Produktbild: Lieb und teuer

Lieb und teuer Was ich im Puff über das Leben gelernt habe

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

49024

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

18.05.2021

Verlag

Ecowing

Seitenzahl

264

Maße (L/B/H)

21,6/15,4/2,7 cm

Gewicht

492 g

Farbe

Mauve

Auflage

5. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7110-0125-2

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

49024

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

18.05.2021

Verlag

Ecowing

Seitenzahl

264

Maße (L/B/H)

21,6/15,4/2,7 cm

Gewicht

492 g

Farbe

Mauve

Auflage

5. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7110-0125-2

Herstelleradresse

ecoWing
Halleiner Landesstr 24 BT59
5061 Elsbethen
AT

Email: info@at.redbullmediahouse.com

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Sex und Gesellschaft

S.A.W am 11.01.2021

Bewertungsnummer: 1071841

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Dieses Buch ist eine Provokation. Schreibt die Autorin doch allen Ernstes, dass sie neugierig auf Sexarbeit war, freiwillig damit begann und es 2 Jahre lang als ihren normalen Beruf ansah, den sie gar nicht wieder aufhören wollte. Damit widerspricht sie allen Klischees, die es über Prostitution gibt. Sie ist keine versklavte Leibeigene der Menschenhändler, hat kein Kindheitstrauma, sondern war eine gute Schülerin aus einer normalen Familie, sie findet Sex nicht grauslich sondern mag die Männer, die zu ihr kommen. Für Ilan, alias Paula, ist Sexarbeit eine Entdeckungsreise, um den eigenen Körper, den intimen Kontakt zu verschiedenen Männern und viele zwischenmenschliche Begegnungen samt einer Fülle von Motiven und Gefühlen kennenzulernen. Dass die Männer sie begehren, macht sie selbstbewusst und zufrieden mit ihrem Körper. Gehört gekaufter Sex zu unserer Gesellschaft? Zweifellos, wenn man die Fakten betrachtet: In deutschen Bordellen werden 14 bis 15 Milliarden Euro pro Jahr umgesetzt, das ist doppelt so viel wie in der Bierindustrie. In Deutschland arbeiten 400.000 Prostituierte, auf der ganzen Welt 42 Millionen. Anfangs stellt Ilan Fragen an ihre Kolleginnen, hat aber bald keine mehr. Die Fragen stellt sie vielmehr unserer Gesellschaft, die Prostitution als Ventil braucht, um nicht von ihren inneren Widersprüchen zerrissen zu werden. Warum gilt Sexualität immer noch als schmutzig und eine sexuell aktive Frau als Hure? Tauschen nicht alle Dienstleister Nähe, Wärme oder Berührung gegen Geld? Ilan geht es nicht um moralische Fragen, die 2000 Jahre lang Heilige von Huren trennte. Sie denkt vielmehr, dass diese Tradition unser natürliches Verhältnis zum Körper stört. Sehnen wir uns nicht alle danach, unseren Körper und unsere Libido genießen zu dürfen? Warum ist das immer noch so schwierig, dass die Pornoindustrie als weltweites Sex-Surrogat Milliarden macht? Was Ilan sucht, ist sexuelle Freiheit und die scheint ihr in einem kurzen klar abgegrenzten Kontakt für beide Seiten gegeben. Besser ist nur ein Tantra-Seminar, das sie nach 2 Jahren Sex-Arbeit besucht und das zu völlig neuen Lustgefühlen führt. Erst da wird die Sex-Arbeit für sie überflüssig und sie steigt aus. Der Erfolg dieses Buches liegt in der natürlichen Schreibweise der Autorin. Vielleicht auch darin, dass viele Käufer sich pornographische Inhalte erwarten, die aber de facto nicht vorkommen, weil vor allem Gefühle, Erlebnisse und die Kommunikation zwischen Frau und Freier beschrieben werden.

