Denken über nichts - Intentionalität und Nicht-Existenz bei Husserl
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Sprache:Deutsch
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
26.06.2017
Verlag
De GruyterSeitenzahl
395
Maße (L/B/H)
23/15,5/3,3 cm
Gewicht
894 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-11-055453-3
Seit Parmenides gehört die Frage, wie man auf etwas intentional „gerichtet“ sein kann, das nicht existiert, zu den Rätseln der Philosophie. Gemäß einer Lesart besteht das Rätsel darin, ob Intentionalität eine Relation ist. Ist dem aber so und gehört es zur Natur einer Relation, nur zwischen Existierendem bestehen zu können, wie kann es dann eine „intentionale Relation“ zwischen einer Entität und einer Non‑Entität geben? Muss man, wie etwa Meinong, einen eigenen Status für jedes intentionale Objekt einführen? Oder sollte man eher die Idee aufgeben, Intentionalität sei eine Relation? In diesem Buch wird das Problem der Nicht‑Existenz im Kontext dieser Fragen verortet und zum Ausgangspunkt einer Untersuchung von Husserls Phänomenologie bewusster Intentionalität gemacht. So werden z. B. Husserls Deutung von Urteilen über Nicht-Seiendes als Urteile „unter Assumption“ und seine Analyse der freien Phantasie untersucht. Husserl wird insgesamt als Nicht‑Relationalist gedeutet, der sich als systematisch anschlussfähig an zeitgenössische nicht‑relationale Theorien erweist.
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