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Charlotte Lucas

1. Wir sehen uns beim Happy End

Wir sehen uns beim Happy End Roman.

Gesprochen von
36

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Beschreibung

Produktdetails

Gesprochen von

Christiane Marx

Spieldauer

7 Stunden und 36 Minuten

Erscheinungsdatum

24.11.2017

Hörtyp

Lesung

Fassung

gekürzt

Medium

CD

Anzahl

6

Verlag

Lübbe Audio

Sprache

Deutsch

EAN

9783785755488

Beschreibung

Rezension

"Hörbuchsprecherin Christiane Marx gibt Ella eine sehr deutliche und unverwechselbare Stimme. [...] Eine sehr lebhafte Lesung!" Denglers Buchkritik, 05.02.2018

Produktdetails

Gesprochen von

Christiane Marx

Spieldauer

7 Stunden und 36 Minuten

Erscheinungsdatum

24.11.2017

Hörtyp

Lesung

Fassung

gekürzt

Medium

CD

Anzahl

6

Verlag

Lübbe Audio

Sprache

Deutsch

EAN

9783785755488

Herstelleradresse

Lübbe Audio
Schanzenstr. 6-20
51063 Köln
Deutschland
Email: kundenservice@luebbe.de
Url: www.luebbe.de
Telephone: +49 221 82000
Fax: +49 221 82003150

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  • Miriam Schütz

    5/5

    07.02.2021

    Modernes Antiquariat (Gebundene Ausgabe)

    Am Ende wird alles gut. Wenn es nicht gut ist, ist es nicht das Ende

    Ella liebt ihre Happy Ends, denn falls eine Geschichte ein böse Ende nimmt, so würde sie es einfach kurzerhand umschreiben. Sie ist ein herzensguter und positiv denkender Mensch, jedoch scheint sie in ihrer kleinen eigenen immer alles gut verlaufenden Welt zu leben. Denn ihr Privatleben verläuft exakt so, wie sie es sich immer mit ihrer Mutter ausgemalt hatte. Den Prinzen an ihrer Seite hatte sie endlich gefunden und war schon über mehrere Jahre mit ihm glücklich vereint. Dies schrieb sie auch auf ihrem eigenen Blog nieder "Better Endlings". Nur entstanden hier auch Geschichten, die nicht immer ganz der Wahrheit entsprachen, jedoch hatte Ella diese aber so für ihre Leser und ihrem besten Gefühl hin so umgeschrieben. Alles hätte so schön sein können, wäre da nicht C. gewesen und hätte alles durcheinander gewirbelt. Plötzlich sagt ihr geliebter Prinz, namens Philip, dass doch nicht alles so rosig ist. Die Fassade beginnt zu zerfallen und Ella sucht das Weite. Völlig durcheinander gibt es einen Zusammenstoß mit Oscar. Sie fühlt sich daraufhin für seine Umstände verantwortlich und ändert auch für ihn kurzerhand die Geschichte und mischt ab jetzt in seinem Leben mit. Denn sie wünscht sich für ihn ein Happy End. Natürlich mit dem Hintergrund, daraus auch wieder für sich selbst eins zu zaubern. Die Aufmachung dieses Buches hat mir sehr gut gefallen, obwohl ich sagen muss, ich hätte eine solche Geschichte niemals in so einem Cover und pinken Buchschnitt erwartet. Ella lebt zwar anfangs in ihrer eigenen kleinen rosa Welt, wo alles perfekt zu sein scheint, aber als sie mit den harten Tatsachen konfrontiert wird, zeigt sich nach und nach eine positive Veränderung bei ihr, die mir sehr gut gefiel. Auch Oscar mit seinen Schicksalsschlägen, wurde sehr gut ausgearbeitet, ich liebe ebenso seine Entwicklungen und die Schlagabtausche mit Ella, musste immer wieder schmunzeln beim lesen. Zudem muss ich gestehen, dieses Buch könnte ein super Drama Film werden, denn er hat alles was es dazu braucht und noch mehr. Habe das Buch geliebt und kann es wärmstens empfehlen, auch das Happy End ist wunderschön.

