Produktbild: Unort der Sehnsucht
Band 121

Unort der Sehnsucht Vom Schreiben der Natur. Ein Bericht

Aus der Reihe Fröhliche Wissenschaft
1

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

04.08.2017

Herausgeber

Frank Fehrenbach

Verlag

Matthes & Seitz

Seitenzahl

127

Maße (L/B/H)

18,1/9,8/1,3 cm

Gewicht

117 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95757-483-1

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

04.08.2017

Herausgeber

Frank Fehrenbach

Verlag

Matthes & Seitz

Seitenzahl

127

Maße (L/B/H)

18,1/9,8/1,3 cm

Gewicht

117 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95757-483-1

Herstelleradresse

MSB Matthes & Seitz Berlin Verlagsgesellschaft mbH
Großbeerenstr. 57A
10965 Berlin
Deutschland
Email: info@matthes-seitz-berlin.de
Url: www.matthes-seitz-berlin.de
Telephone: +49 30 77059860

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Bewertung am 27.08.2019

Bewertungsnummer: 328734

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Hat er nun, ach! Philosophie / Durchaus studiert mit heißem Bemühn./ Hat mit Begriffen um sich geschmissen/ All das “Populäre” in der Luft zerrissen/ Herauf, herab und quer und krumm/ Führt seine Leser an der Nase herum/ – Und sieht wohl, daß wir nichts wissen können!/ Und will uns dazu noch schier hirnlos nennen./ Zwar ist er gescheiter als all wir Laffen,/ Gewöhnliches Fußvolk, Schreiber, kurz, Affen;/ Von oben herab aus dem Elfenbeinturm,/ in deutlicher Abgrenzung - ich nur ein Wurm./ Dafür ist mir auch alle Freud entrissen,/ Bild mir nicht ein, was Rechts zu wissen,/ Bild mir nicht ein, ich könnt was erreichen,/ Mit seinen Kursiven und Ausrufezeichen,/ Massenhaft Klammern, rund oder eckig,/ Die Fülle an Fußnoten macht den Text scheckig,/ Name-dropping, Fremdworte, Zitate zuhauf,/ Das wird nichts mehr, ich gebe auf./ Da steh ich nun, ich armer Tor!/ Und bin so klug als wie zuvor;/ Es möcht kein Hund so länger leben!/ Drum hab ich mich der Magie ergeben,/ den schönen Texten rund um Natur/ Das ist doch die Aufgabe der Literatur:/ Nicht manch Geheimnis würde kund./ Ich brauch das nicht aus solch bissigem Mund./ Daß ich erkenne, was die Welt/ Im Innersten zusammenhält,/ Schau alle Wirkenskraft und Samen,/ Brauch nicht in des Riedels Abfälligkeit kramen.// “Herr, lass Hirn regnen!” Wolfgang Riedel

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Bewertung am 27.08.2019
Bewertungsnummer: 328734
Bewertet: eBook (ePUB 3)

Hat er nun, ach! Philosophie / Durchaus studiert mit heißem Bemühn./ Hat mit Begriffen um sich geschmissen/ All das “Populäre” in der Luft zerrissen/ Herauf, herab und quer und krumm/ Führt seine Leser an der Nase herum/ – Und sieht wohl, daß wir nichts wissen können!/ Und will uns dazu noch schier hirnlos nennen./ Zwar ist er gescheiter als all wir Laffen,/ Gewöhnliches Fußvolk, Schreiber, kurz, Affen;/ Von oben herab aus dem Elfenbeinturm,/ in deutlicher Abgrenzung - ich nur ein Wurm./ Dafür ist mir auch alle Freud entrissen,/ Bild mir nicht ein, was Rechts zu wissen,/ Bild mir nicht ein, ich könnt was erreichen,/ Mit seinen Kursiven und Ausrufezeichen,/ Massenhaft Klammern, rund oder eckig,/ Die Fülle an Fußnoten macht den Text scheckig,/ Name-dropping, Fremdworte, Zitate zuhauf,/ Das wird nichts mehr, ich gebe auf./ Da steh ich nun, ich armer Tor!/ Und bin so klug als wie zuvor;/ Es möcht kein Hund so länger leben!/ Drum hab ich mich der Magie ergeben,/ den schönen Texten rund um Natur/ Das ist doch die Aufgabe der Literatur:/ Nicht manch Geheimnis würde kund./ Ich brauch das nicht aus solch bissigem Mund./ Daß ich erkenne, was die Welt/ Im Innersten zusammenhält,/ Schau alle Wirkenskraft und Samen,/ Brauch nicht in des Riedels Abfälligkeit kramen.// “Herr, lass Hirn regnen!” Wolfgang Riedel

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