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Ilias Prachtband im Schuber mit Illustrationen von Anton Christian - Übersetzt von Kurt Steinmann, mit einem Nachwort von Jan Philipp Reemtsma

6

101,90 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

44473

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

19.10.2017

Abbildungen

mit 16 Illustrationen, farbigen Illustrationen

Illustriert von

Anton Christian

Verlag

Manesse

Seitenzahl

576

Maße (L/B/H)

30,9/21/5,5 cm

Gewicht

2246 g

Farbe

Camel / Dunkellila

Übersetzt von

Kurt Steinmann

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7175-9022-4

Beschreibung

Rezension

»[Steinmanns] Versionen ... der Homerischen Versepen bestechen durch semantische Genauigkeit, syntaktische Klarheit und Rhythmus. Durch seine Übertragungen können diese Texte heute wieder ganz neu gelesen werden.« ("Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung, Begründung zur Verleihung des Johann-Heinrich-Voß-Preises für Übersetzung 2019")
»Steinmann ist eine dichterische Übersetzung gelungen, die den prächtigen Glanz des gebundenen Verses nutzt, ohne die sprachliche Ordnung des Originals aus den Augen zu verlieren. Diese Ilias werden noch viele Generationen lesen.« ("DIE ZEIT, Ijoma Mangold")
»Wunderbare Neuausgabe … ein so wunderbares Deutsch, dass ich mich reinlegen könnte … Eines der schönsten Bücher.« ("ZDF, Literarisches Quartett, Thea Dorn")
»Die ›Ilias‹ steht meist im Schatten der ›Odyssee‹, zu Unrecht. Kurt Steinmanns neue Übersetzung zeigt das Werk so, wie es ist: gewaltig und zugleich geschmeidig. ... Sie übertrifft in philologischer Bezug auf Präzision, Nähe zur Struktur des griechischen Textes und geschmeidige Handhabung des deutschen Hexameters alle bisherigen Versuche einer deutschen ›Ilias‹. Steinmann gelingt es, zahllose Feinheiten des griechischen Textes ins Deutsche hinüberzuheben, an denen man bisher vorbeigelesen hat.« ("NZZ Neue Zürcher Zeitung, Hans-Albrecht Koch")
»Kurt Steinmann zeigt, warum es sich noch immer lohnt, das 2700 Jahre alte Epos zu lesen. Nicht mit dunklem Raunen und Radebrechen tritt die Literatur des Abendlands aus dem Nebel der Vorgeschichte. Mit zwei Versepen hebt sie an, und alles ist schon da: vollendete poetische Form, fesselnde Geschichten, leuchtende Metaphern, ein dichtes Netz von Anspielungen, strahlende Schönheit und menschliche Abgründe ... Mit Kurt Steinmanns neuer Übersetzung kann sich jedenfalls keine der bisherigen Übertragungen messen.« ("NZZ am Sonntag, Manfred Papst")

Produktdetails

Verkaufsrang

44473

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

19.10.2017

Abbildungen

mit 16 Illustrationen, farbigen Illustrationen

Illustriert von

Anton Christian

Verlag

Manesse

Seitenzahl

576

Maße (L/B/H)

30,9/21/5,5 cm

Gewicht

2246 g

Farbe

Camel / Dunkellila

Übersetzt von

Kurt Steinmann

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7175-9022-4

Herstelleradresse

Manesse Verlag
Neumarkter Str. 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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Kultur und Abenteuer in Reinstform

Bewertung am 14.01.2025

Bewertungsnummer: 2386016

Bewertet: Buch (Leder)

Schon als Kind habe ich mich für die griechische Antike, sowie auch die Sagenwelt begeistert. In diesem Meisterwerk findet sich wirklich alles wieder. Auch abgesehen hiervon gibt die Ilias einen interessanten Einblick in die Ansichten und Werte der Vorzeit. Die Übersetzung ist einem teils schon archaischen (ha!) Deutsch, was der Erzählung jedoch schmeichelt und wahrscheinlich die Epik des Originals wiedergibt. Altgriechisch müsste ich leider noch lernen. Die Geschichte an sich ist ebenfalls interessant, jedoch wohl nur, wenn man sich für das zeitliche Umfeld interessiert. Ohne dieses wird sie ziemlich trocken wirken. 10/10 für jeden Interessierten.

Kultur und Abenteuer in Reinstform

Bewertung am 14.01.2025
Bewertungsnummer: 2386016
Bewertet: Buch (Leder)

Schon als Kind habe ich mich für die griechische Antike, sowie auch die Sagenwelt begeistert. In diesem Meisterwerk findet sich wirklich alles wieder. Auch abgesehen hiervon gibt die Ilias einen interessanten Einblick in die Ansichten und Werte der Vorzeit. Die Übersetzung ist einem teils schon archaischen (ha!) Deutsch, was der Erzählung jedoch schmeichelt und wahrscheinlich die Epik des Originals wiedergibt. Altgriechisch müsste ich leider noch lernen. Die Geschichte an sich ist ebenfalls interessant, jedoch wohl nur, wenn man sich für das zeitliche Umfeld interessiert. Ohne dieses wird sie ziemlich trocken wirken. 10/10 für jeden Interessierten.