  • Bewertung

    aus Köln

    5/5

    22.01.2018

    Modernes Antiquariat (Gebundene Ausgabe)

    Anrührende und zauberhafte Geschichte über Ella und ihr Streben nach Glück

    Emilia, genannt Ella in Anlehnung von Cinderella, lebt in ihrer eigenen Traumwelt. Sie wohnt zusammen mit ihrem Verlobten, dem Rechtsanwalt Philip, für den sie gleichzeitig Haushälterin ist, in Hamburg. Ihr Hobby ist ihr Webblog "Happy Endings", auf welchem sie traurige Enden von Büchern und Filmen umschreibt und den Protagonisten so zu einem Happy End verhilft. Als sie zufällig herausfindet, dass ihr Verlobter sie betrügt, steht sie vor dem Nichts: Als seine Lebensgefährtin und Angestellte ist sie komplett abhängig von ihm. Nach einem Streit verlässt sie ihn am späten Abend und fährt in strömendem Regen auf dem Fahrrad hinaus zu den Landungsbrücken. Durch einen Zusammenstoß mit einem vermeintlichen Selbstmörder und einer Verkettung unglücklicher Umstände, die Ella für den suizidgefährdeten Mann, der am Ende der Nacht unter Amnesie leidet, verantwortlich fühlen lassen, bietet sich Ella ihm als Haushälterin mit dem "Rundum-sorglos-Paket" an. Sie möchte dem gut situierten Oscar de Witt, der in einer Messie -Villa wohnte und offensichtlich von Ehefrau und Kind verlassen wurde, helfen, sein Leben wieder in die richtigen Bahnen zu lenken und seine Erinnerungen wieder zu erlangen. Bei ihren Bemühungen gerät ihre eigene zerbrochene Beziehung fast in Vergessenheit. Durch die Verstrickung in verschiedenste Notlügen, um Oscar vor tragischen Ereignissen der Vergangenheit zu schonen, fällt es Ella zunehmend schwerer, zur Wahrheit zurückzukehren und ist auf dem besten Weg Oscars Vertrauen ohne böse Absicht zu missbrauchen. "Wir sehen uns beim Happy End" ist das zweite Buch nach "Dein perfektes Jahr", das Wiebke Lorenz unter dem Pseudonym Charlotte Lucas geschrieben hat. Der Schreibstil dieser liebenswürdigen Geschichten ist sehr ähnlich und man begegnet sogar den Protagonisten aus dem ersten Roman wieder, die in "Wir sehen uns beim Happy End" kleine Nebenrollen haben. Ella lebt nach dem Motto "Am Ende wird alles gut. Wenn es nicht gut wird, ist es nicht das Ende." Der Sinnspruch wurde ihr von ihrer geliebten Mutter vermittelt, die sie im Alter von zwölf Jahren verlassen hat. Seitdem möchte Ella nicht nur für alle traurigen Geschichten ein glückliches Ende erfinden, sondern auch im wirklichen Leben für "happy endings" sorgen. Sie ist eine naive, verträumte junge Frau, die unbedarft und ein wenig weltfremd agiert, aber ihr Herz auf dem rechten Fleck hat. Ella hat sich in den Kopf gesetzt, nicht nur Oscars Villa auf Vordermann zu bringen, sondern ihn auch tunlichst mit seiner Familie zu versöhnen. Die hat die Vorstellung, als Belohnung des Schicksals wieder mit Philip zusammenzukommen, wenn sie für Oscar ein glückliches Ende herbeiführen kann. Die Handlung ist turbulent. Ella möchte Oscar vor einer bitteren Wahrheit schützen, weshalb sie sich in immer mehr Lügen verstrickt und am Ende die Annäherung gefährdet, die sie zu dem mürrischen und auf den ersten Eindruck arrogant wirkenden Millionär erreicht hat. Kann man zunächst nur den Kopf über Ellas naive Art und ihr "heile-Welt-Denken" schütteln, ziehen sich am Ende alle Fäden zusammen und man kann aufgrund ihrer Vorgeschichte verstehen, warum sie so bemüht ist, den unter Amnesie leidenden Oscar nur gemächlich an sein altes Leben zu erinnern. "Wir sehen uns beim Happy End" ist ein modernes Märchen und eine gelungene Mischung aus Tragik, Humor und Spannung. Die Geschichte mutet war seicht an, hat aber einen überraschenden und kurzweiligen Verlauf und ist letztlich tiefgründiger als gedacht. Mir gefiel zudem die Grundidee von Ellas Blog und wie ihre Postings mühelos in den Roman eingearbeitet worden sind. Die Aufmachung des Buches ist so liebenswürdig und hübsch wie diese anrührende, zauberhafte Geschichte und das Hardcover ein richtiges Schmuckstück im Bücherregal. Das Buch ist eine klare Kaufempfehlung für alle Leser(innen), die gern in tragikomische Geschichten mit einem Hauch Romantik und Happy End-Garantie eintauchen.

