Produktbild: Das Flüstern im Watt

Das Flüstern im Watt Küsten Krimi

Aus der Reihe Flottmann und Hilgersen
4

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

12.10.2017

Verlag

Emons Verlag

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

20,3/13,6/2,7 cm

Gewicht

324 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7408-0190-8

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

12.10.2017

Verlag

Emons Verlag

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

20,3/13,6/2,7 cm

Gewicht

324 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7408-0190-8

Herstelleradresse

Emons
Cäcilienstr. 48
50667 Köln
DE
info@emons-verlag.de

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  • dorli

    aus Berlin

    5/5

    14.11.2017

    Buch (Taschenbuch)

    Husum. Eine Entführungsserie…

    Husum. Eine Entführungsserie hält die Polizei in Atem. Als Hauptkommissar Waldemar Flottmann und sein Kollege Gustav Hilgersen mit den Ermittlungen nicht vorankommen, bittet Flottmann den Musiker Leon Gerber um Unterstützung. Leon hat ein hochsensibles Gehör und ist in der Lage, anhand der Hintergrundgeräusche in einem Erpresservideo einen ungefähren Tatort zu bestimmen… Gerd Kramer hat einen angenehm zu lesenden, sehr fesselnden Schreibstil – ich war schnell mittendrin im Geschehen und hatte schon nach wenigen Seiten das Gefühl, mit den Akteuren gut vertraut zu sein. Ich konnte durchweg prima mit den Ermittlern über Täter, Motive und Hintergründe mitgrübeln und miträtseln. Besonders Leon Gerber hat mich mit seiner Begabung fasziniert und begeistert. Leons Umgang mit seiner Fähigkeit und die Art und Weise, wie er Töne und Laute entdeckt, empfindet und analysiert, werden vom Autor interessant und vor allen Dingen miterlebbar dargestellt. Der Musiker wird mit seiner intensiven Wahrnehmung von Geräuschen zu einer echten Bereicherung bei den Ermittlungen. Die Kommissare Flottmann und Hilgersen bilden ein tolles Team. Das Miteinander des Ermittlerduos ist weder zu ernst noch zu locker, es wird viel geflachst, dennoch verlieren die beiden ihre Arbeit nicht aus den Augen. Ganz hervorragend gelungen ist Gerd Kramer die Darstellung von Land und Leuten – nicht nur, dass ich mir dank der detailreichen Beschreibungen die Schauplätze in und um Husum sehr gut vorstellen konnte, der Autor hebt auch die Besonderheiten Nordfrieslands hervor und lässt lokale Begebenheiten sowie die Mentalität und die Eigenarten der Küstenbewohner in die Handlung einfließen. Ein paar plattdeutsche Einwürfe runden den Krimi perfekt ab. „Das Flüstern im Watt“ hat mir sehr gut gefallen – ein abwechslungsreicher, gut durchdachter Krimi, der von der ersten bis zur letzten Seite kurzweilige, spannende Unterhaltung bietet.

  • Elke Seifried

    aus Gundelfingen

    5/5

    03.11.2017

    Buch (Taschenbuch)

    Wenn Kuhschiet Bodder weer,...

