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Depression

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.09.2017

Verlag

Psychosozial

Seitenzahl

150

Maße (L/B/H)

20,5/12,8/1,5 cm

Gewicht

190 g

Farbe

Schwarz / Lichtgrau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8379-2705-4

Beschreibung

Rezension

»Es ist beeindruckend, wie es dem Autor gelingt, verschiedene Bereiche (Epidemiologie und Nosologie, psychodynamische Theorie, eigene Konzeptbildung, Psychopharmakotherapie, Leitlinien-Orientierung, Psychotherapie verschiedener Schulrichtungen, klinische Praxis) auf eine Weise nachverfolgbar zu machen, die einen hohen Differenzierungsgrad mit Anschaulichkeit und Anschlussfähigkeit verbindet. Sowohl ›Einsteiger‹ als auch ›Experten‹ werden das Buch mit Gewinn lesen.«
Timo Storck, PSYCHE 2/2019
»Ein interessantes, knappes Buch, das einen guten Überblick über psychoanalytisch/psychodynamisches Denken und psychotherapeutisches Handeln vermittelt.«
Margret Kamm, Hessisches Ärzteblatt, Die Zeitschrift der Landesärztekammer Hessen, Ausgabe 1, 2018, 79. Jahrgang
»Dieses Buch ist wie ein weiterer Meilenstein in die Geschichte der Gestalttherapie hineingeschrieben und beruht auf sorgfältigen Recherchen der Wiener Psychotherapeutin und Vorstandsvorsitzenden der Österreichischen Vereinigung für Gestalttherapie (ÖVG).«
Klaus Lumma, Counseling Journal für Beratung, Pädagogik & Psychotherapie, Verbandszeitschrift des BVPPT, Ausgabe 15, November 2017
»Das Buch richtet sich an Psychotherapeutinnen und -therapeuten aller Schulen und an Studierende in Universität und Psychotherapieauausbildung. Es kann ferner auch erfahrenen Klinikern empfohlen werden, da es mit dem neuesten Stand der wissenschaftlichen Diskussion vertraut macht.«
Heinz Böker, Swiss Archives of Neurology, Psychiatry and Psychotherapy vom 12. Dezember 2017

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.09.2017

Verlag

Psychosozial

Seitenzahl

150

Maße (L/B/H)

20,5/12,8/1,5 cm

Gewicht

190 g

Farbe

Schwarz / Lichtgrau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8379-2705-4

Herstelleradresse

Psychosozial Verlag
Walltorstraße 10
35390 Gießen
DE

Email: info@psychosozial-verlag.de

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Lehrreiches und Interessantes Buch

Mary am 27.11.2025

Bewertungsnummer: 2664564

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

In dem Buch "Depression", geschrieben von Joachim Küchenhoff und erschienen 2017 im Psychosozial-Verlag in Gießen, geht es um die Depression. Der Inhalt des Buches enthält eine Definition der Erkrankung, wichtige Fakten zur Epidemiologie, unterschiedliche psychoanalytische Konzepte und die Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Therapieformen einer Depression. Das Buch ist sehr fachspezifisch geschrieben, mit vielen fachbezogenen Fremdworten. Dennoch konnte ich vieles Vieles verstehen. Das Buch hat mir geholfen mich in einen depressiven Menschen hineinzuversetzen und dessen Gefühlswelt besser zu verstehen. Beispiele, zu den Gefühlen eines Depressiven: -Die Vergangenheit ist eine Zeit der Versäumnisse des Betroffenen. Die Zukunft eine leere Zeit oder eine Wiederkehr der Vergangenheit - Der Betroffene kann das Leben nicht selbst ergreifen -Die Last der Schuld in der Vergangenheit -Rückzug vor Beziehungen. Sehr interessant finde ich die Ansätze zur Entstehung: Hier wird von einem Objektverlust gesprochen. Für diesen gibt es verschiede Theorien. In allen spielt der Verlust und die Beziehung zu dem Objekt eine Rolle. Der Depressive hat eine Enttäuschung, einen Verlust mit einem für ihn positiven Objekt gemacht. Daraufhin werden negative Gefühle z. B. Hass in ihm hervorgerufen. Dieser Hass kann sich gegen das Individuum selbst richten. Ein von mir gewähltes Beispiel hier wäre das Mobbing, das evtl. ein Auslöser einer Depression sein kann. Die negative Kritik der Mobber führt zur Verunsicherung des Individuums. Das Individuum, schreibt seinen Mobbern einen hohen Wert zu oder bewundert sie. Durch negative Kritik wird die Beziehung verändert. Die mobbenden Kommentare werden von dem Individuum als strenge Maßstäbe an sich selbst umgeformt. Es entsteht Selbsthass. Es gibt unterschiedliche Arten des Objektverlustes und jeder kann anders auf diesen reagieren. Für mich persönlich hat dieses Buch vieles verständlicher gemacht. Ich rate Menschen, die sich noch nicht mit psychologischen Texten und Theorien befasst haben und dieses Buch dennoch lesen möchten, dazu Geduld zu haben und mit dem Buch systematisch zu arbeiten.

