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Wir sind eine Entdeckergemeinschaft Aufzeichnungen zur Entstehung des Concentus Musicus

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

23116

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.02.2018

Herausgeber

Alice Harnoncourt

Verlag

Residenz Verlag

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

22,6/15,1/2,4 cm

Gewicht

456 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7017-3428-3

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

23116

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.02.2018

Herausgeber

Alice Harnoncourt

Verlag

Residenz Verlag

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

22,6/15,1/2,4 cm

Gewicht

456 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7017-3428-3

Herstelleradresse

Residenz Verlag GmbH
Mühlstraße 493|5023|Salzburg|AT
info@residenzverlag.at

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  • S.A.W

    5/5

    17.11.2017

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein begnadeter Musiker

    Nikolaus Harnoncourt erzählt in diesem Buch seinen Werdegang als Musiker, der eng mit der Entstehung des Concentus Musikus verknüpft ist. Er beginnt Cello zu lernen und erhält bald gegen 40 Konkurrenten die einzige freie Cellistenstelle in Wien. Dort begegnet er Karajan und ist tief beeindruckt, wie dieser einzelne Partiturstellen endlos probt, um den von ihm gewünschten Klang zu erzeugen. Auch dessen Inszenierung als Dirigent, für die er eigens Tanzstunden bei einem berühmten Solotänzer nimmt, sowie sein kreativ geschwungenes Haar, das sich zu immer neuen Kunstwerken türmt, beeindruckt den jungen Cellisten. Von Anfang an ist Harnoncourt aber ein Rebell. Die im 20. Jhdt. üblichen Klangfarben langweilen ihn bald, denn es ist ein Brei des ewig Gleichen. Eine Offenbarung sind für ihn die Originalinstrumente aus den 17. und 18. Jhdt., auf denen sich immer wieder neue und überraschende Klangfarbe erzeugen lassen. Um diese Welt der verschiedenen Jahrhunderte und kreativen Genies zu erforschen, schart er ein paar Instrumentalisten um sich, u.a. seine Frau Alice, die er dabei kennenlernt. Bald wird der Concentus zu drei Orchestern in einem. In verschiedenen Besetzungen wird mittelalterliche, Renaissance- und Barockmusik aufgeführt. Vom Concentus angeregt werden bald in anderen Ländern Orchester für Alte Musik gegründet, die bald alle mit Harnoncourt um die richtige Interpretation streiten. Dieser ringt aber bei jedem Stück um die richtige Originalinterpretation und setzt sich auf lange Sicht damit durch. Parallel dazu beginnt der andere Orchester zu dirigieren, um mit verschiedenen Klangkörpern noch mehr Vielfalt erzeugen zu können. Dies legen ihm Concentus-Mitglieder als Verrat und Karrierismus aus, Harnoncourt geht es aber mit der Sturheit des Künstlers um die Ausschöpfung aller kreativen Möglichkeiten. Auf seiner USA-Tournee sammelt Harnoncourt hervorragende aber einsame Instrumentenbauer auf, die ihm den Klang seiner Instrumente weiter in Richtung Originalton verbessern. 1969 kündigt er nach 17 Jahren seine sichere Stelle als Cellist bei den Wiener Symphonikern, weil er die dort übliche Musikinterpretation einfach nicht mehr hören kann. Bald bekommt er am Mozarteum Salzburg eine eigens für ihn geschaffene Lehrkanzel „Aufführungspraxis alter Musik“ Was 1953 mit 5 Streichern begann wird in 30 Jahren, nach 500 Aufführungen, vielen Tourneen und 250 Schallplatten zu einer großen Truppe von arbeitswütigen Perfektionisten, die alles selbst machen und endlos üben, bis alles passt. War Harnoncourt damals noch ein Außenseiter, der von Karajan Festspiel-Verbot hatte, so wird er danach einer der besten Dirigenten der Welt, der die Aufführungspraxis in allen großen Sälen revolutioniert. Harnoncourt erzählt in diesem Buch viele Anekdoten und vor allem, wie er sich die diversen Musikstücke erarbeitet hat. Die Details werden nur die Kenner verstehen, für den Laien ist es aber eine lehrreiche Einführung in die Musik der Jahrhunderte von 1200 bis heute.

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