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Produktbild: Fesche Lola, brave Liesel

Fesche Lola, brave Liesel Marlene Dietrich und ihre verleugnete Schwester

1

12,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Nein

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

05.10.2017

Verlag

Hoffmann & Campe

Seitenzahl

288 (Printausgabe)

Dateigröße

4171 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783455001624

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Nein

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

05.10.2017

Verlag

Hoffmann & Campe

Seitenzahl

288 (Printausgabe)

Dateigröße

4171 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783455001624

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Diva & Aschenputtel - ungleiche Schwestern

speedy208 (Mitglied der Book Circle Community) am 03.11.2023

Bewertungsnummer: 2060509

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Zufällig stolperte ich über das Buch und liess es zunächst unbeachtet liegen. Dann aber, zum Nichtstun verdonnert mit einem gebrochenen Fuss, begann ich zu lesen und konnte es nicht mehr aus der Hand geben. Fand es super spannend. Die bis dato konsumierten Schlagzeilen ergaben plötzlich einen Sinn. Dass die unscheinbare, grosse Schwester der Dietrich von Berlin nach Bergen-Belsen verschlagen wurde - nein, nicht als Deportierte! -, sondern nur wegen ihrem Mann, den die Nazis dorthin versetzten als Manager eines Kinos, war schon heftig. Kurz: die ganze Bio liest sich modern, spannend, abwechslungsreich. Das “Buchpersonal” ist prominent - so nebenbei erfährt man allerhand über die grossen Namen des Films -, vor dem geschichtlichen Hintergrund Deutschlands der goldenen Zwanziger, der Schreckensherrschaft der Nazis der 1930er und 1940er Jahre bis in die Blütezeit des Wiederaufbaus der 1950er. Das ganze Buch wimmelt also nur so von Fakten, Namen, Filmen, Liedern (die zu Evergreens mutierten), die das Leben der Dietrich beschreiben. Am Schluss schliesst sich der Kreis, indem auch kurz Romy Schneider, quasi als deren Seelenverwandte und würdige Nachfolgerin, hingewiesen wird. Kurz: mit dieser Bio passiert man Revue einer Familie, die einen Superstar hervorgebracht hat. Hätte ich weniger über Marlene Dietrich gewusst, ich hätte wahrscheinlich dem Buch keinen Glauben geschenkt. So aber hält sich der Autor an Fakten, zitiert den Briefverkehr der (verleugneten) Schwestern lebendig. Auch ohne die entsprechenden Ehemänner zu kennen, bekam man doch eine Vorstellung, ein Gefühl für diese Partner im Hintergrund. Und jetzt weiss ich natürlich auch, warum Marlenes einzige Tochter Maria Riva heisst: durch ihren Ehemann. Ich dachte nämlich lange, Marlenes Mann habe so geheissen. Aber nein, das war der Name des 2.Mannes von Maria, mit dem sie 4 Söhne hatte. Komisch dabei nur - ich dachte ja, der Contergan-Skandal sei in den 1960er-Jahren in Deutschland ausgebrochen -, dass Marlene Dietrich ihrer Tochter Vorwürfe machte, dass diese dieses Schmerzmittel 1958 eingenommen habe, sodass ihr 3.Enkelssohn behindert zur Welt kam. Machte mich zwar stutzig, dachte mir aber, dass damals die USA Europa in vielem voraus waren. Warum dann nicht auch mit dem Contergan-Medikament? Für alle Film- und Geschichtsfans empfehlenswert zu lesen.

Diva & Aschenputtel - ungleiche Schwestern

speedy208 (Mitglied der Book Circle Community) am 03.11.2023
Bewertungsnummer: 2060509
Bewertet: eBook (ePUB 3)

Zufällig stolperte ich über das Buch und liess es zunächst unbeachtet liegen. Dann aber, zum Nichtstun verdonnert mit einem gebrochenen Fuss, begann ich zu lesen und konnte es nicht mehr aus der Hand geben. Fand es super spannend. Die bis dato konsumierten Schlagzeilen ergaben plötzlich einen Sinn. Dass die unscheinbare, grosse Schwester der Dietrich von Berlin nach Bergen-Belsen verschlagen wurde - nein, nicht als Deportierte! -, sondern nur wegen ihrem Mann, den die Nazis dorthin versetzten als Manager eines Kinos, war schon heftig. Kurz: die ganze Bio liest sich modern, spannend, abwechslungsreich. Das “Buchpersonal” ist prominent - so nebenbei erfährt man allerhand über die grossen Namen des Films -, vor dem geschichtlichen Hintergrund Deutschlands der goldenen Zwanziger, der Schreckensherrschaft der Nazis der 1930er und 1940er Jahre bis in die Blütezeit des Wiederaufbaus der 1950er. Das ganze Buch wimmelt also nur so von Fakten, Namen, Filmen, Liedern (die zu Evergreens mutierten), die das Leben der Dietrich beschreiben. Am Schluss schliesst sich der Kreis, indem auch kurz Romy Schneider, quasi als deren Seelenverwandte und würdige Nachfolgerin, hingewiesen wird. Kurz: mit dieser Bio passiert man Revue einer Familie, die einen Superstar hervorgebracht hat. Hätte ich weniger über Marlene Dietrich gewusst, ich hätte wahrscheinlich dem Buch keinen Glauben geschenkt. So aber hält sich der Autor an Fakten, zitiert den Briefverkehr der (verleugneten) Schwestern lebendig. Auch ohne die entsprechenden Ehemänner zu kennen, bekam man doch eine Vorstellung, ein Gefühl für diese Partner im Hintergrund. Und jetzt weiss ich natürlich auch, warum Marlenes einzige Tochter Maria Riva heisst: durch ihren Ehemann. Ich dachte nämlich lange, Marlenes Mann habe so geheissen. Aber nein, das war der Name des 2.Mannes von Maria, mit dem sie 4 Söhne hatte. Komisch dabei nur - ich dachte ja, der Contergan-Skandal sei in den 1960er-Jahren in Deutschland ausgebrochen -, dass Marlene Dietrich ihrer Tochter Vorwürfe machte, dass diese dieses Schmerzmittel 1958 eingenommen habe, sodass ihr 3.Enkelssohn behindert zur Welt kam. Machte mich zwar stutzig, dachte mir aber, dass damals die USA Europa in vielem voraus waren. Warum dann nicht auch mit dem Contergan-Medikament? Für alle Film- und Geschichtsfans empfehlenswert zu lesen.

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Fesche Lola, brave Liesel

von Heinrich Thies

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