Produktbild: Muttertier

Muttertier Eine Ansage

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

15.07.2017

Verlag

Fontis

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

21,1/13,9/2,2 cm

Gewicht

424 g

Farbe

Cool Grey / Dunkellila

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-03848-124-9

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

15.07.2017

Verlag

Fontis

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

21,1/13,9/2,2 cm

Gewicht

424 g

Farbe

Cool Grey / Dunkellila

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-03848-124-9

EU-Ansprechpartner

Fontis Media
Baukloh 1
58515 Lüdenscheid
DE
asaphl@asaph.net

Herstelleradresse

Fontis - Brunnen Basel
Steinentorstr. 23
4051 Basel
CH
info@fontis.ch

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  • SiCollier

    aus Bad Hersfeld

    5/5

    06.02.2018

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine notwendige Ansage

    Was ist das nur für ein Land,, in dem wir bestrafen, wenn man einem Hundebaby die Mama nimmt, und bewundern, wenn eine Mutter ihr Kind früh abgibt, um wieder erwerbstätig zu sein? (Seite 166) * * * Meine Meinung * * * Endlich einmal ein Buch, in dem das Normale normal genannt wird. Ohne Rücksicht auf die gerade übliche politische und ideologische Korrektheit, aber mit Rücksicht auf die Natur und ihre unumstößlichen Gegebenheiten, die sich dem menschlichen Zugriff entziehen und so manche Aussage der Genderideologie als Fake News entlarven. „Eine Ansage“ ist der Untertitel, und genau das hat die Autorin geschrieben: eine, teils (berechtigt) wütende Ansage an den Staat und bestimmte Interessengruppen, die den Menschen und Familien verbindlich vorschreiben wollen, wie sie gefälligst zu leben haben. Und da man solches in diesem Lande (noch?) nicht kann, geschieht dies auf ganz einfache Weise: Geld gibt es nur, wenn man so lebt, wie jene Interessengruppen, um bei dieser Bezeichnung zu bleiben, das gerne möchten: wenn man schon unbedingt ein Kind will, dann soll die Mutter dieses so schnell wie möglich in eine Krippe oder sonstwohin weggeben, damit sie wieder dem eigentlich zulässigen Lebenszweck nachgehen kann: arbeiten gehen und die Wirtschaft und die Konzerne stützen. Das ist nun gewißlich etwas überspitzt formuliert, macht aber deutlich, worin das Grundproblem liegt, auf das Birgit Kelle aufmerksam machen will: es soll vorgeschrieben werden, wie man zu leben hat. Ansonsten gibt es weder (oder zumindest weniger) Geld noch Ansehen oder Respekt. Wobei noch zu klären wäre, was von beiden das eigentlich Schlimmere ist. Denn es scheint, daß man sich in dieser Gesellschaft „längst darauf geeinigt hat, Kinder als notwendiges Übel zur Erhaltung des ökonomischen Wohlstandes zu betrachten.“ (S. 68) Wenn man sie schon nicht abschaffen kann. Kapitel für Kapitel zeigt die Autorin auf, wie die Entwicklung im Verlauf der Jahre bis zum heutigen Zustand vonstatten ging, wie bewußt darauf hingearbeitet wurde, die Frauen, welche die Unverschämtheit besitzen, ihre Kinder selbst erziehen zu wollen, zu diskreditieren („nur Hausfrau“), um schließlich die Axt an die Keimzelle der Gesellschaft, nämlich die Familie zu legen: „Dass man uns als Mütter aus dem Haus treiben will und unsere Kinder möglichst schon als Säuglinge direkt gleich mit in fremde Hände schickt, ist deswegen ein Angriff auf das, was das Fundament unserer Gesellschaft ausmacht: die Familie. Es ist die Axt, die an die Wurzel angesetzt wird. Die Nachkriegsgenerationen hatten an der vaterlosen Gesellschaft zu leiden. Gerade treibt man uns im Namen der Freiheit in die Ära der mutterlosen Gesellschaft. Damit wären bald alle Wurzeln gekappt. Glückwunsch.“ (S. 227) Wie sehr in der Gesellschaft etwas falsch läuft, wird auch daran deutlich, daß immer mehr Geburtsabteilungen in Krankenhäusern geschlossen werden. Die Anfahrtswege werden teils so lang, daß man überlegen sollte, Taxifahrer als Geburtshelfer auszubilden. Zumal man alles daran setzt (bzw. nichts dagegen tut), daß der Beruf der Hebamme ausstirbt. Die Politik könnte etwas gegen die ins Unermeßliche steigenden Versicherungsprämien tun. Tut sie aber nicht. Aber man stelle sich einmal vor, die Ausübung von Vorstandsposten durch Frauen würde auf ähnliche Art erschwert bis unmöglich gemacht. Ein Aufschrei ginge durch das Land (vgl. S. 162f)! Alles in allem ist das Buch eine harte, wütende und längst überfällige Ansage an die erwähnten Interessengruppen (und die Gesellschaft), daß es - zum Glück - noch Menschen gibt, deren höchstes Ziel nicht darin besteht, in der Tätigkeit am Arbeitsplatz aufzugehen und dieser alles andere unterzuordnen. Das Mindeste an Toleranz, was man erwarten könnte wäre, diese Frauen und Familien selbst bestimmen zu lassen, wie sie ihr Leben gestalten. Ohne sie durch Geldentzug oder soziale Ächtung unter Druck zu setzen. Aber eine solche Toleranz paßt nicht in die herrschende Ideologie. * * * Mein Fazit * * * In klarer Sprache ergreift die Autorin für die Frauen (und Familien) Position, die das tun wollen, was sie für normal halten: ihre Kinder selbst erziehen. Eine notwendige Ansage, daß in dieser Gesellschaft ein Umdenken dringend erforderlich ist. Wenn sie überleben will.

