Keine Männer – das ist die Regel. Die Bewohnerinnen eines verwunschenen Hauses mitten in Paris haben der Liebe abgeschworen. Kater Jean-Pierre ist das einzige männliche Wesen, dem sie Zutritt zu ihrer Welt gestatten. Als die junge Juliette einzieht, stellt sie das Leben der unterschiedlichen Frauen auf die Probe. Denn sie hat die Liebe noch nicht aus ihrem Herzen verbannt …
Mit einer Leseprobe aus dem SPIEGEL-Bestseller »Und jetzt lass uns tanzen« von Karine Lambert.
Kundinnen und Kunden meinen
3.6/5.0
Bewertung
5/5
10.11.2017
Buch (Taschenbuch)
Humorvoll und ehrlich!
Fünf Frauen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Doch Alle haben sie eins gemeinsam: Sie haben der Männerwelt abgeschworen! Kann die neue Bewohnerin vielleicht daran etwas ändern? Denn Juliette ist die Einzige, die die Hoffnung auf Liebe und einen Mann in ihrem Leben noch nicht aufgegeben hat.
Mit einer Prise Humor und einer gewissen Ehrlichkeit hat mich dieses Buch begeistert.
zauberblume
5/5
19.10.2017
Buch (Taschenbuch)
Ein ganz besonderes Haus mitten in Paris!
Auch in ihrem neuen Roman "Haus ohne Männer" entführt uns die Autorin Karine Lambert wieder nach Frankreich. Und hier darf ich wieder in meiner Traumstadt Paris hat machen. Und hier erleben wir eine ganz besondere Geschichte.
Ein wunderschönes verwunschenes Haus mitten in Paris. Doch die Besitzerin, die von allen nur die Königin benannt wird und früher eine gefeierte Primaballerina war, führt ein strenges Regiment. Alle Mieter in diesem Haus haben den Männern und der Liebe abgeschworen.
Das einzige männliche Wesen in diesem Haus ist Kater Jean-Pierre. Doch dann zieht Juliette in das Haus ein und stellt das Leben der unterschiedlichen Frauen auf die Probe. Denn sie hat die Männer noch nicht aus ihrem Herzen verbannt.
Wie schon auch Karines Lamberts ersten Roman hat mich auch diese Geschichte berührt und nachdenklich gemacht. Denn was muss im Leben der einzelnen Mieter geschehen sein, um so eine Entscheidung zu treffen? Hinter jeder dieser Mieterinnen, das sind Giuseppina Volpino (I. Stock), Juliette Kazan (2.Stock), Simone Bazin (3.Stock), Rosalie Labonté (4.Stock) und die Eigentümerin "Die Königin" thront im 5.Stock., verbirgt sich ein besonderes Schicksal, das sie zu diesem Schritt gezwungen hat. Jeder hat sein Päckchen zu tragen und alle haben sie mich berührt. Und zieht Juliette in dieses Haus, in die Wohnung von Carla, die einige Zeit nach Indien verreist ist. Doch Juliette kann sich nicht ganz an die Abmachung halten. Denn was ist ein Leben ohne Männer und ohne Liebe? Das Ende dieser außergewöhnlichen Geschichte hat mich dann doch überrascht. Und welche Auswirkungen ergeben sich daraus für die Mieterinnen? Wirklich interessant.
Ich habe mich in der Stadt der Liebe wieder pudelwohl gefühlt. Für mich war dieses Buch ein ganz besonderes Lesevergnügen. Ich habe traumhafte unterhaltsame Lesestunden mit dieser Lektüre verbracht. Das Cover allein ist schon ein Hingucker, finde ich klasse. Gerne vergebe ich für dieses preisgekrönte Bestsellerdebüt der Autorin 5 Sterne und freue mich schon auf ihre nächste Geschichte.
Monika Schulte
aus Hagen
5/5
10.10.2017
Buch (Taschenbuch)
Eine bezaubernde Geschichte voller Poesie!
