Palast der Finsternis
detebe Band 24476

Palast der Finsternis

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Beschreibung

Die Außenseiterin Anouk ist mit vier anderen Jugendlichen nach Paris gekommen, um einen unterirdischen Palast zu erforschen, den ein verrückter Adliger während der Französischen Revolution als Versteck für seine Familie erbaute. Doch hinter der Tür mit dem Schmetterlingswappen erwartet die fünf Abenteurer in jedem weiteren Raum ein neuer Abgrund, den sie nur gemeinsam bezwingen können.

Stefan Bachmann, geboren 1993 in Boulder / Colorado, lebt in Zürich, wo er seit seinem elften Lebensjahr das Konservatorium besucht. Sein von der Liebe zu Steampunk, Charles Dickens und C.S. Lewis' >Chroniken von Narnia< inspiriertes Debüt, >Die Seltsamen<, war ein Riesenerfolg in den USA und auch in Deutschland.

Details

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

23.08.2017

Verlag

Diogenes

Seitenzahl

400 (Printausgabe)

Beschreibung

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Erscheinungsdatum

23.08.2017

Verlag

Diogenes

Seitenzahl

400 (Printausgabe)

Dateigröße

1273 KB

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

A Drop of Night

Übersetzer

Stefanie Schäfer

Sprache

Deutsch

EAN

9783257608052

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Expedition Papillon – Mystisch, geheimnisvoll und literarisch gelungen

Nisnis aus Dortmund am 18.10.2017

Bewertet: eBook (ePUB)

Jungakademikerin Anouk und vier weitere Jugendliche erhalten die Einladung, den seit der Französischen Revolution verschütteten Palast der adligen Familie Bessancourt in Paris zu erforschen. Als sich die Jugendlichen zum ersten Mal am Flughafen treffen wird deutlich, dass die personelle Zusammensetzung der Gruppe nicht verschiedener hätten sein können. Erste Befindlichkeiten stören die Atmosphäre der Gruppe, bevor sie ohne Sicherheitscheck und Passkontrolle First-Class nach Frankreich fliegen. Bereits kurz nach dem sie das Palais betreten, das einst als Versteck der Familie Bessancourt erbaut wurde, spüren sie, dass das Experiment unter merkwürdigen Voraussetzungen steht und sie vor dem größten Abenteuer ihres Lebens stehen. Noch können sie die Gefahr nicht erkennen, aber je mehr Türen sie in dem alten Schloss öffnen, umso mehr müssen sie erkennen, dass sie sich tief am Abgrund befinden. Der Autor: Stefan Bachmann, geboren 1993 in Boulder/Colorado, lebt in Zürich, wo er seit seinem 11. Lebensjahr das Konservatorium besucht (und dort inzwischen den Bachelor in den Fächern Orgel und Film-Komposition absolviert). Sein von der Liebe zu Steampunk, Charles Dickens und C.S. Lewis’ ›Chroniken von Narnia‹ inspiriertes Debüt, ›Die Seltsamen‹, war ein Riesenerfolg in den USA und auch in Deutschland. (Quelle: Diogenes Verlag) Reflektionen: Stefan Bachmann hat mich sprachlich sehr beeindruckt. Schon nach wenigen Seiten genoss ich jeden Satz seiner ungezwungen und besonders leichtfüßigen Art zu schreiben. Außergewöhnliche Formulierungen, ein Hauch von Poesie