  • Bewertung

    aus Mülsen

    5/5

    09.11.2017

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Lobbyarbeit für eine Gruppe für die es keine Lobby gibt

    Birgit Kelle bringt die Gedanken von Müttern, die sich heutzutage in der Gesellschaft für ihr "nur" Mutter- und Hausfrausein rechtfertigen müssen treffsicher auf den Punkt. Man zählt nur etwas, wenn man etwas leistet, was mit Geld entlohnt wird. Mütter, die sich um ihre Kinder oder auch pflegebedürftige Eltern kümmern, fallen da durchs Raster.

  • smillas_bookworld

    aus Rheinland Pfalz

    5/5

    05.10.2017

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    GEGEN die Demontage von Mutterschaft und Weiblichkeit

    Nirgendwo manifestiert sich der Grundsatz »Was nichts kostet, ist nichts wert« treffsicherer als in der Verweigerung der Wertschätzung häuslicher Arbeit, erbracht durch Mütter. Entsprechend bleibt die Bewertung hängen, dass das ja ›nichts‹ ist, was Frauen da tun. (S. 130) Mit scharfem Sarkasmus trifft Birgit Kelle in ihrem Buch »Muttertier« immer wieder des Pudels Kern: Die Verdrängung der normalen Frau, Mutter und Hausfrau aus der Öffentlichkeit. Die Demontage der Weiblichkeit. Die nicht vorhandene Wertschätzung für die Tätigkeiten einer Mutter. Stattdessen werden Mütter regelrecht wieder an ihren Arbeitsplatz gedrängt, indem man ihnen den Geldhahn zudreht, die finanzielle Unterstützung nach einem Jahr nimmt. Wohin geht die Reise? Wird Kinderkriegen bald zum Luxusgut? Wohin geht die Weiblichkeit? Wer darf sich per Gesetz als »Mutter« bezeichnen (-> Leihmutterschaft usw.)? Und was macht das eigentlich mit den Kindern? Werden diese immer mehr zur »Ware«? In Birgit Kelles Buch im Zusammenhang zu lesen, wie es um Mutterschaft und Weiblichkeit bestellt ist, hat mich sehr erschrocken. Vieles hatte ich bisher - wenn überhaupt - nur am Rande mitbekommen. Amüsiert, erstaunt und kopfschüttelnd habe ich manch Aussage bekannter Feministinnen gelesen (dass laut einer »Studie« pro Schwangerschaft das Gehirn der Frau schrumpfen soll). Ich kann gut nachvollziehen, dass Birgit Kelle so etwas ins Lächerliche zieht. Das Buch liest sich tatsächlich wie eine kämpferische Ansage. Der Schreibstil ist, wie bereits erwähnt, ziemlich sarkastisch, trieft auch gern mal vor Ironie, ist locker, ein wenig flapsig hie und da. Die eine oder andere Aussage wiederholt sich, was mich jetzt nicht so sehr gestört hat. Manch persönliche Erfahrung lässt sie in ihre Ausführungen einfließen, weswegen der Buchinhalt nicht so trocken rüberkommt, wie man vermuten könnte. Nun trifft dieses Buch sicherlich bei manchen Frauen genau den Nerv (wie bei mir), bei anderen vielleicht weniger. Es kommt natürlich auf Ideologien und Werte an, die man vertritt. Ich finde es gut und sehr wichtig, dass Birgit Kelle sich traut den Mund aufzumachen, sich für uns Mütter einsetzt, uns und hoffentlich auch andere wachrüttelt. Heinweis zur Buchausstattung: Leineneinband!

