Eingesperrt, ohne Erinnerung, erwacht Manuel allein in einem weißen Raum. Sein einziger Kontakt zur Außenwelt ist die computergenerierte Stimme Alice, durch die er Zugriff auf das Internet hat. Stück für Stück erschließt sich Manuel online, was mit ihm passiert ist: Bei einem Entführungsversuch wurde er lebensgefährlich verletzt. Doch wie konnte er diesen Anschlag überleben? Ist das tatsächlich die Wahrheit? Und wer ist Manuel wirklich?
Kundinnen und Kunden meinen
4.3/5.0
Bewertung
5/5
06.05.2021
eBook (ePUB)
schön, spannender Roman
Die Geschichte ist sehr realitätsnah geschrieben. Ich war sofort davon gefesselt und konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen.
Stell dir vor, du wachst in einem weißen Raum auf: Du weißt nicht, wie du heißt, wie herkamst. Gar nichts!
An manchen Stellen fand ich das Buch etwas langweilig. Aber ansonsten top.
Dies ist der erste Band einer tollen, spannenden Reihe.
Bewertung
aus Rockenhausen
5/5
16.01.2020
eBook (ePUB)
Packend!
Ich habe dieses Buch gekauft und war BEGEISTERT! Es ist spannend, da man nie weiß, was wahr ist und was nicht. Ich finde es super, dass man direkt nichts weiß. Allerdings war es nicht besonders leicht zu lesen. TOLL
Andreas
aus Gladbeck
5/5
22.05.2019
eBook (ePUB)
ein wirklich tolles Buch (Familienrezension)
Wir haben das Buch zusammen als Familienrezension erstellt. Wir, das sind unsere 13-jährigen Söhne und meine Person.
Der Klappentext zu "Boy In A White Room" verspricht schon ein wenig Spannung. Wer ist Manuel und viel wichtiger, wie kommt er in den "White Room"? Oder wie sich der Protagonist der Geschichte zu Beginn selber fragt: "Wo bin ich?" und "Wer bin ich?". Die Suche nach diesen Antworten zieht sich bis an das Ende des Buches. Und auch da bleiben noch ein paar Antworten offen.
Karl Olsberg spielt mit dem Leser und führt ihn immer neue "Realitäten" vor. Denkt man gerade "ach ja, das könnte hinkommen", wird man wieder eines Besseren belehrt. So wie "Alice im Wunderland" erlebt auch Manuel sein eigenes persönliches "Wunderland".
Der Schreibstil ist flüssigund gut verständlich. Interessant fanden die Jungs die Anspielungen auf René Descartes(1596 bis 1650). Dessen Aussage „cogito ergo sum“(„Ich denke, also bin ich.“) spielt in dem Buch eine nicht unbedeutende Rolle. Die Jungs sind der Meinung, dass man schon gerne und viel lesen sollte, damit sich einem das Buch erschließt.
Die Story war abwechslungsreichund mit vielen Action-Anteilen ausgeschmückt wie z.B. Verfolgungsjagden, Schusswechsel, Spionagetätigkeit und vieles mehr! Langeweile kam nie auf. Es gab aber auch viel zum Nachdenken. Im Kopf ging immer wieder die Frage um, was wohl als nächstes passieren würde. Wem man glauben schenken konnte und was den nun die Realität sei. Beide berichteten, dass sie durch die verschiedenen Aspekte im Buch immer wieder zum Weiterdenken oder auch Querdenken angeregt wurden.
Ohne nun weiter zu Spoilernund das Ende zu erzählen, sei jedoch der überraschende (wenn auch zu erwartende) "Plot-Twist" zu erwähnen. Wir haben uns gerade über das Ende der Geschichte lange ausgetauscht. Hier geht es definitiv um philosophische Fragen, wobei wir auch wieder bei der Aussage von René Descartes geladen sind"Ich denke, also bin ich." Aber was bin ich?!
Zusammengefasst bleibt zu sagen, dass das Buch wirklich toll ist. Ein hervorragender Science-Fiction Thriller, der seinesgleichen sucht. Es ist nicht verwunderlich, dass es unter anderem auch für den Deutschen Jugendliteratur Preis vorgeschlagen wurde. Es hat einen beachtlichen Tiefgang und unsere Jungs könnten sich sogar vorstellen, das Buch im Unterricht zu lesen und sich darüber auszutauschen.