ineinander verschmelzend mit einem modernen, umgangssprachlichen Ausdruck und zarten Metaphern, waren ein besonderes Leseerlebnis. Stefan Bachmann hat die jugendlichen Charaktere der Projekt-Kandidaten ausdrucksstark und intensiv gezeichnet, auch wenn manche Figuren blasser erschienen als andere. Das Experiment ist eine wahre Herausforderung an die Gruppe der Jugendlichen. Interessant gezeichnet sind die Konflikte, die die Kandidaten untereinander austragen. Die Geschichte kitzelt sie bis aufs Blut, so dass sie ihr jeweiliges Schneckenhaus verlassen müssen und emotionale Reaktionen damit auslösen. Zu diesem Zeitpunkt hat der Autor jeden gewöhnlichen Plot bereits hinter sich gelassen. Lösung des Rätsels und die Befreiung von der Gefahr kann nur erfolgen, wenn sie gemeinsam das Ziel erkennen und gemeinsam agieren. Die Jugendlichen öffnen nach und nach Türen im alten Palais, denn sie suchen den Ausgang, um der schwelenden Gefahr zu entkommen, die sie zunächst absolut nicht einschätzen und einordnen können. Stefan Bachmann versteht es, den Leser in die Welt der Geschichte zu ziehen und er kreiert eine düstere und geheimnisvolle Stimmung, die dafür sorgt, dass die Spannungskurve kontinuierlich anwächst. Hinter jeder Tür lauert eine Gefahr, die das Leben der fünf absolut bedroht. Die fünf Kandidaten haben jedoch keine Chance, dahinterzukommen warum sie überhaupt ausgewählt wurden. Abwechslungsreich und spannungsfördernd pointiert Bachmann die Perspektiven, die zwischen dem Hier und Jetzt der Gruppe und den Schlossbewohnern zur Zeit der Französischen Revolution wechseln, so dass die Zeitsprünge die Handlung bereichern und interessanter gestalten. Trotz, dass mich Stefan Bachmann literarisch schwungvoll überrascht hat und mich seine skurrile Geschichte in den Bann ziehen konnte, war ich es irgendwann leid, dass sich die Story nicht kontinuierlich weiterentwickelt hat. Ich war das Türenöffnen im Schloss fast ein bisschen leid, obwohl sich hinter ihnen explosive Gefahr und Abenteuer verbarg, da einzelne Szene zu ausschöpfend erzählt wurden. Ich empfand Längen und vermisste Futter für eine fundierte Handlung. Den Roman kann man nicht eindeutig einem Genre zuordnen. Gekonnt vermischt Stefan Bachmann Mystery-, Fantasy-, Thriller- und Horror-Elemente. Es wird blutig, aber alles in Maßen, so dass auch der Romanleser, plötzlich helle Freude über den Thrill des Romans empfinden kann. Fazit und Bewertung: Palast der Finsternis von Stefan Bachmann Stefan Bachmann erzählt eine außergewöhnliche Geschichte, in einem leichtfüßigen und ungezwungenen Stil. Außergewöhnliche Formulierungen, ein Hauch von Poesie ineinander verschmelzend mit einem modernen, umgangssprachlichen Ausdruck und zarten Metaphern, waren ein besonderes Leseerlebnis. Die Geschichte erzählt von fünf Jugendlichen, die sich auf das Projekt einlassen, ein verschüttetes Palais zu erforschen. Doch sie erwartet das größte und gefährlichste Abenteuer ihres Lebens. Trotz ein paar empfundener Längen empfehle ich diesen Roman sehr gern.