Ein Haus in einem Viertel in Paris. Ein Haus, in dem nur Frauen wohnen. Ganz unterschiedliche Frauen, doch sie alle haben beschlossen, dass sie mit Männern nichts mehr zu tun haben wollen. Das einzige männliche Wesen im Haus ist der Kater Jean-Pierre.
Da ist Simone, die sich einst Carlos, dem Tänzer hingab und bitter enttäuscht wurde. Rosalie, deren Kinderwunsch immer größer wurde, so dass sich ihr Mann Francois von ihr getrennt hat, ihr aber weiterhin seit Jahren Postkarten schreibt. Giuseppina, die von der Familie verstoßen wurde, weil sie ein lahmes Bein hat und schließlich auch noch Carla. Sie alle treffen sich immer sonntags bei der "Königin", einer ehemaligen Primaballerina, die sich immer wieder alte Aufnahmen mit ihrem Applaus oder mit den Kirchenglocken aus ihrer Heimatstadt anhört. Die Königin mit dem Bambus, von dem alle hoffen, dass er nie blühen wird, denn das würde Veränderung bedeuten oder sogar, dass alles vorbei ist.
Doch dann fährt Carla für einige Zeit nach Indien und überlässt ihre Wohnung der jungen Juliette, die sich als Kind so sehr gewünscht hat, nur einmal von ihren Eltern umarmt und geliebt zu werden. Juliette, die dennoch an die Liebe glaubt...
"Das Haus ohne Männer" - oh, wie ich dieses Buch liebe! Ein wunderbarer, ein ganz bezaubernder Roman voller poetischer Kraft. Dieser Geschichte, diesem Buch wohnt ein unglaublich zarter Zauber inne, ganz sacht, ganz leise.
Ich habe nicht nur die sehr unterschiedlichen Frauen sofort in mein Herz geschlossen, sondern auch Monsieur Barthélémy, der hinter seinem Vorhang das ganze Viertel beobachtet, die Brüder Leroy in ihren Kitteln, die aus ihrer Eisenwarenhandlung jedem zuwinken. Der Buchladen, der Gemüseladen... All diese Menschen in diesem Viertel und dann Juliette, die der Liebe noch nicht abgeschworen hat und die es schafft, dass die anderen Frauen im Haus ihr Leben noch einmal überdenken.
"Das Haus ohne Männer" - ein so liebevolles, warmherziges Buch und so schön geschrieben, dass man nicht mehr aufhören kann zu lesen. Kategorie Lieblingsbuch!
Bewertung
4/5
13.01.2018
Buch (Taschenbuch)
Die Ausnahme von der Regel
Das Haus ohne Männer
Das Haus ohne Männer
Karine Lambert
Rezension vom 09.01.2018 (26)
Keine Männer das ist die Regel. Zumindest in dem Roman "Das Haus ohne Männer" von Karine Lambert. Die Bewohnerinnen eines verwunschenen Hauses mitten in Paris haben der Liebe abgeschworen. Kater Jean-Pierre ist das einzige männliche Wesen, dem sie Zutritt zu ihrer Welt gestatten. Als die junge Juliette einzieht, stellt sie das Leben der unterschiedlichen Frauen auf die Probe. Denn sie hat die Liebe noch nicht aus ihrem Herzen verbannt
Das Cover ist erfrischend anders. Es ist einem warmen Farbton gehalten. Links und rechts erkennt man kleine Fenster in verschiedenen Farbtönen, welche den verschiedenen Hausbewohnern zugeordnet worden sind. Auch der gewählte Titel ist kurz und knackig und macht klar, um welche Thema es in diesem Roman geht.
Der Plot ist nicht neu, aber interessant umgesetzt. Auch das Setting in einem altmodischen großen Haus, der Casa Celestina in Paris, ist gut gewählt. Diese Location ist ungewöhnlich, ebenso wie ihre Protagonistinnen, die in der französischen Metropole zusammenfinden.