    Waldemar Flottmann, dem schlimme Fälle sehr an die Nieren gehen, hat sich nach seiner Scheidung nach Husum versetzen lassen, in der Hoffnung, dort weniger Leid ertragen zu müssen. Allerdings wird daraus nichts, denn eine Entführerbande, macht ihm das Leben schwer, nicht nur weil sie mit dem Bolzenschneider Finger abtrennen und äußerst brutal, sondern auch weil sie auch sehr durchdacht vorgehen. Eine entführte junge Frau, ein entführter Opa, ein toter Bauer und alle nicht besonders wohlhabend, wo ist hier die Verbindung? Kann ein Musiker mit hochsensiblem Gehör vielleicht mehr Hinweise wie die Techniker liefern, wenn es um Videobotschaften geht? Als Leser darf man Waldemar Flottmann bei seinen Ermittlungen begleiten, aber auch auf die anderen Mitspieler blicken. Der Krimi nimmt gemächlich Fahrt auf und zu Beginn gibt es noch nicht allzu viel zu rätseln und kombinieren. Durch die Täter- und auch Opferperspektive, die sich dazu gesellen, wird die Spannung aber gelungen angekurbelt. Außerdem kann der Autor gegen Ende hin noch mit einigen Überraschungen punkten. Bei Musiker Leon Gerber erfährt man einiges zum Thema Akustik, was ich super interessant fand, und außerdem gilt es bei ihm ein Geheimnis aus seiner Vergangenheit zu lösen. Seinem Privatleben wird einiges an Raum eingeräumt, was aber für den Auftakt zu einer neuen Reihe, bei der sich Charaktere ja auch entwickeln, für mich in Ordnung ist. Der locker, flüssige Schreibstil des Autors liest sich angenehm leicht. Sehr gut hat mir gefallen, dass ich immer wieder schmunzeln konnte. So gibt es hier ein im Grunde genommen liebenswertes Frotzeln zwischen den beiden Hauptermittlern, Waldemar Flottmann und Gustav, Gustl, Hilgersen, dem „Kloogschieter“ und auch einige witzige Szenen, ganz besonders, wenn Kater Bogomil mal wieder zuschlägt. Waldemar Flottmann, geschieden maximal zwanzig Kilo zu viel auf den Rippen, war mir von Anfang an sympathisch. Er kämpft mit den Kilos, zieht sogar den Bauch ein, wenn er mit einer tollen Frau nur telefoniert. Der kleine, drahtige Kollege, Gustav Hilgersen, macht ihm den Kalorienverzicht mehr als schwer, weil er pausenlos reinschiebt, vor allem, wenn es umsonst ist. Die beiden wachsen zu einem guten Team zusammen, vielleicht auch weil der gemeinsame „Feind“ in Form des arroganten und selbstverliebten Soko Leiters Hirsch zusammenschweißt. Sehr gut hat mir auch der sympathische Musikus Leon Gerber gefallen, der mit seinem hochsensiblen Gehör hier die Ermittlungen tatkräftig unterstützt. Die Nebendarsteller sind ebenfalls gut gezeichnet, bei Hohlberg, dem Giftzwerg mit dem lauten Laubbläser angefangen, über die kleine Sophie, die sogar Namen für Schädlinge und einen Narren an Leon gefressen hat, bis hin zur sympathischen Ärztin Katrin Lehrbach, wegen der man nicht hungern muss. Ein kleines Highlight war für mich auch Kater Bagomil, der für einige witzige Szenen und Katastrophen bei Flottmann gesorgt hat. Küsten Krimi, diesen Untertitel trägt „Das Flüstern im Watt mehr als zu Recht. Ich weiß schon jetzt wohin mein Urlaub nächstes Jahr geht, weil der Autor die perfekte Werbung macht. Hilgersen, der dem reingschmeckten Rheinländer natürlich erklärt, was der Norden zu bieten hat und wie man hier tickt, ist ein perfekter Reiseführer, von Zuckerschiff über Husumer Halbmondwehle, bis hin zu Leckereien wie „Backensholzer Deichkäse habe ich jede Menge auf meiner Liste. Natürlich schnackt man auch immer wieder mal Platt, was mir super gut gefallen hat. Alles in allem ist das „Flüstern im Watt der gelungene Auftakt einer neuen Krimireihe, bei der es hoffentlich noch einige Fälle zu lösen gilt, weil man als Leser mit originellen Ermittlern so richtig gut an die Nordseeküste entführt wird, noch fünf Sterne sind hier auf jeden Fall zu vergeben.

  • Bewertung

    5/5

    01.11.2017

    Buch (Taschenbuch)

    Ein gelungener Regio-Krimi mit authentischem Lokalkolorit, sympatischen Protagonisten und interessanten Infos aus der Welt der Akustik