Expedition Papillon – Mystisch, geheimnisvoll und literarisch gelungen

Nisnis aus Dortmund am 18.10.2017
Bewertet: eBook (ePUB)

Jungakademikerin Anouk und vier weitere Jugendliche erhalten die Einladung, den seit der Französischen Revolution verschütteten Palast der adligen Familie Bessancourt in Paris zu erforschen. Als sich die Jugendlichen zum ersten Mal am Flughafen treffen wird deutlich, dass die personelle Zusammensetzung der Gruppe nicht verschiedener hätten sein können. Erste Befindlichkeiten stören die Atmosphäre der Gruppe, bevor sie ohne Sicherheitscheck und Passkontrolle First-Class nach Frankreich fliegen. Bereits kurz nach dem sie das Palais betreten, das einst als Versteck der Familie Bessancourt erbaut wurde, spüren sie, dass das Experiment unter merkwürdigen Voraussetzungen steht und sie vor dem größten Abenteuer ihres Lebens stehen. Noch können sie die Gefahr nicht erkennen, aber je mehr Türen sie in dem alten Schloss öffnen, umso mehr müssen sie erkennen, dass sie sich tief am Abgrund befinden. Der Autor: Stefan Bachmann, geboren 1993 in Boulder/Colorado, lebt in Zürich, wo er seit seinem 11. Lebensjahr das Konservatorium besucht (und dort inzwischen den Bachelor in den Fächern Orgel und Film-Komposition absolviert). Sein von der Liebe zu Steampunk, Charles Dickens und C.S. Lewis’ ›Chroniken von Narnia‹ inspiriertes Debüt, ›Die Seltsamen‹, war ein Riesenerfolg in den USA und auch in Deutschland. (Quelle: Diogenes Verlag) Reflektionen: Stefan Bachmann hat mich sprachlich sehr beeindruckt. Schon nach wenigen Seiten genoss ich jeden Satz seiner ungezwungen und besonders leichtfüßigen Art zu schreiben. Außergewöhnliche Formulierungen, ein Hauch von Poesie ineinander verschmelzend mit einem modernen, umgangssprachlichen Ausdruck und zarten Metaphern, waren ein besonderes Leseerlebnis. Stefan Bachmann hat die jugendlichen Charaktere der Projekt-Kandidaten ausdrucksstark und intensiv gezeichnet, auch wenn manche Figuren blasser erschienen als andere. Das Experiment ist eine wahre Herausforderung an die Gruppe der Jugendlichen. Interessant gezeichnet sind die Konflikte, die die Kandidaten untereinander austragen. Die Geschichte kitzelt sie bis aufs Blut, so dass sie ihr jeweiliges Schneckenhaus verlassen müssen und emotionale Reaktionen damit auslösen. Zu diesem Zeitpunkt hat der Autor jeden gewöhnlichen Plot bereits hinter sich gelassen. Lösung des Rätsels und die Befreiung von der Gefahr kann nur erfolgen, wenn sie gemeinsam das Ziel erkennen und gemeinsam agieren. Die Jugendlichen öffnen nach und nach Türen im alten Palais, denn sie suchen den Ausgang, um der schwelenden Gefahr zu entkommen, die sie zunächst absolut nicht einschätzen und einordnen können. Stefan Bachmann versteht es, den Leser in die Welt der Geschichte zu ziehen und er kreiert eine düstere und geheimnisvolle Stimmung, die dafür sorgt, dass die Spannungskurve kontinuierlich anwächst. Hinter jeder Tür lauert eine Gefahr, die das Leben der fünf absolut bedroht. Die fünf Kandidaten haben jedoch keine Chance, dahinterzukommen warum sie überhaupt ausgewählt wurden. Abwechslungsreich und spannungsfördernd pointiert Bachmann die Perspektiven, die zwischen dem Hier und Jetzt der Gruppe und den Schlossbewohnern zur Zeit der Französischen Revolution wechseln, so dass die Zeitsprünge die Handlung bereichern und interessanter gestalten. Trotz, dass mich Stefan Bachmann literarisch schwungvoll überrascht hat und mich seine skurrile Geschichte in den Bann ziehen konnte, war ich es irgendwann leid, dass sich die Story nicht kontinuierlich weiterentwickelt hat. Ich war das Türenöffnen im Schloss fast ein bisschen leid, obwohl sich hinter ihnen explosive Gefahr und Abenteuer verbarg, da einzelne Szene zu ausschöpfend erzählt wurden. Ich empfand Längen und vermisste Futter für eine fundierte Handlung. Den Roman kann man nicht eindeutig einem Genre zuordnen. Gekonnt vermischt Stefan Bachmann Mystery-, Fantasy-, Thriller- und Horror-Elemente. Es wird blutig, aber alles in Maßen, so dass auch der Romanleser, plötzlich helle Freude über den Thrill des Romans empfinden kann. Fazit und Bewertung: Palast der Finsternis von Stefan Bachmann Stefan Bachmann erzählt eine außergewöhnliche Geschichte, in einem leichtfüßigen und ungezwungenen Stil. Außergewöhnliche Formulierungen, ein Hauch von Poesie ineinander verschmelzend mit einem modernen, umgangssprachlichen Ausdruck und zarten Metaphern, waren ein besonderes Leseerlebnis. Die Geschichte erzählt von fünf Jugendlichen, die sich auf das Projekt einlassen, ein verschüttetes Palais zu erforschen. Doch sie erwartet das größte und gefährlichste Abenteuer ihres Lebens. Trotz ein paar empfundener Längen empfehle ich diesen Roman sehr gern.

