Wiener waagen von der poesie des ablaufdatums
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Paperback
Erscheinungsdatum
01.10.2017
Herausgeber
Schule für DichtungVerlag
SonderzahlSeitenzahl
124
Maße (L/B/H)
22,8/16,4/1,2 cm
Gewicht
222 g
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-85449-485-0
Robert Musils Satz, dass nichts »unsichtbarer wäre wie Denkmäler«, gilt jedenfalls auch für diese ominösen Personenwaagen, »diese komischen säulen, die wie ihrer bestimmung fremd gewordene totems herumstehen« – so Fritz Ostermayer, im Vorwort zu einem von der schule für dichtung realisiertem online-Projekt, geleitet von Rosa Pock: Auf der Basis einer umfassenden Fotoserie von Andreas Urban wurden Studierende aufgefordert, die in diesen Fotografien enthaltenen Geschichten aufzuspüren und sich von diesen Geschichten zu poetischen Texten inspirieren zu lassen. Ergänzt wurden diese Texte durch Beiträge von arrivierten Schriftstellern, die dieser Schule als Lehrende gerne zur Verfügung stehen: FALKNER, Hans-Peter Falkner, Antonio Fian, Bodo Hell, Markus Köhle, Barbi Markovic, Friederike Mayröcker, Ernst Molden, Judith Nika Pfeifer, Rosa Pock, Sophie Reyer, Tex Rubinowitz, Gerhard Rühm und Julian Schutting.
Irgendwann werden diese in Wien noch zu findenden, aber kaum noch genutzten »wuchtigen« Waagen (die Gewichtskontrolle hat sich dank der in fast jedem Haushalt anzutreffenden Badezimmer-Waagen diskret ins Private zurückgezogen) tatsächlich verschwunden sein. Dieser Text-Bild-Band möchte dem Ablaufdatum von »wiens eigenartigstem stadtmöbel« die ihm zustehende Poesie bewahren.
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