Produktbild: Einatmen, Ausatmen

Einatmen, Ausatmen Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

08.08.2017

Verlag

Ars Vivendi

Seitenzahl

247

Maße (L/B/H)

21,6/13,9/2,7 cm

Gewicht

441 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86913-719-3

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

08.08.2017

Verlag

Ars Vivendi

Seitenzahl

247

Maße (L/B/H)

21,6/13,9/2,7 cm

Gewicht

441 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86913-719-3

Herstelleradresse

ars vivendi verlag GmbH & Co. KG
Bauhof 1
90556 Cadolzburg
Deutschland
Email: info@arsvivendi.com
Url: www.arsvivendi.com
Telephone: +49 9103 719290
Fax: +49 9103 7192919

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Fly me to the Moon

Miro aus Wels am 03.02.2021

Bewertungsnummer: 1080112

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

"In diesem Raum ist so viel Schuld, wer wird das alles verzeihen können, den Menschen gibt es nicht." (S. 222) Giorgia liegt im Koma und ihre Männer treten an: Ihr Noch-Ehemann Konrad, der sie seit acht Jahren nicht mehr gesehen hat und sich schlecht fühlt, weil er seinen Ehering nicht finden konnte. Ihr Freund Ben, der Drummer, der beim Unfall dabei war, aber mit leichten Verletzungen davongekommen ist. Und Cesco, ihr Online Freund, den sie sehr geliebt hat, der aber nicht den Mut hatte, seine Frau zu verlassen. Alle drei erheben Anspruch auf Giorgia und alle drei kämpfen mit Schuldgefühlen. Schuld ist da zentrale Thema in diesem Roman. Die Männer weisen sich gegenseitig Schuld zu, sehen sich ihrer eigenen Schuld gegenüber, machen Eingeständnisse und verfallen wieder in der Muster der Schuldzuweisung. Sie drehen sich im Kreis, beginnen sich zu öffnen, sich ihrer eigenen Geschichte zu stellen, nur um schließlich doch wieder dort zu landen, wo alle los ging. "Alle dachten über die Schuld nach, die eigene und die der anderen, und der Körper wurde dunkler und schwerer." (S. 222) Aber auch Giorgia fühlt sich schuldig. Ihre Gedanken kreisen ebenfalls, hetzen um die Dramen ihres Lebens, möchten sich verabschieden und hoffen auf Vergebung. Giorgias Geschichte ist sehr berührend, aber nicht ganz einfach zu lesen. Die drei Männer sind grundverschieden und so ist auch ihre Sprache. Das ist etwas gewöhnungsbedürftig. Und Giorgias Gedanken hetzen wirklich dahin. Ohne Punkt und Komma. Man muss sich darauf einlassen! Das Buch ist wie Jazz, der ist auch nicht immer einfach zu hören und manchmal hat man das Gefühl, etwas passt gar nicht, nur um daraufhin zu merken, dass doch alles stimmig ist. Außerdem liefert die Autorin einen großartigen Soundtrack mit. Alle Kapitel sind mit einem Songtitel übertitelt und den Männern sind Instrumente zugeordnet. Also Musik andrehen und loslesen!

Fly me to the Moon

Miro aus Wels am 03.02.2021
Bewertungsnummer: 1080112
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

"In diesem Raum ist so viel Schuld, wer wird das alles verzeihen können, den Menschen gibt es nicht." (S. 222) Giorgia liegt im Koma und ihre Männer treten an: Ihr Noch-Ehemann Konrad, der sie seit acht Jahren nicht mehr gesehen hat und sich schlecht fühlt, weil er seinen Ehering nicht finden konnte. Ihr Freund Ben, der Drummer, der beim Unfall dabei war, aber mit leichten Verletzungen davongekommen ist. Und Cesco, ihr Online Freund, den sie sehr geliebt hat, der aber nicht den Mut hatte, seine Frau zu verlassen. Alle drei erheben Anspruch auf Giorgia und alle drei kämpfen mit Schuldgefühlen. Schuld ist da zentrale Thema in diesem Roman. Die Männer weisen sich gegenseitig Schuld zu, sehen sich ihrer eigenen Schuld gegenüber, machen Eingeständnisse und verfallen wieder in der Muster der Schuldzuweisung. Sie drehen sich im Kreis, beginnen sich zu öffnen, sich ihrer eigenen Geschichte zu stellen, nur um schließlich doch wieder dort zu landen, wo alle los ging. "Alle dachten über die Schuld nach, die eigene und die der anderen, und der Körper wurde dunkler und schwerer." (S. 222) Aber auch Giorgia fühlt sich schuldig. Ihre Gedanken kreisen ebenfalls, hetzen um die Dramen ihres Lebens, möchten sich verabschieden und hoffen auf Vergebung. Giorgias Geschichte ist sehr berührend, aber nicht ganz einfach zu lesen. Die drei Männer sind grundverschieden und so ist auch ihre Sprache. Das ist etwas gewöhnungsbedürftig. Und Giorgias Gedanken hetzen wirklich dahin. Ohne Punkt und Komma. Man muss sich darauf einlassen! Das Buch ist wie Jazz, der ist auch nicht immer einfach zu hören und manchmal hat man das Gefühl, etwas passt gar nicht, nur um daraufhin zu merken, dass doch alles stimmig ist. Außerdem liefert die Autorin einen großartigen Soundtrack mit. Alle Kapitel sind mit einem Songtitel übertitelt und den Männern sind Instrumente zugeordnet. Also Musik andrehen und loslesen!