Dramatisch, aufwühlend und mit einem großartigen Spannungsbogen

Pan Tau Books - Ein Buchblog am 18.10.2017

Bewertet: eBook (ePUB)

Ich bin auf Palast der Finsternis aufmerksam geworden, weil es doch eher selten vorkommt, dass sich ein Buch aus dem Diogenes Verlag in der Jugendbuchabteilung der Buchhandlungen finden lässt und dabei auch noch ein Cover präsentiert, das sich diesmal von dem Verlagsüblichen Design anhebt. Ich hatte aber bereits vorher einige begeisterte Leserstimmen zum Buch vernommen und war daher sehr begeistert, als ich es dann endlich auch lesen durfte! Dieses Buch hat meine Erwartungen nicht nur übertroffen, sondern meine gesamte Einstellung zum Genre Fantasyroman beeinflusst! Beginnen wir direkt mit dem Setting der Geschichte, denn das ist bei weitem das eindrucksvollste, das ich seit langem in einem Fantasy-Roman erlebt habe. Der sagenumwobenen Palais du Papillon in Paris ist der verloren geglaubte unterirdische Palast von Frédéric du Bessancourt und seiner Familie. Der Palast wird schon zu Beginn der Geschichte äußerst geheimnisvoll beschrieben. Dadurch, dass die Handlung alternierend erzählt wird, was bedeutet, dass man als Leser abwechselnd zwei Erzählsträngen folgt, einem in der Jetztzeit von der Studentin Anouk und einem zur Zeit der französischen Revolution, der aus der Perspektive der Tochter Aurélie du Bessancourt beschrieben wird, erhält man als Leser einen guten Einblick in die Anfänge des Palais du Papillon. Der Palais du Papillon ist der Dreh-und Angelpunkt der Geschichte, weshalb er sehr detailliert und ausführlich beschrieben wird. Schon für Aurélie war er im 18. Jahrhundert ein geheimnisvoller Ort, an dem ihr Vater sich wochenlang zurückzog, um Vorbereitungen für das Untertauchen seiner Familie zu treffen. Ich fand es absolut spannend, dass Aurélies Mutter von einem ihrer Ausflüge in den unterirdischen Palast sogar verstört zurück kommt. Beim Lesen nahm der Palast in meiner Vorstellung daher mit jeder Seite immer mehr Platz ein und ließ mich mehr und mehr darüber spekulieren, was in seinem Inneren verborgen sein würde. Und das Grauen, dass man durch Anouks und Aurélies Perspektive im Inneren des Palastes erfährt, ist Nervenkitzel pur! Besonders gefallen hat mir auch die Figurenkonstellation der Geschichte, die durch das alternierende Erzählen sehr abwechslungsreich bleibt. So lernt man nicht nur während der Expedition der Studenten in den Palast der Finsternis fünf vollkommen unterschiedliche Charaktere kennen, sondern wird auch durch die Familienangehörigen der Bessancourts in die gesellschaftlichen Verhältnisse des Frankreich im 18. Jhr. versetzt. Die Schilderungen aus der Sicht der beiden Protagonistinnem Anouk und Aurélie sind sehr realitätsnah und eingänglich. Beide Figuren sind aufregend, denn ihre Hintergründe und Familiengeschichten könnten unterschiedlicher nicht sein. Doch wie viel die beiden jungen Frauen miteinander verbindet, wird erst im Laufe der Geschichte deutlich. Den Spannungsbogen der Handlung kann ich nur loben! Stefan Bachmann weiß, wie er seine Leser bei der Stange hält, denn jedes Kapitel des Romans endet mit einem Cliffhänger, den ich kaum ertragen konnte. Hinzu kommt, dass ich die Kombination aus fesselnden Spannungs- und Fantasy-Elementen als wahnsinnig stimmig und mitreißend empfunden habe. Sprachlich hat der Autor mich vollkommen überzeugt. Seine kurzen Sätze sind nervenaufreibend und hochexplosiv, sodass ich atemlos Satz um Satz, Seite um Seite der Geschichte quasi in mich aufgesaugt habe. Fazit & Bewertung Stefan Bachmann ist mit Palast der Finsternis meiner Meinung nach ein Meisterwerk der gruseligen Fantasy gelungen. Dramatisch, aufwühlend und mit einem großartigen Spannungsbogen hat er mich mit dieser Geschichte in seinen Bann gezogen! https://pantaubooks.wordpress.com/

Dramatisch, aufwühlend und mit einem großartigen Spannungsbogen

Pan Tau Books - Ein Buchblog am 18.10.2017
Bewertet: eBook (ePUB)

