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Produktbild: Als Christ die AfD unterstützen?

Als Christ die AfD unterstützen? Ein Plädoyer für ...

2

7,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Nein

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

02.05.2017

Verlag

Brendow, J

Seitenzahl

112 (Printausgabe)

Dateigröße

288 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783865069948

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Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

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Ja

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

02.05.2017

Verlag

Brendow, J

Seitenzahl

112 (Printausgabe)

Dateigröße

288 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783865069948

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Ist Christsein mit der Unterstützung der AfD vereinbar?

orfe1975 am 17.07.2017

Bewertungsnummer: 1033797

Bewertet: eBook (ePUB)

Cover und Gestaltung: ------------------------------ Der rote, nach rechts (!) driftende und dann leicht abfallende Pfeil ist eine hübsche kleine Anspielung auf die Ausrichtung der AfD. Das Buch ist ansonsten sehr einfach, nüchtern gestaltet und passt so gut zu einem politisch-kritischen Thema wie die Beleuchtung der AfD-Position. Im Buchladen wäre man jedoch nur aufmerksam geworden, wenn man gezielt danach gesucht hätte. Schade, denn dieses Buch sollte besonders kurz vor der Wahl von möglichst vielen gelesen werden. Inhalt: ------------------------------ "Stellen Sie sich vor, Sie bestellen bei einem Online-Shop ein kleines Flakon Parfüm, 25 ml, kaum größer als ein Lippenstift oder eine Tropfen-Tinktur. Zwei Tage später kriegen Sie ein Paket, mannshoch wie ein Kühlschrank und schwer wie 50 dicke Bücher. Sie reißen, schneiden und wühlen sich durch Berge von Pappe, Plastik, Styropor und giftigen Sondermüll. Den zu entsorgen wird lange dauern, teuer werden und schon jetzt mehr Schweiß kosten, als das kleine Fläschchen je überdecken könnte. Was also 'kauft' man alles mit, wenn man die AfD unterstützt?" (S. 8) Der Autor ist ev. Theologe und ist bzw. war im Hörfunkbereich, als TV-Moderator und Dokumentarfilmer bei öffentlich rechtlichen Sendern tätig. Zudem ist er Autor viele Sachbücher und satirischer Kurzgeschichten. Als politisch interessierter Christ untersucht er in diesem Buch, warum die AfD in christlichen Kreisen beliebt zu sein scheint. Dabei wirft er einen kritischen, teils satirischen Blick auf die Fakten, die hinter den pauschalen Behauptungen, die von der AfD stammen bzw. über sie kursieren. Mein Eindruck: --------------------- Die AfD ist in aller Munde, meistens im negativen Sinne, die Medienberichte betreffend. Auch über Pegida wird viel gesprochen. Ich habe dieses Buch zur Hand genommen, um mehr Hintergrundwissen zu bekommen und die Zusammenhänge besser zu verstehen. Der Titel hat mich überrascht, da ich durch die negativen Aussagen bis dato nicht auf die Idee kam, dass sie in irgendeiner Form mit dem Christsein vereinbar sein könnten. Herr Malessa hat eine angenehme, allgemein verständliche Art, Fakten zu präsentieren, ohne sich zu verzetteln oder gar langweilig zu werden. Dass er aus der Ecke der Satiriker kommt, merkt man zwischendurch immer wieder. Er versteht es, die Faktenlage und versteckt seine persönliche Meinung so subtil darzulegen, dass der Leser zum Nachdenken angeregt wird, um selbst zu einem Fazit zu gelangen. Es gibt kein "Du darfst nicht" oder "Du musst" und keinen erhobenen Zeigefinger. Die Faktenlage wird anhand vieler Quellen aus seriösen Online-Printmedien belegt, die anhand der Fußnoten auf jeder Seite direkt einsehbar sind und so vom Leser direkt überprüft und nachvollzogen werden können. Die Kapitel sind von der Länge genau richtig, um die Behauptungen, die als Überschriften fungieren, ausreichend untersuchen zu können, ohne dass es langatmig wird. Sprüche wie "Die sind gegen Islamisierung" oder "Die tun was gegen die Flüchtlingskrise" waren mir dabei eher bekannt als z. B. "Die sind auch christlich-demokratisch", "Die sind gegen Umerziehung" oder "Die brechen politische Korrektheit auf". Durch dieses kleine Büchlein habe ich eine kompakte Übersicht über die Parteimeinung und die Faktenlage hierzu bekommen. Interessant fand ich hierbei den Bezug zum Christlichen, zu dem der Autor mithilfe passender Bibelzitate immer wieder Stellung bezieht. Ein Buch, das keine Antworten auf dem Präsentierteller serviert, sondern zum selber Nachdenken und eigenen Meinungsbildung unabhängig vom Mainstream anregt. Aus meiner Sicht sehr empfehlenswert für alle (nicht nur Christen), die sich kritisch, aber sachlich mit der AfD auseinandersetzen wollen. Fazit: ------- Sachlich-kritische Auseinandersetzung mit den (scheinbar christlichen) AfD-Werten - Bietet kompaktes, gut verständliches Hintergrundwissen und lädt zum Nachdenken ein

