenstände5.2.4 Politische Bildung zum Nahostkonflikt als Kritik sozialer Deutungsmuster6 Nachworte6.1 Ein Plädoyer für die politische Bildung 6.2 Ausblick im Sinne einer bedeutsamen und erfahrungsorientierten politischen Bildung 6.3 Danksagung7 Abkürzungsverzeichnis8 Literaturverzeichnis 9 Abbildungsverzeichnis