  • mannomania

    5/5

    30.08.2017

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Muttertier - mutig, frei-heraus aber auch taugh...

    Muttertier von Birgit Kelle Ein schönes Cover mit der hübschen Autorin inklusive 235 Seiten und 12 Kapiteln, ein übersichtliches Inhaltsverzeichnis sowie eine ebenfalls gute Leseschrift mit perfektem Zeilenabstand runden das Ganze ab! Meine Meinung: Die Autorin ist ein mutige Frau, sie schreibt frei von der Seele weg und ist mit Leib und Leben eine taughe Frau und selbst Mutter. Sie will so leben, wie sie es möchte und auch für richtig hält. In ihren 12 Kapiteln schreibt Birgit Kelle aus Sicht einer Mutter, wie sich die Einstellung zum Frauenbild gegenüber der Welt und auch Wirtschaft verändert hat, zB Heimchen am Herd, Mütter müssen sich früh abnabeln vom Kind, etc. Ein gesundes Kind ist ein Geschenk und ein Genuss (für eine Mutter), wenn sie die Entwicklungsstufen begleiten kann. Ich habe noch die Zeit erlebt, wie nach dem Krieg die Frauen von gefallenen Männern ihre Kinder alleine großziehen mussten. Die Kinder bekamen den Wohnungsschlüssel um den Hals gehängt und mussten warten, bis die Mutter abends nach getaner Arbeit wieder nach Hause kam. Ich denke so oft an die Kinder, die aus der Schule kommen und ihre Erlebnisse erzählen möchten, aber, kein Elternteil ist verfügbar bzw. anwesend. Warum sind heute so viele Jugendliche agressiv? Eine Kindergärtnerin kann natürlich bei 8-10 Kindern keine individuelle Nestliebe spenden. Ausserdem sind Kinder unsere Zukunft und jedes Kind hat einen Anspruch darauf, geliebt zu werden. Man sollte also jeder Mutter Respekt entgegen bringen, die sich entscheidet, bei ihrem Kind zu bleiben! Die Autorin schreibt teilweise agressiv und nimmt die Feministinnen in die Mangel. Ein Großteil trägt auch der Wohlstand dazu bei. Die Geldgier hat sich ausgebreitet. Die Frauen möchten Alles, dh Mann, Beruf inklusive der erhofften Akzeptanz, gar Karriere, Kind und auch Wohlstand erhalten, aber zwei oder drei Herren gleichzeitig zu dienen ist einfach nicht möglich. Und, in vielen Familien bleiben entweder die Frau/Mutter oder die Kinder definitiv auf der Strecke! Eine Mutter ist für mich die bestausgebildete Frau schlechthin. Sie muss Bescheid wissen in der Kinderpflege, Hauswirtschaft, als Köchin, bei der Schulaufgabenbetreuung/Erziehung und auch als Wirtschafterin. Ich stamme aus einer Großfamilie mit 8 Kindern und die Eltern waren für uns Respektpersonen, da galt noch ein anderes Frauenbild, da war die Mutter selbstverständlich immer für die Kinder da. Das Buch "Muttertier" ist wirklich empfehlenswert für die heutige Zeit. Es ist unbedingt lesbar, da verschiedene Perspektiven einer jungen Mutter angesprochen werden, die sich Elternpaare, überlegen sollten, bevor sie für Kinder bereit sind!