Lehrreiches und Interessantes Buch

Mary am 27.11.2025
Bewertungsnummer: 2664564
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

In dem Buch "Depression", geschrieben von Joachim Küchenhoff und erschienen 2017 im Psychosozial-Verlag in Gießen, geht es um die Depression. Der Inhalt des Buches enthält eine Definition der Erkrankung, wichtige Fakten zur Epidemiologie, unterschiedliche psychoanalytische Konzepte und die Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Therapieformen einer Depression. Das Buch ist sehr fachspezifisch geschrieben, mit vielen fachbezogenen Fremdworten. Dennoch konnte ich vieles Vieles verstehen. Das Buch hat mir geholfen mich in einen depressiven Menschen hineinzuversetzen und dessen Gefühlswelt besser zu verstehen. Beispiele, zu den Gefühlen eines Depressiven: -Die Vergangenheit ist eine Zeit der Versäumnisse des Betroffenen. Die Zukunft eine leere Zeit oder eine Wiederkehr der Vergangenheit - Der Betroffene kann das Leben nicht selbst ergreifen -Die Last der Schuld in der Vergangenheit -Rückzug vor Beziehungen. Sehr interessant finde ich die Ansätze zur Entstehung: Hier wird von einem Objektverlust gesprochen. Für diesen gibt es verschiede Theorien. In allen spielt der Verlust und die Beziehung zu dem Objekt eine Rolle. Der Depressive hat eine Enttäuschung, einen Verlust mit einem für ihn positiven Objekt gemacht. Daraufhin werden negative Gefühle z. B. Hass in ihm hervorgerufen. Dieser Hass kann sich gegen das Individuum selbst richten. Ein von mir gewähltes Beispiel hier wäre das Mobbing, das evtl. ein Auslöser einer Depression sein kann. Die negative Kritik der Mobber führt zur Verunsicherung des Individuums. Das Individuum, schreibt seinen Mobbern einen hohen Wert zu oder bewundert sie. Durch negative Kritik wird die Beziehung verändert. Die mobbenden Kommentare werden von dem Individuum als strenge Maßstäbe an sich selbst umgeformt. Es entsteht Selbsthass. Es gibt unterschiedliche Arten des Objektverlustes und jeder kann anders auf diesen reagieren. Für mich persönlich hat dieses Buch vieles verständlicher gemacht. Ich rate Menschen, die sich noch nicht mit psychologischen Texten und Theorien befasst haben und dieses Buch dennoch lesen möchten, dazu Geduld zu haben und mit dem Buch systematisch zu arbeiten.