Bewertung
aus Fürth
5/5
03.11.2017
eBook (ePUB)
Ein spannendes und außergewöhnliches Buch mit Inhalt zum Nachdenken.
Zum Inhalt:
Manuel, ein Junge, wacht in einem weißen Raum auf. Er kann sich an nichts erinnern, weiß nicht wer er ist und kann auch nicht aus diesem Raum heraus. Eingesperrt, ohne Erinnerung, erwacht Manuel in einem weißen Raum. Nur eine Computerstimme ist bei ihm. Kann er herausfinden wer er ist?
Meine Meinung:
Dieses Buch ist das erste Buch des Autors, das ich gelesen habe. Ich war direkt von Anfang an in der Geschichte gefangen, auch wenn für mich noch viele Punkte offen waren. Dies hat mein Lesevergnügen allerdings überhaupt nicht gemindert, da ich mir gerne zum Gelesenen meine eigenen Gedanken mache. Der Schreibstil ist sehr gut lesbar und die Geschichte war sehr spannend. Die Charaktere sind sehr gut beschrieben und die Story ist wirklich außergewöhnlich. Nicht nur spannend, sie geht weit darüber hinaus und regte mich zum Nachdenken an. Dies geht noch lange über die Lesezeit hinaus.
Die Geschichte beginnt sehr spannend, dennoch baut sich die Spannung immer noch weiter auf. Die Wendungen sind nicht vorhersehbar und auch die Auflösung, die erst ganz am Schluss kommt, hat mich richtiggehend verblüfft. So muss ein Buch sein.
Ich konnte mich nicht von dem Buch losreißen, daher habe ich es nahezu an einem Stück durchgelesen. Dies alleine spricht schon für das Buch.
Das ist aber noch lange nicht alles. Es geht hier auch um grundlegende Dinge in einer Gesellschaft, die im Zusammenhang mit der Digitalisierung stehen. Hierzu sollte sich jeder seine Gedanken machen, eine sehr gute Anregung hierfür bietet u.a. dieses Buch.
Auch das Ende des Buchs liefert Stoff um im Nachhinein noch darüber nachzudenken.
Mein Fazit:
Ein spannendes und außergewöhnliches Buch mit Inhalt zum Nachdenken.
Orks, Märzhasen und philosophische Fragen nach dem Sein
Manuel erwacht in einem seltsam anmutenden weißen, leuchtenden Raum und der nach dem ersten Anschein nach, keine Tür besitzt. Er hat auch keine Erinnerung an sein Leben, weiß weder, wer er ist, noch wie er in diesen Raum gekommen ist. Sein einziger Kontakt ist eine computergenerierte Stimme namens Alice. Mit ihrer Hilfe geht er online und entdeckt unfassbares. Bei einem Entführungsversuch wurde er lebensgefährlich verletzt.
Das Jugendbuch Genre wird meiner Meinung nach immer ein wenig unterschätzt und auch wenn sich gerade diese Geschichte an ein junges Publikum wendet, kann ich mir vorstellen, dass auch der eine oder andere Erwachsene seine Freude daran entdeckt. Den einzigen Kritikpunkt den ich anführen könnte, wäre die Kürze des Romans, allerdings ziehe ich eine straffe Erzählung einer langatmigen eindeutig vor. Gekonnt führt Karl Olsberg den Leser in die Irre und überzeugt mit einem sehr gut gelungenen Twist in der Mitte und einem überraschenden Ende.
Erzählt wird das Ganze aus der Sicht des Hauptcharakters und er ist wohl sehr gut gezeichnet. Man fühlt mit dem jungen Mann ohne Erinnerung an sein Leben mit. Essentielle Fragen des Lebens werden aufgeworfen: Wer bin ich? Wohin gehe ich? Was macht mich aus? Was ist die Wirklichkeit und bin ich, ich? Alice im Wunderland ist genauso ein Teil dieser Geschichte, wie auch die Verfilmungen von Herr der Ringe und die Entwicklung von künstlicher Intelligenz. Wie das alles zusammenpasst? Das werde ich an dieser Stellte nicht verraten - schließlich will ich nicht mehr spoilern als es bereits geschehen ist.
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