  • mannomania

    aus Leonberg

    5/5

    30.08.2017

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Muttertier von Birgit Kelle…

    Muttertier von Birgit Kelle Ein schönes Cover mit der hübschen Autorin inklusive 235 Seiten und 12 Kapiteln, ein übersichtliches Inhaltsverzeichnis sowie eine ebenfalls gute Leseschrift mit perfektem Zeilenabstand runden das Ganze ab! Meine Meinung: Die Autorin ist ein mutige Frau, sie schreibt frei von der Seele weg und ist mit Leib und Leben eine taughe Frau und selbst Mutter. Sie will so leben, wie sie es möchte und auch für richtig hält. In ihren 12 Kapiteln schreibt Birgit Kelle aus Sicht einer Mutter, wie sich die Einstellung zum Frauenbild gegenüber der Welt und auch Wirtschaft verändert hat, zB Heimchen am Herd, Mütter müssen sich früh abnabeln vom Kind, etc. Ein gesundes Kind ist ein Geschenk und ein Genuss (für eine Mutter), wenn sie die Entwicklungsstufen begleiten kann. Ich habe noch die Zeit erlebt, wie nach dem Krieg die Frauen von gefallenen Männern ihre Kinder alleine großziehen mussten. Die Kinder bekamen den Wohnungsschlüssel um den Hals gehängt und mussten warten, bis die Mutter abends nach getaner Arbeit wieder nach Hause kam. Ich denke so oft an die Kinder, die aus der Schule kommen und ihre Erlebnisse erzählen möchten, aber, kein Elternteil ist verfügbar bzw. anwesend. Warum sind heute so viele Jugendliche agressiv? Eine Kindergärtnerin kann natürlich bei 8-10 Kindern keine individuelle Nestliebe spenden. Ausserdem sind Kinder unsere Zukunft und jedes Kind hat einen Anspruch darauf, geliebt zu werden. Man sollte also jeder Mutter Respekt entgegen bringen, die sich entscheidet, bei ihrem Kind zu bleiben! Die Autorin schreibt teilweise agressiv und nimmt die Feministinnen in die Mangel. Ein Großteil trägt auch der Wohlstand dazu bei. Die Geldgier hat sich ausgebreitet. Die Frauen möchten Alles, dh Mann, Beruf inklusive der erhofften Akzeptanz, gar Karriere, Kind und auch Wohlstand erhalten, aber zwei oder drei Herren gleichzeitig zu dienen ist einfach nicht möglich. Und, in vielen Familien bleiben entweder die Frau/Mutter oder die Kinder definitiv auf der Strecke! Eine Mutter ist für mich die bestausgebildete Frau schlechthin. Sie muss Bescheid wissen in der Kinderpflege, Hauswirtschaft, als Köchin, bei der Schulaufgabenbetreuung/Erziehung und auch als Wirtschafterin. Ich stamme aus einer Großfamilie mit 8 Kindern und die Eltern waren für uns Respektpersonen, da galt noch ein anderes Frauenbild, da war die Mutter selbstverständlich immer für die Kinder da. Das Buch "Muttertier" ist wirklich empfehlenswert für die heutige Zeit. Es ist unbedingt lesbar, da verschiedene Perspektiven einer jungen Mutter angesprochen werden, die sich Elternpaare, überlegen sollten, bevor sie für Kinder bereit sind!

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