Ist Christsein mit der Unterstützung der AfD vereinbar?

orfe1975 am 17.07.2017
Bewertungsnummer: 1033797
Bewertet: eBook (ePUB)

Cover und Gestaltung: ------------------------------ Der rote, nach rechts (!) driftende und dann leicht abfallende Pfeil ist eine hübsche kleine Anspielung auf die Ausrichtung der AfD. Das Buch ist ansonsten sehr einfach, nüchtern gestaltet und passt so gut zu einem politisch-kritischen Thema wie die Beleuchtung der AfD-Position. Im Buchladen wäre man jedoch nur aufmerksam geworden, wenn man gezielt danach gesucht hätte. Schade, denn dieses Buch sollte besonders kurz vor der Wahl von möglichst vielen gelesen werden. Inhalt: ------------------------------ "Stellen Sie sich vor, Sie bestellen bei einem Online-Shop ein kleines Flakon Parfüm, 25 ml, kaum größer als ein Lippenstift oder eine Tropfen-Tinktur. Zwei Tage später kriegen Sie ein Paket, mannshoch wie ein Kühlschrank und schwer wie 50 dicke Bücher. Sie reißen, schneiden und wühlen sich durch Berge von Pappe, Plastik, Styropor und giftigen Sondermüll. Den zu entsorgen wird lange dauern, teuer werden und schon jetzt mehr Schweiß kosten, als das kleine Fläschchen je überdecken könnte. Was also 'kauft' man alles mit, wenn man die AfD unterstützt?" (S. 8) Der Autor ist ev. Theologe und ist bzw. war im Hörfunkbereich, als TV-Moderator und Dokumentarfilmer bei öffentlich rechtlichen Sendern tätig. Zudem ist er Autor viele Sachbücher und satirischer Kurzgeschichten. Als politisch interessierter Christ untersucht er in diesem Buch, warum die AfD in christlichen Kreisen beliebt zu sein scheint. Dabei wirft er einen kritischen, teils satirischen Blick auf die Fakten, die hinter den pauschalen Behauptungen, die von der AfD stammen bzw. über sie kursieren. Mein Eindruck: --------------------- Die AfD ist in aller Munde, meistens im negativen Sinne, die Medienberichte betreffend. Auch über Pegida wird viel gesprochen. Ich habe dieses Buch zur Hand genommen, um mehr Hintergrundwissen zu bekommen und die Zusammenhänge besser zu verstehen. Der Titel hat mich überrascht, da ich durch die negativen Aussagen bis dato nicht auf die Idee kam, dass sie in irgendeiner Form mit dem Christsein vereinbar sein könnten. Herr Malessa hat eine angenehme, allgemein verständliche Art, Fakten zu präsentieren, ohne sich zu verzetteln oder gar langweilig zu werden. Dass er aus der Ecke der Satiriker kommt, merkt man zwischendurch immer wieder. Er versteht es, die Faktenlage und versteckt seine persönliche Meinung so subtil darzulegen, dass der Leser zum Nachdenken angeregt wird, um selbst zu einem Fazit zu gelangen. Es gibt kein "Du darfst nicht" oder "Du musst" und keinen erhobenen Zeigefinger. Die Faktenlage wird anhand vieler Quellen aus seriösen Online-Printmedien belegt, die anhand der Fußnoten auf jeder Seite direkt einsehbar sind und so vom Leser direkt überprüft und nachvollzogen werden können. Die Kapitel sind von der Länge genau richtig, um die Behauptungen, die als Überschriften fungieren, ausreichend untersuchen zu können, ohne dass es langatmig wird. Sprüche wie "Die sind gegen Islamisierung" oder "Die tun was gegen die Flüchtlingskrise" waren mir dabei eher bekannt als z. B. "Die sind auch christlich-demokratisch", "Die sind gegen Umerziehung" oder "Die brechen politische Korrektheit auf". Durch dieses kleine Büchlein habe ich eine kompakte Übersicht über die Parteimeinung und die Faktenlage hierzu bekommen. Interessant fand ich hierbei den Bezug zum Christlichen, zu dem der Autor mithilfe passender Bibelzitate immer wieder Stellung bezieht. Ein Buch, das keine Antworten auf dem Präsentierteller serviert, sondern zum selber Nachdenken und eigenen Meinungsbildung unabhängig vom Mainstream anregt. Aus meiner Sicht sehr empfehlenswert für alle (nicht nur Christen), die sich kritisch, aber sachlich mit der AfD auseinandersetzen wollen. Fazit: ------- Sachlich-kritische Auseinandersetzung mit den (scheinbar christlichen) AfD-Werten - Bietet kompaktes, gut verständliches Hintergrundwissen und lädt zum Nachdenken ein

