»Ein wunderschöner und poetischer Roman von großer Intensität.« Sophie Bonnet
Als die Journalistin Emilia Lukin bei einer Auktion das Gemälde einer jungen Frau entdeckt, meint sie in ihr eigenes Spiegelbild zu blicken. Kann es sich um ihre Großmutter Sophie handeln? Um deren extravagantes Künstlerleben im Paris der 1930er-Jahre ranken sich wilde Gerüchte, Emilias Mutter Pauline aber hüllt sich in Schweigen. Emilia lässt das traurige Lächeln auf dem Porträt nicht mehr los, und so folgt sie dessen Spuren in die Provence und nach Paris. Dabei gerät sie tief in die Geschichte einer leidenschaftlichen Frau, deren Leben auf geheimnisvolle Weise mit ihrem verknüpft ist.
Kundinnen und Kunden meinen
4.7/5.0
Marion
aus Nähe Aarau
5/5
20.05.2020
eBook (ePUB)
Sehr wohliges Buch!
Bis jetzt mein Lieblingsbuch von Bettina Storks. Zum Inhalt möchte ich nichts sagen, oder gar verraten. Das Cover allein hat mich angesprochen und der Titel. Gut gewählt, wirklich. Die Charaktere sind liebevoll skizziert und dann mit Farbe (Inhalt und ihrer ganz eigenen Geschichte) zum Leben erweckt worden, schön behutsam, aber auch nicht zu träge. Ich finde die Hauptprotagonistin und auch die Nebenfiguren sehr ausgefeilt und doch bewahren sie sich auch ihre Geheimnisse. Der Schreibstil ist frisch und unkompliziert, aber weder ist die Handlung zu sehr vorhersehbar noch zu konstruiert. Das Buch hätte insgesamt etwas länger sein dürfen. Und Bettina Storks lässt alle ihre Hauptfiguren gerne Verveine-Tee trinken, was ich nicht als Vorliebe teile und vielleicht mal als Variante im nächsten Buch um Kaffee oder eine andere Teesorte erweitern würde, aber ansonsten alles richtig gemacht. Ein liebevoll geschriebenes, gut recherchiertes Buch mit voller Kaufempfehlung. Wie eine wohlige Decke, die einem einhüllt und die Welt für eine Weile vergessen lässt.
Alexas Bücherwelt
aus Hamburg
5/5
25.05.2019
eBook (ePUB)
Wunderschön!!!!!
Eine wunderschöne Geschichte, die Bettina Storks geschrieben hat. Ich bin ganz begeistert und möchte das Buch am liebsten gar nicht mehr aus der Hand legen. Ich liebe das Cover des Buches. :) Ich mag Geschichten, die in Frankreich, besonders in Paris spielen. Wieder eine Geschichte, die in 2 Zeitebenen spielt. Wer möchte das nicht. Sich selbst in einem Bild entdecken, das vor bald 100 Jahren gemalt wurde??????? Ich würde das gleiche tun, wie Emilia und der Geschichte des Bildes nachgehen. Wenn ich soviel hätte, würde auch ich das Bild kaufen (wollen). meine Oma, mütterlicherseits war ungefähr zur gleichen Zeit in Paris. Für das Rote Kreuz. Wen sie da wohl alles getroffen hat? Wer sich für diese Zeit interessiert, dem kann ich diesen Roman nur empfehlen. Ich hätte es beinahe liegengelassen.
Bewertung
aus Hamburg
5/5
02.02.2019
eBook (ePUB)
Eine gute Sommerlektüre. Leicht, unkompliziert und doch spannend.
Ich fand das Buch spannend, da sie eine Geschichte einer Familie erzählt. Die Autorin springt in der Zeit, was mir sehr gut gefallen hatte und mich noch mehr an das Buch gefesselt hat. Eine gute Sommerlektüre. Leicht, unkompliziert und doch spannend.
Eine Frau erbt in Frankreich ein Haus ihrer Oma. Dabei hatte sie die Oma gar nicht gekannt. Ihre Mutter ist auf das Thema sehr schwer zu sprechen, sie ist auch etwas krank und kann sich nicht drum kümmern. Daher fährt die Enkelin nach Frankreich und erfährt mit jedem Tag etwas mehr über das Leben ihrer Oma, wer sie war, warum hat sie ihre Mutter in die Obhut der Familie in Deutschland gegeben, warum ist sie nie zurückgekommen.