    „Das Flüstern im Watt“ von Gerd Kramer ist ein Küsten Krimi aus dem Emons Verlag. Da der Verlag bekannt ist für seine Regionalkrimis mit Lokalkolorit, erfährt man auch hier Einiges über Norddeutschland. Dem Autor ist es wunderbar gelungen, den Lokalkolorit authentisch und unaufdringlich einfließen zu lassen, so dass er wirklich eine Bereicherung für das Buch ist. Das ist keinesfalls selbstverständlich, oft wirkt der berüchtigte Lokalkolorit viel mehr aufgesetzt und gewollt. Deshalb für diese Komponente ein dickes Extra-Lob an den Autor! Die Charaktere, allen voran natürlich die Protagonisten Gerber, der Musiker mit dem hochsensiblen Gehör, und Hauptkommissar Flottmann sind in sich stimmig und beide auf ihre Weise sehr sympathisch. Vor allem Gerber hat es mir angetan, da er über ein außergewöhnliches Gehör verfügt, und ich sein akustisches Empfinden sehr interessant fand. Die Welt der Akustik nimmt einigen Raum in dem Buch ein. Das hat mir sehr gut gefallen. Diese Thematik macht den Krimi besonders. In diesem Zusammenhang und auch in Bezug auf andere Themen hatte ich das Gefühl, dass der Autor sehr gut recherchiert hat. Die Handlung ist spannend und nicht zu brutal. Das Buch ist daher empfehlenswert für Krimi-Leser, die keine zu harten Thriller mögen und sich neben der üblichen Ermittlungen für wissenschaftlich angehauchte Themen interessieren oder gerne mal spielerisch über den Tellerrand schauen. Ich begrüße es immer sehr, wenn der Leser bei einem Krimi oder Thriller auch in die Perspektive des Antagonisten schlüpfen darf. Das ist hier schön ungesetzt worden, so dass auch die Entführer ein gewisses Profil erhalten. Der Spannungsaufbau profitiert ebenfalls von den verschiedenen Perspektiven, ohne dass die Geschichte durch die Wechsel zu unruhig werden würde. Gut umgesetzt. Das Ende mit der Auflösung hätte ich mir teilweise etwas ausführlicher gewünscht, vor allem eine kleine Wendung des Falles, auf die ich hier jedoch nicht genauer eingehen möchte, um nicht zu spoilern. Alles in allem hat mir „Das Flüstern im Watt“ von Gerd Kramer sehr gut gefallen. Ich habe es innerhalb von zwei Tagen gelesen. Ich denke, das spricht für sich und ist das schönste Kompliment für jeden Autor.

  • Baerbel82

    5/5

    01.11.2017

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Rheinländer ermittelt in…

    Ein Rheinländer ermittelt in Nordfriesland Zwei Männer und zwei Frauen wurden entführt, um Lösegeld zu erpressen. Eines der Opfer, ein 62-jähriger Bauer, kam dabei ums Leben. Wo ist die Verbindung? Hauptkommissar Waldemar Flottmann, der sich vom Rheinland nach Husum hat versetzen lassen, und sein Kollege Gustav Hilgersen ermitteln. Unerwartete Unterstützung bekommen sie von Leon Gerber, einem Musiker mit hochsensiblem Gehör. Gerd Kramer ist mit „Das Flüstern im Watt“ ein richtig schöner Regio-Krimi mit viel Lokalkolorit gelungen. Der Erzählstil des Autors ist überaus angenehm und vermag mit leisen Tönen zu fesseln. Selbst wenn der Leser der Polizei immer einen Schritt voraus ist, wird dennoch Spannung aufgebaut. Auch der Humor kommt nicht zu kurz. Gerd Kramer ist Akustiker und Software-Entwickler. Und so wundert es einen nicht, dass Geräusche und Drohnen in seinem Krimi eine besondere Rolle spielen. Die Figurenzeichnung ist glaubhaft und durchdacht. Waldi und Gustl, ein ungleiches, aber erfolgreiches Team. Auch Gerber kommt sympathisch rüber. Und es knistert gewaltig. Der heimliche Held der Geschichte ist aber eindeutig Bogomil, Flottmanns Kater. Dass der Autor im Finale nochmal richtig Gas gibt, steigert das Lesevergnügen. Denn einige Überraschungen gegen Ende des Krimis hält der Autor für seine Leser noch bereit. Auch, wenn die eine oder andere Frage offen bleibt. Waldi, Gustl und Leo Gerber, eine sympathische Truppe, der ich gerne wieder über die Schultern schauen möchte. Fazit: Atmosphärischer Küsten-Krimi mit einer Thematik, die nicht schon x-fach kriminalliterarisch abgearbeitet wurde.

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