Liebe im Schatten der Schuld

Aischa aus Kissing am 03.02.2021

Bewertungsnummer: 1079149

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Plot hat viel Potenzial: Giorgia, venezianische Jazzsängerin, liegt nach einem Autounfall in einem Krankenhaus in Houston im Koma. An ihr Krankenbett eilen nacheinander: Ehemann Konrad, Philosophieprofessor aus München, von dem sie sich bereits vor Jahren getrennt hatte, Schlagzeuger und Liebespartner Ben, in dessen Band Giorga bis zum Unfall sang und schließlich Césco, Brückenbauer aus Venedig, mit dem die Sängerin bis dato eine ausschließliche online-Beziehung pflegte. Die drei Männer wussten nicht bzw. nur wenig voneinander, und es entwickeln sich höchst emotionsgeladene verbale wie auch physische Schlagabtausche der Konkurrenten um Giorgias Gunst. Es kommt zu Allianzen, Eifersuchtsszenen, aber auch rührenden Annäherungen der so grundverschiedenen Typen, deren einzige Gemeinsamkeit das Bangen um Giorgia ist. Stimmige Ideen sind, dass die Autorin jedem Protagonisten ein Instrument zuordnet und die Kapitel nach bekannten Jazz-Songs benennt. Allerdings erfordern die "Vocals"-Passagen von Giorgia vom Leser viel Geduld und Aufmerksamkeit. Denn ihre Gedanken(fetzen) werden, wohl um den zwischen Wachen und Traum angesiedelten komatösen Bewusstseinszustand zu charakterisieren, ohne Zeichensetzung wiedergegeben, in teil wirrer, scheinbar endloser Wiederholung. Anfangs erschien mir das noch als interessantes Stilmittel, ab der Hälfte des Buches hat es mich nur noch angestrengt. Auch haben mich Leseprobe und Klappentext andere Schwerpunkte erwarten lassen: "Ein Roman über Freundschaft, Liebe und Schuld" heißt es dort. Ich finde es geht fast ausschließlich um Schuld, darum wie jemand mit Schuld leben kann, wie Schuld Beziehungen zerstört, ja unmöglich macht. Der Roman wurde im Rahmen eines "Writer-in-Residence"-Programms in nur 21 Tagen geschrieben - vielleicht hätten ihm ein paar Tage mehr gut getan ...

Liebe im Schatten der Schuld

Aischa aus Kissing am 03.02.2021
Bewertungsnummer: 1079149
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Plot hat viel Potenzial: Giorgia, venezianische Jazzsängerin, liegt nach einem Autounfall in einem Krankenhaus in Houston im Koma. An ihr Krankenbett eilen nacheinander: Ehemann Konrad, Philosophieprofessor aus München, von dem sie sich bereits vor Jahren getrennt hatte, Schlagzeuger und Liebespartner Ben, in dessen Band Giorga bis zum Unfall sang und schließlich Césco, Brückenbauer aus Venedig, mit dem die Sängerin bis dato eine ausschließliche online-Beziehung pflegte. Die drei Männer wussten nicht bzw. nur wenig voneinander, und es entwickeln sich höchst emotionsgeladene verbale wie auch physische Schlagabtausche der Konkurrenten um Giorgias Gunst. Es kommt zu Allianzen, Eifersuchtsszenen, aber auch rührenden Annäherungen der so grundverschiedenen Typen, deren einzige Gemeinsamkeit das Bangen um Giorgia ist. Stimmige Ideen sind, dass die Autorin jedem Protagonisten ein Instrument zuordnet und die Kapitel nach bekannten Jazz-Songs benennt. Allerdings erfordern die "Vocals"-Passagen von Giorgia vom Leser viel Geduld und Aufmerksamkeit. Denn ihre Gedanken(fetzen) werden, wohl um den zwischen Wachen und Traum angesiedelten komatösen Bewusstseinszustand zu charakterisieren, ohne Zeichensetzung wiedergegeben, in teil wirrer, scheinbar endloser Wiederholung. Anfangs erschien mir das noch als interessantes Stilmittel, ab der Hälfte des Buches hat es mich nur noch angestrengt. Auch haben mich Leseprobe und Klappentext andere Schwerpunkte erwarten lassen: "Ein Roman über Freundschaft, Liebe und Schuld" heißt es dort. Ich finde es geht fast ausschließlich um Schuld, darum wie jemand mit Schuld leben kann, wie Schuld Beziehungen zerstört, ja unmöglich macht. Der Roman wurde im Rahmen eines "Writer-in-Residence"-Programms in nur 21 Tagen geschrieben - vielleicht hätten ihm ein paar Tage mehr gut getan ...

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Einatmen, Ausatmen

von Natasa Dragnic

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