Christ und AfD - zwei verschiedene Welten

SiCollier aus Bad Hersfeld am 28.07.2017

Bewertungsnummer: 1036837

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Es gibt keine Religion, die ohne Konsequenz für die Lebensführung bleibt. Insofern hat jede Religion auch eine politische Dimension. Sie betrifft nicht nur das private, sondern auch das öffentliche Leben. (Seite 27) . . Meine Meinung: Zu Zeiten eines Franz Josef Strauß hieß es noch, rechts von der Union dürfe kein Platz für eine demokratische Partei sein. Aber das ist lange her, die Union ist weit in die Mitte (bzw. je nach Sichtweise nach links) gerückt, und rechts von ihr ist somit ein riesiges freies Feld entstanden. Immer wieder haben Parteien versucht, in diesen Bereich vorzustoßen, um die entstandene Leere auszufüllen. Derzeit trifft dies auf die AfD zu. Doch füllt sie diese Leere wirklich aus, ist sie wirklich nur rechts von der Union angesiedelt - oder ist sie mittlerweile doch außerhalb des Spektrums, das gemeinhin als demokratisch bezeichnet wird, angekommen? Und ist diese Partei, angesichts der kommenden Bundestagswahl durchaus aktuell, für Christen überhaupt wählbar? Dieses Buch versprach Antworten auf diesen Fragen, aber - um es gleich vorweg zu nehmen - so ganz glücklich bin ich nicht damit geworden. Ich hatte beim Lesen immer wieder das Gefühl, daß der Autor nicht faßbar ist, daß er um das Thema herum schreibt ohne glasklar Stellung zu beziehen. Was möglicherweise daran liegt, daß ich mit seinem Schreibstil nicht zurecht kam, denn grundsätzlich waren seine Schlußfolgerungen schon eindeutig gegen die AfD. Nur angekommen ist das bei mir nicht so recht. Schließlich habe ich das Buch ein zweites Mal gelesen, um dem auf die Spur zu kommen. Dabei fiel mir auf, daß der Autor Begriffe auf andere Art definiert, als ich sie definieren würde - oder als sie von der AfD definiert werden. Damit konnten seine Erklärungen nicht so ganz aufgehen. Als Beispiel sei hier „Multi-Kulti-Gesellschaft“ genannt. Der Autor definiert praktisch jede Gesellschaft als „Multi-Kulti“ (vgl. Seiten 39ff): "Den Gesichtstätowierten und die Diakonisse, den Gel-im-Haar-Manager im Nadelstreifen und die Henna-im-Haar-Hippiefrau im Batickwickelrock. Schrille Punks und blasse Nerds, füllige Kegelclubdamen und drahtige Klappfahrrad-Wanderer ziehen da an mir vorbei, Fußballfans in Vereinskluft trinken sich Optimismus an, Teenagerbuben schielen unterm Hoodie einer blonden Diva auf Highheels hinterher, bis wir alle von den örtlichen Obdachlosen um Geld oder Zigaretten angeschnorrt werden." (S. 39) Es wäre, um klar argumentieren zu können, sich also vonnöten, sich erst einmal auf eine gemeinsame Begrifflichkeit zu einigen oder, genauer, der Autor müßte für seine Argumentation die gleiche Begrifflichkeit verwenden wie die, deren Standpunkte er angreifen will. So hatte ich über weite Teile des Buches das Gefühl, daß Autor und AfD quasi aneinander vorbei redeten. In insgesamt zehn Kapiteln geht der Autor auf Äußerungen der AfD ein. Mit Überschriften wie „Die reden wenigstens Klartext“, „Die lassen sich nicht bevormunden“ oder „Die brechen politische Korrektheit auf“. Gerade im letztgenannten Kapitel fiel mir wieder auf, daß der Autor - für meine Begriffe - oft eigene Definitionen verwendet, denn soweit ich ihn verstanden habe, ist er der Ansicht, so etwas wie politische Korrektheit gibt es praktisch nicht. Nun, als geschriebenes Gesetz gibt es das in der Tat nicht. Wenn man aber zu manchen Themen eine andere Meinung als die derzeit herrschende (oder als sich herrschend meinende) vertritt, wird man sehr schnell feststellen, daß es so etwas wie „politische Korrektheit“ eben doch gibt. Insgesamt gesehen geht der Autor auf wesentliche Fragen im Zusammenhang mit der AfD, und ob die für Christen wählbar ist, ein. Allerdings empfand ich seine Argumentation über weite Strecken als nicht so recht zielführend bzw. er konnte mich damit nicht richtig erreichen. Insofern bin ich mit dem Buch nicht so recht froh geworden, ohne daß ich jetzt ganz genau festmachen könnte, woran das lag. Es ist also durchaus möglich, daß das Buch auf andere Leser einen ganz anderen Eindruck macht und ihnen genau die Frage beantwortet, die der Buchtitel stellt. . . Mein Fazit: In zehn Kapiteln vergleicht der Autor das Menschen- und Weltbild der AfD mit dem christlichen und versucht die Frage zu beantworten, ob diese Partei für Christen wählbar sei. Er ist zwar der Meinung „nein“, jedoch ist diese Argumentation bei mir nicht so richtig angekommen.