  • Sandra

    aus Rostock

    5/5

    11.01.2018

    Modernes Antiquariat (Gebundene Ausgabe)

    Tiefgründiger Roman, der zum Nachdenken anregt.

    Krampfhaft versucht Ella immer ein happy end in allem zu sehen und hat dabei immer wieder Gedankenspiele, wodurch sie von anderen als Träumerin wahrgenommen wird. Die Idee zur Story finde ich wirklich super - bei der Umsetzung störten mich ein paar kleine Sachen. In der Mitte des Buches wurde es mir ein wenig langweilig - es zog sich ein wenig. Auch das Ende (auch wenn es wirklich ein happy end ist) hat mir persönlich nicht ganz gefallen. Was ich noch sehr störend fand, dass viele Filme hier gespoilert werden - besonders wenn man den Film bald mal gucken wollte ist es doch recht ärgerlich, dass man nun schon weiß wie er ausgeht. Der Schreibstil ist toll - wie auch das erste Buch von Charlotte Lucas las es sich sehr leicht und flüssig. Das Buch umfasst 33 Kapitel und es gibt immer wieder Blogeinträge von Ellas Blog "Better Endings". Die Protagonistin war mir am Anfang recht unsympathisch - sie kam naiv, verträumt und etwas krampfhaft rüber. Dabei hat sie eine schlimme und traurige Vergangenheit. Ihre aufgeweckte Freundin Cora hingegen mochte ich gleich sehr. Auch die Männer im Buch - Oscar und Philip sind gut beschrieben. Tiefgründiger Roman, der zum Nachdenken anregt.

  • Judikos Welt

    aus Delmenhorst

    5/5

    08.01.2018

    Modernes Antiquariat (Gebundene Ausgabe)

    Eine Geschichte, wie ein kleines Märchen, worin die Protagonistin zur Miss Marple wird.

    Ein Märchen mitten in Hamburg... Ella liebt Geschichten mit Happy End. Darum hat sie einen Blog - „Better Endings“. Dort lässt sie alle teilhaben an ihrem doch sehr positiven Leben, denn die Hochzeit mit Freund Philip steht kurz bevor. Dort schreibt sie auch Geschichten ohne Happy End einfach um. So wird z.B. aus „Ein ganzes halbes Jahr“ doch noch eine tolle Liebesgeschichte. Denn ihr Motto lautet: Am Ende wird alles gut. Wenn es nicht gut ist, ist es noch nicht das Ende. Doch leider schlägt auch bei Ella das Schicksal eines Tages hart zu. Ihr Verlobter hat sie betrogen. Als sie das erfährt, läuft sie Hals über Kopf weg. Zu den Landungsbrücken, an einer Stelle, wo sie immer ihren Gedanken freien Lauf lassen kann. Da Ella oft in Versuchung ist, das Schicksal zu beeinflussen, hat sie auch jetzt eine Idee. Sie sagt sich um drei Minuten vor zwölf, wenn ich es, bis zum letzten Gongschlag schaffe, den Turm der Pendeluhr zu berühren, dann wird alles wieder gut mit Philip und so läuft sie los… …doch genau in diesem Augenblick passiert etwas. Ich habe diese Geschichte geliebt. Fand‘ sie, trotz der 550 Seiten, zu keiner Zeit langweilig. Im Gegenteil, ich hätte gerne noch mehr davon gehabt. So kam es auch, dass ich am Ende ein paar Tränchen vergossen habe, also nicht nur wegen der Story, sondern auch, weil ich Ella & Co. zurück lassen musste. Der Schreibstil ist modern, klug, lustig, einfach unglaublich toll und die Kapitel enden meistens mit einem Cliffhanger, sodass man gar keine Chance bekommt, mal eine Lesepause einzulegen. Für mich steht fest, ich möchte mehr von Charlotte Lucas lesen. Gut, dass ich den Vorgänger „Mein perfektes Jahr“ noch nicht kenne. Und da ich auch gerne Thriller lese, werde ich mich nun auch noch an Wiebke Lorenz wagen, denn unter diesem Namen veröffentlicht sie ihre Thriller. Diese Geschichte ist wie ein kleines Märchen, mitten in Hamburg gepaart mit einem kleinen Krimi, worin Ella zur Miss Marple wird. Einfach zauberhaft! Eine ganz klare Leseempfehlung!