Karine Lambert schreibt in einer einfachen, klaren Sprache. Fast könnte man von einem Episoden-Roman sprechen. Denn wir erhalten immer einen winzigen Einblick in das Leben der jeweiligen Protagonistin. Wie in einer Rückblende werden wichtige Stationen aus ihrem Leben beleuchtet und der individuelle Grund , weshalb sie Männer (und die Liebe) aus ihrem Leben gestrichen haben.Es ist gleichsam der kurze Blick durch das Fenster, welchen uns das Cover bereits gewährt. Vieles wird angerissen, nichts vertieft. Diese Darstellungsweise ist reizvoll, aber gleichzeitig auch ein deutliches Manko. Die einzelnen Bruchstücke sollen sich wie ein Puzzle zu einem komplexen Bild zusammensetzen, aber sie bleiben für meinen Geschmack etwas zu vage.
Deshalb vergebe ich heute 3,5 Sterne für ein charmantes, melancholisches Buch über eine Wohngemeinschaft der besonderen Art und runde nach oben hin auf.
Wortschätzchen
aus Kreis HD
4/5
20.11.2017
Buch (Taschenbuch)
Der Bienenstock und die…
Der Bienenstock und die Bienenkönigin Nur Kater Jean-Pierre hat als männliches Wesen Zutritt in die Casa Celestina, so will es die „Königin“, eine ehemalige Primaballerina, die den Mieterinnen mehr mütterliche Freundin denn Vermieterin ist. Sie verlangt eine lächerlich geringe Miete und sonntags wird immer bei ihr ein leckeres Essen zelebriert. Doch als Carla für ein halbes Jahr in einen Ashram geht und die junge Juliette solange in deren Wohnung einzieht, weht eine frische Brise durch das alte Haus. Juliette möchte sich ausruhen, ja, aber für immer den Männern abschwören? Was soll das bringen? So sehr sie die Frauen mag, so wenig versteht sie deren Einstellung – und bringt den „Bienenstock“ ganz schön ins Brummen … Aus der Sicht aller Bewohnerinnen erfährt der Leser stückchenweise, was es mit der Königin genau auf sich hat. Dabei erkennt man oftmals nicht wirklich, welche der Bewohnerinnen nun welchen Satz gesagt hat. Das verwirrt ein wenig, doch passt es auch zur Story: es ist ja egal, wer es sagte – zumal jede ihre eigene Story hat, die Verbindung aber ein gebrochenes Herz ist. So liest sich das Buch gleichzeitig leicht und doch schwierig. Doch wenn man sich fallenlässt und einfach nur liest, ohne an starre Regeln zu denken, entsteht eine zauberhafte Geschichte um besondere Frauen in einem besonderen Haus in einer besonderen Stadt. Auch die Außenstehenden haben ihre Meinung zum Haus ohne Männer. Es kursieren interessante Thesen, die Juliette nach und nach zu Ohren kommen. Und der Leser sieht schmunzelnd dabei zu, wie Gerüchte entstehen und verbreitet werden, denkt hoffentlich über sich und seine eigenen Vorurteile nach. Zusammenhalt trotz Unterschiede, Gemeinsamkeiten trotzt Individualität – das ist möglich und genau das zeigt das Buch auch. Man darf nur nicht den Fehler machen und einen Chick-Lit-Roman erwarten oder eine Art Fortsetzung von „Und jetzt lass uns tanzen“, denn „Das Haus ohne Männer“ ist ein eigenständiges, komplett unabhängiges Buch, das einen ganz eigenen Stil hat. Einziger Berührungspunkt ist, dass die Königin Mitte 70 ist. Doch hat die Story weder mit Jugend noch mit Alter zu tun, sondern einzig damit, dass Lebensmodelle sich ändern können und müssen und nichts auf dieser Welt in Stein gemeißelt ist. Leider konnte mich dieses Buch nicht ganz so verzaubern, wie „Und jetzt lass uns tanzen“, dennoch bekommt es von mir nur einen Stern weniger, also vier Sterne.
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