Die Sprachphilosophie F.W.J. Schellings. Eine Annäherung über die "Stuttgarter Privatvorlesungen"
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
16.05.2017
Verlag
GRINSeitenzahl
17 (Printausgabe)
Dateigröße
552 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668447752
In seinem Aufsatz "Über die Unverständlichkeit" (1800) will Friedrich Schlegel den Verstehensakt als einen prinzipiell unabschließbaren Prozess begriffen wissen und richtet an Schriftsteller wie Leser normativ die Forderung: "Eine klassische Schrift muß nie ganz verstanden werden können. Aber die welche gebildet sind und sich bilden, müssen immer mehr draus lernen wollen."
Nachhaltig von der romantischen Denkungsart beeinflusst, bedienen sich die Idealisten einer Sprache, die Mehrdeutigkeiten nicht meidet, sondern vielmehr gezielt mit Begriffen arbeitet, die einen universalen Deutungsanspruch auf so disparate Teilbereiche der menschlichen Kultur und Erfahrungswelt wie Geschichte, Natur, Religion, auf die Ontogenese eines Individuums oder die Phylogenese der gesamten Menschheit erheben. Einen dieser philosophischen Kernbegriffe auf eine einzige dieser Sinndimensionen festzuschreiben, ihn ausschließlich einem bestimmten Gegenstand oder Gegenstandsbereich zuzuordnen, würde sein signifikatives Potential bei weitem nicht ausschöpfen.
So sieht sich die vorliegende Arbeit vor das Problem gestellt, eine Interpretation des Schellingschen Wort-Konzepts, über das Schelling in den Stuttgarter Privatvorlesungen reales und ideales Prinzip miteinander verbindet, liefern zu wollen und sich doch dabei bewusst ist, dass nur mögliche Lesarten plausibilisiert, aber keine finale Deutung in Aussicht gestellt werden kann. Im Rahmen dieser Möglichkeiten sollen zwei Interpretationsvorschläge eingebracht werden, die eine metaphysisch-epistemologische beziehungsweise eine linguistische Herangehensweise an das Phänomen der Sprache, wie es sich in der Philosophie Schellings präsentiert, durchspielen.
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