  • Natalie T.

    5/5

    29.12.2017

    Modernes Antiquariat (Gebundene Ausgabe)

    Gibt es für jeden ein Happy End?

    *Seuftz…* Ich bin sprachlos, etwas hin und hergerissen, total begeistert, traurig, enttäuscht, glücklich… Ich sollte das Buch wahrscheinlich erst einmal sacken lassen und euch dann davon berichten, aber ich halte es nicht länger aus. Das Buch hat mich emotional sehr berührt, mich zum Lachen gebracht, aber auch manchmal sehr traurig gestimmt. Wer ich nah am Wasser gebaut, hätte ich vermutlich die ein oder andere Träne auf einer Buchseite vergossen. Hach… Meine Meinung Ich konnte mich so gut in die Geschichte von Ella und Oscar hineinversetzten, sie ist so berührend geschrieben. Die Autorin hat mich als Leser am Beginn des Romans sacht abgeholt und ich konnte mit den Protagonisten durch die ganze Geschichte fliegen und mit ihnen mitfühlen und am liebsten hätte ich manchmal auch verzweifelt mit ihnen geschrien. Ihr Schreibstil lässt sich einfach lesen und man wird dadurch nicht immer wieder beim Träumen behindert, da sich alles einfach verstehen lässt. Genauso ist die Geschichte logisch und keineswegs verwirrend aufgebaut, auch wenn es eine heikle Thematik zu sein scheint. Die Geschichte ist voller Drama und Hoffnung, jedoch keine unrealistischen Ansätze. Ella, eigentlich Emilia, die verträumte Märchentante, bei der immer alles gut ausgehen muss und die keine schlechten Enden duldet, trifft auf Oscar, den Miesepeter, der durch einen Zusammenstoß mit Ella etwas wichtiges verloren hat. Ella fühlt sich schuldig und will für seine miserable Lage ein Happy End finden. Jedoch stellt sich die Frage, wie man einem kaputten Menschen, der sich nicht helfen lassen will helfen kann ohne ihm zu nahe zu treten. Am Anfang hab ich mich etwas vorsichtig in die Geschichte hinein getastet, da inzwischen immer wieder sehr viel Zwischentext ist und ich Angst hatte, dass es dadurch langatmig werden könnte. Die Autorin hat mich jedoch schnell vom Gegenteil überzeugt und so verschmolz der Zwischentext, mit Erklärungen aus Ellas Leben bzw. Umfeld, ausgezeichnet mit der restlichen Geschichte. Was ich unbedingt noch erwähnen möchte ist, dass das Buch einen speziellen Aufbau hat. Zwischen den einzelnen Kapiteln befinden sich immer wieder Blogeinträge von Ellas Blog „Better Endings“ und im Anschluss sind wie bei einem Chatverlauf einige Kommentare ihrer Follower sichtbar. Ebenso gibt es im Buch kurze Zeit statt Kapiteln mit der Zahl als Überschrift, Datums als Überschrift bzw. als Übersicht. Wie man sieht, hat die Autorin sich Gedanken dabei gemacht und das Innenleben des Buches auch einzigartig und abwechslungsreich gestaltet. Fazit/Leseempfehlung: Ich würde den Roman auf jeden Fall noch ein zweites Mal lesen und daher kann ich ihn allen Liebesromanliebhabern, die auf etwas Drama mit Happy End stehen, nur wärmstens empfehlen. Suchst du nach einer Geschichte die einen beim Lesen verzweifeln und beten lässt, dass alles gut wird und man bis zum letzten Augenblick noch an das Schicksal glaubt, dann ist „Wir sehen uns beim Happy End“ wohl genau das richtige Buch für dich.

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