Ich bin auf Palast der Finsternis aufmerksam geworden, weil es doch eher selten vorkommt, dass sich ein Buch aus dem Diogenes Verlag in der Jugendbuchabteilung der Buchhandlungen finden lässt und dabei auch noch ein Cover präsentiert, das sich diesmal von dem Verlagsüblichen Design anhebt. Ich hatte aber bereits vorher einige begeisterte Leserstimmen zum Buch vernommen und war daher sehr begeistert, als ich es dann endlich auch lesen durfte! Dieses Buch hat meine Erwartungen nicht nur übertroffen, sondern meine gesamte Einstellung zum Genre Fantasyroman beeinflusst! Beginnen wir direkt mit dem Setting der Geschichte, denn das ist bei weitem das eindrucksvollste, das ich seit langem in einem Fantasy-Roman erlebt habe. Der sagenumwobenen Palais du Papillon in Paris ist der verloren geglaubte unterirdische Palast von Frédéric du Bessancourt und seiner Familie. Der Palast wird schon zu Beginn der Geschichte äußerst geheimnisvoll beschrieben. Dadurch, dass die Handlung alternierend erzählt wird, was bedeutet, dass man als Leser abwechselnd zwei Erzählsträngen folgt, einem in der Jetztzeit von der Studentin Anouk und einem zur Zeit der französischen Revolution, der aus der Perspektive der Tochter Aurélie du Bessancourt beschrieben wird, erhält man als Leser einen guten Einblick in die Anfänge des Palais du Papillon. Der Palais du Papillon ist der Dreh-und Angelpunkt der Geschichte, weshalb er sehr detailliert und ausführlich beschrieben wird. Schon für Aurélie war er im 18. Jahrhundert ein geheimnisvoller Ort, an dem ihr Vater sich wochenlang zurückzog, um Vorbereitungen für das Untertauchen seiner Familie zu treffen. Ich fand es absolut spannend, dass Aurélies Mutter von einem ihrer Ausflüge in den unterirdischen Palast sogar verstört zurück kommt. Beim Lesen nahm der Palast in meiner Vorstellung daher mit jeder Seite immer mehr Platz ein und ließ mich mehr und mehr darüber spekulieren, was in seinem Inneren verborgen sein würde. Und das Grauen, dass man durch Anouks und Aurélies Perspektive im Inneren des Palastes erfährt, ist Nervenkitzel pur! Besonders gefallen hat mir auch die Figurenkonstellation der Geschichte, die durch das alternierende Erzählen sehr abwechslungsreich bleibt. So lernt man nicht nur während der Expedition der Studenten in den Palast der Finsternis fünf vollkommen unterschiedliche Charaktere kennen, sondern wird auch durch die Familienangehörigen der Bessancourts in die gesellschaftlichen Verhältnisse des Frankreich im 18. Jhr. versetzt. Die Schilderungen aus der Sicht der beiden Protagonistinnem Anouk und Aurélie sind sehr realitätsnah und eingänglich. Beide Figuren sind aufregend, denn ihre Hintergründe und Familiengeschichten könnten unterschiedlicher nicht sein. Doch wie viel die beiden jungen Frauen miteinander verbindet, wird erst im Laufe der Geschichte deutlich. Den Spannungsbogen der Handlung kann ich nur loben! Stefan Bachmann weiß, wie er seine Leser bei der Stange hält, denn jedes Kapitel des Romans endet mit einem Cliffhänger, den ich kaum ertragen konnte. Hinzu kommt, dass ich die Kombination aus fesselnden Spannungs- und Fantasy-Elementen als wahnsinnig stimmig und mitreißend empfunden habe. Sprachlich hat der Autor mich vollkommen überzeugt. Seine kurzen Sätze sind nervenaufreibend und hochexplosiv, sodass ich atemlos Satz um Satz, Seite um Seite der Geschichte quasi in mich aufgesaugt habe. Fazit & Bewertung Stefan Bachmann ist mit Palast der Finsternis meiner Meinung nach ein Meisterwerk der gruseligen Fantasy gelungen. Dramatisch, aufwühlend und mit einem großartigen Spannungsbogen hat er mich mit dieser Geschichte in seinen Bann gezogen! https://pantaubooks.wordpress.com/

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