Sex und Gesellschaft

S.A.W am 11.01.2021
Bewertungsnummer: 1071841
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Dieses Buch ist eine Provokation. Schreibt die Autorin doch allen Ernstes, dass sie neugierig auf Sexarbeit war, freiwillig damit begann und es 2 Jahre lang als ihren normalen Beruf ansah, den sie gar nicht wieder aufhören wollte. Damit widerspricht sie allen Klischees, die es über Prostitution gibt. Sie ist keine versklavte Leibeigene der Menschenhändler, hat kein Kindheitstrauma, sondern war eine gute Schülerin aus einer normalen Familie, sie findet Sex nicht grauslich sondern mag die Männer, die zu ihr kommen. Für Ilan, alias Paula, ist Sexarbeit eine Entdeckungsreise, um den eigenen Körper, den intimen Kontakt zu verschiedenen Männern und viele zwischenmenschliche Begegnungen samt einer Fülle von Motiven und Gefühlen kennenzulernen. Dass die Männer sie begehren, macht sie selbstbewusst und zufrieden mit ihrem Körper. Gehört gekaufter Sex zu unserer Gesellschaft? Zweifellos, wenn man die Fakten betrachtet: In deutschen Bordellen werden 14 bis 15 Milliarden Euro pro Jahr umgesetzt, das ist doppelt so viel wie in der Bierindustrie. In Deutschland arbeiten 400.000 Prostituierte, auf der ganzen Welt 42 Millionen. Anfangs stellt Ilan Fragen an ihre Kolleginnen, hat aber bald keine mehr. Die Fragen stellt sie vielmehr unserer Gesellschaft, die Prostitution als Ventil braucht, um nicht von ihren inneren Widersprüchen zerrissen zu werden. Warum gilt Sexualität immer noch als schmutzig und eine sexuell aktive Frau als Hure? Tauschen nicht alle Dienstleister Nähe, Wärme oder Berührung gegen Geld? Ilan geht es nicht um moralische Fragen, die 2000 Jahre lang Heilige von Huren trennte. Sie denkt vielmehr, dass diese Tradition unser natürliches Verhältnis zum Körper stört. Sehnen wir uns nicht alle danach, unseren Körper und unsere Libido genießen zu dürfen? Warum ist das immer noch so schwierig, dass die Pornoindustrie als weltweites Sex-Surrogat Milliarden macht? Was Ilan sucht, ist sexuelle Freiheit und die scheint ihr in einem kurzen klar abgegrenzten Kontakt für beide Seiten gegeben. Besser ist nur ein Tantra-Seminar, das sie nach 2 Jahren Sex-Arbeit besucht und das zu völlig neuen Lustgefühlen führt. Erst da wird die Sex-Arbeit für sie überflüssig und sie steigt aus. Der Erfolg dieses Buches liegt in der natürlichen Schreibweise der Autorin. Vielleicht auch darin, dass viele Käufer sich pornographische Inhalte erwarten, die aber de facto nicht vorkommen, weil vor allem Gefühle, Erlebnisse und die Kommunikation zwischen Frau und Freier beschrieben werden.

"Lieb und teuer"

Bewertung aus Inzigkofen am 11.01.2021

Bewertungsnummer: 1073016

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Allen negativen Bewertungen zum Trotz: Hatte vor Kurzem das Buch "Der Lilith-Komplex - Die dunklen Seiten der Mütterlichkeit" gelesen. Dann nach einer Talkshow - u.a. mit Frau Stephanie - ihr Buch "Lieb und teuer". Beide Bücher sind m.E. (m), bei "vorurteils-freiem Lesen", tiefgründig und aufschlussreich. Im Falle, dass frau - man(n) für "Selbsterkenntnis" offen zeichnen, wirklich sehr empfehlenswert.

"Lieb und teuer"

Bewertung aus Inzigkofen am 11.01.2021
Bewertungsnummer: 1073016
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Allen negativen Bewertungen zum Trotz: Hatte vor Kurzem das Buch "Der Lilith-Komplex - Die dunklen Seiten der Mütterlichkeit" gelesen. Dann nach einer Talkshow - u.a. mit Frau Stephanie - ihr Buch "Lieb und teuer". Beide Bücher sind m.E. (m), bei "vorurteils-freiem Lesen", tiefgründig und aufschlussreich. Im Falle, dass frau - man(n) für "Selbsterkenntnis" offen zeichnen, wirklich sehr empfehlenswert.

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Lieb und teuer

von Ilan Stephani

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