Christ und AfD - zwei verschiedene Welten

SiCollier aus Bad Hersfeld am 28.07.2017
Bewertungsnummer: 1036837
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Es gibt keine Religion, die ohne Konsequenz für die Lebensführung bleibt. Insofern hat jede Religion auch eine politische Dimension. Sie betrifft nicht nur das private, sondern auch das öffentliche Leben. (Seite 27) . . Meine Meinung: Zu Zeiten eines Franz Josef Strauß hieß es noch, rechts von der Union dürfe kein Platz für eine demokratische Partei sein. Aber das ist lange her, die Union ist weit in die Mitte (bzw. je nach Sichtweise nach links) gerückt, und rechts von ihr ist somit ein riesiges freies Feld entstanden. Immer wieder haben Parteien versucht, in diesen Bereich vorzustoßen, um die entstandene Leere auszufüllen. Derzeit trifft dies auf die AfD zu. Doch füllt sie diese Leere wirklich aus, ist sie wirklich nur rechts von der Union angesiedelt - oder ist sie mittlerweile doch außerhalb des Spektrums, das gemeinhin als demokratisch bezeichnet wird, angekommen? Und ist diese Partei, angesichts der kommenden Bundestagswahl durchaus aktuell, für Christen überhaupt wählbar? Dieses Buch versprach Antworten auf diesen Fragen, aber - um es gleich vorweg zu nehmen - so ganz glücklich bin ich nicht damit geworden. Ich hatte beim Lesen immer wieder das Gefühl, daß der Autor nicht faßbar ist, daß er um das Thema herum schreibt ohne glasklar Stellung zu beziehen. Was möglicherweise daran liegt, daß ich mit seinem Schreibstil nicht zurecht kam, denn grundsätzlich waren seine Schlußfolgerungen schon eindeutig gegen die AfD. Nur angekommen ist das bei mir nicht so recht. Schließlich habe ich das Buch ein zweites Mal gelesen, um dem auf die Spur zu kommen. Dabei fiel mir auf, daß der Autor Begriffe auf andere Art definiert, als ich sie definieren würde - oder als sie von der AfD definiert werden. Damit konnten seine Erklärungen nicht so ganz aufgehen. Als Beispiel sei hier „Multi-Kulti-Gesellschaft“ genannt. Der Autor definiert praktisch jede Gesellschaft als „Multi-Kulti“ (vgl. Seiten 39ff): "Den Gesichtstätowierten und die Diakonisse, den Gel-im-Haar-Manager im Nadelstreifen und die Henna-im-Haar-Hippiefrau im Batickwickelrock. Schrille Punks und blasse Nerds, füllige Kegelclubdamen und drahtige Klappfahrrad-Wanderer ziehen da an mir vorbei, Fußballfans