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Depression

von Joachim Küchenhoff

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  • Zur Einleitung

    Epidemiologie, deskriptive psychopathologische Diagnostik und Kritik der Psychopathologie
    Epidemiologie
    Deskriptive Psychopathologie der unipolaren Depression
    Kritik an der deskriptiven Psychopathologie

    Zeit und Depression
    Depression als Verzweiflung am nicht erfüllten Leben: Søren Kierkegaard
    Melancholie und die Herrschaft der Zeit: Michael Theunissen
    Zeit und Objektbeziehung: Eine psychoanalytische Perspektive auf die Zeit
    Das Zeiterleben in der Depression

    Psychodynamische Konzepte der Depression

    Die Entwicklung psychoanalytischer Konzepte
    Objektverlust und Selbstverlust: Sigmund Freud
    Regression der Libido: Karl Abraham
    Das narzisstische Gleichgewicht und die Objektbeziehung: Edith Jacobson
    Narzisstisches Gleichgewicht und die Funktion des Symptoms: Stavros Mentzos
    Die tote Mutter: André Green
    Verlust und Repräsentation: Julia Kristeva
    Exkurs: Repräsentation und Melancholie
    Der Grundkonflikt im Verlust: Gerd Rudolf
    Der Sinn der Klage: Daniel Hell

    Trauer und Depression
    Modifikationen am Freud’schen Trauerkonzept
    Zu den Bedingungen gelingender Trauer
    Trauer als lebenslanger Prozess
    Die Trauer und der Andere
    Der Erfolg der Trauer

    Eine psychodynamisch begründete Typologie der Depression: Depression als Angst vor dem Beziehungsverlust
    Typus I: Frühe Verlusterfahrungen (»weggehen«)
    Typus II: Verlust der Besetzung durch das Objekt (»sich wegdrehen«)
    Typus III: Verlust der Liebe des Objekts (»wegweisen«)
    Typus IV: Verlust der Anerkennung durch das Objekt (»wegschauen«)
    Typus V: Verlust der Begleitung der Separation durch das Objekt (»nicht weglassen«)
    Typus VI: Angst vor Konflikt und Triangulierung (»nicht überlassen«)

    Psychotherapie der Depression

    Die Leitlinien
    Entscheidungshilfen, aber keine Richtlinien
    Wirkprinzipien: Gemeinsame Wirkfaktoren von Psychotherapie
    Spezifische Psychotherapieverfahren
    Empfehlungen zur psychotherapeutischen Akutbehandlung
    Effektivität psychotherapeutischer Verfahren bei Dysthymie, Double Depression und chronischer Depression
    Erhaltungstherapie bzw. Rezidivprophylaxe durch Psychotherapie
    Effektivität von Psychotherapie bei behandlungsresistenter Depression
    Zusammenfassung

    Die psychoanalytische Psychotherapie der Depression
    Die übertragungsbezogene Arbeit mit depressiven Menschen

    Typenspezifische Behandlungsfoki und methodensynergistische Psychotherapie
    Typenspezifische Behandlungsfoki
    Methodensynergismus der Therapieverfahren
    Differenzielle Wirksamkeit von Therapieverfahren in der Psychotherapie der Depression

    Psychopharmakologie und psychodynamische Therapie in der Depressionsbehandlung
    Zum Verhältnis von Psychopharmakologie und Psychodynamik
    Modelle der Integration von Psychoanalyse und Psychopharmakologie
    Beziehungsdynamikwährend der Psychopharmaka-Verordnung
    Psychopharmaka als Ermöglichungsgrund einer psychodynamischen Psychotherapie?
    OPD als Hilfsmittel zur Reflexion der psychodynamischen Aspekte der Psychopharmakologie
    Antidepressiva in der Bearbeitung der depressiven Grundthematik
    Die Grenzen der psychodynamischen Psychotherapie, die Medikation und die Anerkennung
    Schlussfolgerungen

    Zur Psychoanalyse der Depression – eine Kasuistik
    Erstgespräch
    Beschwerden
    Biografie
    Psychodynamische Hypothesen nach dem Erstgespräch
    Die Entscheidung für die Analyse
    Verlauf der Behandlung
    Rekonstruktion der Biografie unter psychodynamischen Gesichtspunkten

    Zum Schluss

    Literatur