Mentale Ereignisse Bewusstseinsveränderungen in europäischen Erzählwerken vom Mittelalter bis zur Moderne
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum
26.06.2017
Abbildungen
mit Illustration, mit 7 tblättern
Verlag
De GruyterSeitenzahl
440
Maße (L/B/H)
23,6/16/3 cm
Gewicht
822 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-11-053705-5
Mentale Ereignisse, die die erzählten Figuren betreffen, bilden ein wesentliches Thema von Erzählwerken. Nach der Typologisierung von Verfahren, die Bewusstseinsinhalte der Figuren darstellen, einem Abriss der Bedingungen von Ereignissen und der Kriterien für Ereignishaftigkeit werden klassische Erzählwerke unterschiedlicher Kulturen und Epochen daraufhin untersucht, wie sie Bewusstseinsveränderungen der Figuren gestalten. Der Parcours setzt ein mit den beiden großen Epen des deutschen Mittelalters "Parzival" und "Tristan". An den Briefromanen Richardsons und den weitgehend figural perspektivierten Romanen Austens wird die Entwicklung des Bewusstseinsromans herausgearbeitet. In einem Zwischenteil werden an Werken Puschkins, Ludwigs und Nerudas privative Phänomene untersucht. Der Ereignisoptimismus des großen russischen Realismus wird an Romanen Dostoevskijs und Tolstojs analysiert, und die Ereignisskepsis des Postrealismus an Čechovs Erzählungen demonstriert. Das Buch folgt drei Leitfragen: Welche Ereignis- und Bewusstseinsphilosophie wird in den Werken ausgedrückt? Welche Affinität besitzen Kulturen und Epochen zu Ereignishaftigkeit? In welchem Maße lassen sie die Gestaltung fundamentaler mentaler Veränderungen zu?
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