in Vereinskluft trinken sich Optimismus an, Teenagerbuben schielen unterm Hoodie einer blonden Diva auf Highheels hinterher, bis wir alle von den örtlichen Obdachlosen um Geld oder Zigaretten angeschnorrt werden." (S. 39) Es wäre, um klar argumentieren zu können, sich also vonnöten, sich erst einmal auf eine gemeinsame Begrifflichkeit zu einigen oder, genauer, der Autor müßte für seine Argumentation die gleiche Begrifflichkeit verwenden wie die, deren Standpunkte er angreifen will. So hatte ich über weite Teile des Buches das Gefühl, daß Autor und AfD quasi aneinander vorbei redeten. In insgesamt zehn Kapiteln geht der Autor auf Äußerungen der AfD ein. Mit Überschriften wie „Die reden wenigstens Klartext“, „Die lassen sich nicht bevormunden“ oder „Die brechen politische Korrektheit auf“. Gerade im letztgenannten Kapitel fiel mir wieder auf, daß der Autor - für meine Begriffe - oft eigene Definitionen verwendet, denn soweit ich ihn verstanden habe, ist er der Ansicht, so etwas wie politische Korrektheit gibt es praktisch nicht. Nun, als geschriebenes Gesetz gibt es das in der Tat nicht. Wenn man aber zu manchen Themen eine andere Meinung als die derzeit herrschende (oder als sich herrschend meinende) vertritt, wird man sehr schnell feststellen, daß es so etwas wie „politische Korrektheit“ eben doch gibt. Insgesamt gesehen geht der Autor auf wesentliche Fragen im Zusammenhang mit der AfD, und ob die für Christen wählbar ist, ein. Allerdings empfand ich seine Argumentation über weite Strecken als nicht so recht zielführend bzw. er konnte mich damit nicht richtig erreichen. Insofern bin ich mit dem Buch nicht so recht froh geworden, ohne daß ich jetzt ganz genau festmachen könnte, woran das lag. Es ist also durchaus möglich, daß das Buch auf andere Leser einen ganz anderen Eindruck macht und ihnen genau die Frage beantwortet, die der Buchtitel stellt. . . Mein Fazit: In zehn Kapiteln vergleicht der Autor das Menschen- und Weltbild der AfD mit dem christlichen und versucht die Frage zu beantworten, ob diese Partei für Christen wählbar sei. Er ist zwar der Meinung „nein“, jedoch ist diese Argumentation bei mir nicht so richtig angekommen.

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Als Christ die AfD unterstützen?

von Andreas Malessa

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