Ilias das Frauenbild der Griechen

Richard Josef Schindler am 12.08.2024

Bewertungsnummer: 2265716

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ich möchte eine andere Perspektive auf die Ilias darstellen als üblich und verweise dazu auch Die Odysee. Helena ist ein Sinnbild für Schönheit der Frau. Ihre weiblichen Reize sind überwältigen Heute würde man sagen ein SuperModel. Deshalb kann sie sich einen Mann erwählen. Es sind nicht die Vernunftgaben, sondern allein die Weiblichen Reize ihre Schönheit. Helena erwählt einen erfolgsversprechenden Mann eine Trophäe den Herrführer Menelaos. Aber ihre Wahl ist unglücklich. Helena möchte angehimmelt werden von einem schönen Mann. Und das ist Paris. Eine Frau die mit ihren weiblichen Reizen überzeugt genannt weiblicher Narzissmuss bedingt eine Kastastrophe wegen dem antiken Selbsverständnis des Mannes. Den Untergang Troja. Die Gegenposition ist Kassandra die Tochter des Primaos. Klug so wie ein Gott vermag sie die Zukunft vorauszusagen. Wie Karl Raimund Popper beschreibt, eine Frau mit überragendem gottgleichem Wissen. Aber Sie verschmäht die Liebe eines Gottes, will sich nicht unterordnen unter einem Gott , denn nur Götter hatten wahres gesichertes Wissen, andere nur eine Meinung. Ist Selbstbewusst sich ihrer Geistesgaben bewusst. Zu Strafe verliert Sie ihre Gabe, weil sie nicht mehr gelten gelassen wird. Keiner glaubt ihr mehr ihrer überragenden Vernunft. Platon hat dann in seiner Idee vom Staat, dies so formuliert, nur die Tugenhaften, die von edler Geburt, und Reichtum, also eine Elite wird politisch eine Gleichheit und Gerechtigkeit zu gestanden. Und diese Frauenbild hat dann mit bezug auf antike Bildung das Denken geprägt. Aber geblieben scheint dies als Ideal eines Staates zu gelten, Demokratie auf dieses Prinzipien zu beziehen. Aus heutiger Sicht kann man dies aber auch als feinsinnige Ironie auffassen, daß diese Idee einer Demokratie bezogen auf eine Elite zu einer Katastrophe führen kann.

Ilias das Frauenbild der Griechen

Richard Josef Schindler am 12.08.2024
Bewertungsnummer: 2265716
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ich möchte eine andere Perspektive auf die Ilias darstellen als üblich und verweise dazu auch Die Odysee. Helena ist ein Sinnbild für Schönheit der Frau. Ihre weiblichen Reize sind überwältigen Heute würde man sagen ein SuperModel. Deshalb kann sie sich einen Mann erwählen. Es sind nicht die Vernunftgaben, sondern allein die Weiblichen Reize ihre Schönheit. Helena erwählt einen erfolgsversprechenden Mann eine Trophäe den Herrführer Menelaos. Aber ihre Wahl ist unglücklich. Helena möchte angehimmelt werden von einem schönen Mann. Und das ist Paris. Eine Frau die mit ihren weiblichen Reizen überzeugt genannt weiblicher Narzissmuss bedingt eine Kastastrophe wegen dem antiken Selbsverständnis des Mannes. Den Untergang Troja. Die Gegenposition ist Kassandra die Tochter des Primaos. Klug so wie ein Gott vermag sie die Zukunft vorauszusagen. Wie Karl Raimund Popper beschreibt, eine Frau mit überragendem gottgleichem Wissen. Aber Sie verschmäht die Liebe eines Gottes, will sich nicht unterordnen unter einem Gott , denn nur Götter hatten wahres gesichertes Wissen, andere nur eine Meinung. Ist Selbstbewusst sich ihrer Geistesgaben bewusst. Zu Strafe verliert Sie ihre Gabe, weil sie nicht mehr gelten gelassen wird. Keiner glaubt ihr mehr ihrer überragenden Vernunft. Platon hat dann in seiner Idee vom Staat, dies so formuliert, nur die Tugenhaften, die von edler Geburt, und Reichtum, also eine Elite wird politisch eine Gleichheit und Gerechtigkeit zu gestanden. Und diese Frauenbild hat dann mit bezug auf antike Bildung das Denken geprägt. Aber geblieben scheint dies als Ideal eines Staates zu gelten, Demokratie auf dieses Prinzipien zu beziehen. Aus heutiger Sicht kann man dies aber auch als feinsinnige Ironie auffassen, daß diese Idee einer Demokratie bezogen auf eine Elite zu einer Katastrophe führen kann.

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Ilias

von Homer

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Meinung aus der Buchhandlung

Markus Hadwiger

Thalia Krems – ALEX

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5/5

"Ich will nicht mehr geleitet, ermuntert, angefeuert sein, ...

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

... braust dieses Herz doch genug aus sich selbst; ich brauche Wiegengesang und den habe ich in seiner Fülle gefunden in meinem Homer." Goethe in "Die Leiden des jungen Werther" ----- Kein Wort von mir über das Werk, das wäre Anmaßung. Auf der Suche nach einer für mich geeigneten Übersetzung war ich; in Versform sollte sie sein; welche nehmen? Ich wollte es lesen, genußvoll, mich nicht "durchquälen" (so ehrlich bin ich). In dieser Fassung hab ich sie gefunden. In Versform, poetisch, ein Gesang und doch eingängig und, auch für mich, lesbar. Dankeschön!
  • Markus Hadwiger
  • Buchhändler/-in

5/5

"Ich will nicht mehr geleitet, ermuntert, angefeuert sein, ...

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

... braust dieses Herz doch genug aus sich selbst; ich brauche Wiegengesang und den habe ich in seiner Fülle gefunden in meinem Homer." Goethe in "Die Leiden des jungen Werther" ----- Kein Wort von mir über das Werk, das wäre Anmaßung. Auf der Suche nach einer für mich geeigneten Übersetzung war ich; in Versform sollte sie sein; welche nehmen? Ich wollte es lesen, genußvoll, mich nicht "durchquälen" (so ehrlich bin ich). In dieser Fassung hab ich sie gefunden. In Versform, poetisch, ein Gesang und doch eingängig und, auch für mich, lesbar. Dankeschön!

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