Zudem gibt es Probleme in der Ehe, etwas Abstand tut allen gut. Die Geschichte fesselt einen, man möchte mit jedem Kapitel mehr über das geheimnisvolle Leben der Oma erfahren.
Bewertung
5/5
25.04.2018
eBook (ePUB)
Das Schicksal dreier Frauen
Auch Buchhändler brauchen manchmal tatsächlich Anstupser, damit sie bestimmte Bücher zur Hand nehmen. Immer die gleiche Art der Cover und der Titel, austauschbare Klappentexte, die ein dunkles Geheimnis in der Vergangenheit andeuten – das alles verlockt nicht immer, neue Autoren zu entdecken. Deshalb bin ich auch so froh, dass es das Internet, bzw. ganz speziell Facebook gibt. Dort hole ich mir auch immer gerne einmal Anregungen. So habe ich eine liebe Freundin, die einen ähnlichen Lesegeschmack wie ich hat. Das ist ganz gefährlich! Und manchmal kommen einfach Autoren auf mich zu. So geschehen mit Bettina Storks. Erst dadurch bin ich tatsächlich neugierig darauf geworden, was sie wohl wie schreibt. Und nun habe ich wieder eine neue Autorin für mich entdeckt, von der ich sicherlich noch weitere Bücher lesen werde. Zwei ältere schlummern noch auf meinem Tolino. Mal sehen, wann ich dazu komme, sie zu lesen!?
Bettina Storks hat eine ausgesprochen spannende Familiengeschichte geschrieben. Und ja – es geht um ein dunkles Geheimnis in der Vergangenheit. Aber das Buch ist toll geschrieben und sehr geschickt aufgebaut. Der Klappentext gibt davon einiges wieder, zeigt aber nicht auf, wie verwickelt die Geschichte wirklich ist.
Die Journalistin Emilia Lukin ist Anfang Fünfzig. Sie lebt inzwischen alleine mit ihrem Ehemann Vladi, einem Arzt, in Baden Baden. Ihre beiden Söhne studieren beide auswärts. Als Emilia einen Ausstellungskatalog mit Bildunterschriften versehen soll, entdeckt sie plötzlich ein Gemälde einer jungen Frau, die ihr zum Verwechseln ähnlich sieht. Sollte es sich bei der Frau auf dem Gemälde um ihre Großmutter Sophie handeln, eine Frau, über die in der Familie nach Möglichkeit nicht gesprochen wurde. Immerhin ist sie Ende der dreißiger Jahre noch minderjährig von Zuhause ausgerissen und nach Paris gegangen. Nur einmal ist sie noch zurückgekommen, um im Elternhaus ihre Tochter Pauline zu bekommen und sie dort bei ihrem Stiefbruder zu lassen. Emilia macht sich auf die Spurensuche. Einen Hinweis hat sie immerhin. Ihre Mutter Pauline hat ein Haus in einem Ort namens La Lumière im Lubéron geerbt. Allerdings geht es Emilias Mutter psychisch nicht gut. Und sie hat keinerlei Interesse an diesem Erbe geäußert. So reist Emilia in das geerbte Haus und versucht mehr über die Geschichte ihrer Großmutter herauszufinden. Da sie freischaffende Journalistin ist, kann sie sich ihre Zeit und ihre Arbeit frei einteilen. Für sie ist es sogar ein Glücksfall, denn ihre Ehe mit Vladi hat vor Kurzem einen Knacks bekommen. Sie muss erst einmal wieder zu sich zurückfinden.
Das Buch beginnt mit einem Prolog, der am 8. September 1939 in Paris spielt. Eine Frau wacht früh auf und betrachtet ihren Liebsten. Es scheint ein Abschied in der Luft zu liegen. Dann springt die Geschichte in die Gegenwart und wir folgen Emilias Spurensuche. Zwischendrin gibt es immer mal Kapitel, die mit dem Namen Jean Pierre überschrieben sind. Und Kapitel, die in der Zeit zurückgehen. So nach und nach ahnt man, worauf die Geschichte hinausläuft. Aber die Autorin hat es sehr geschickt aufgebaut, denn diese unterschiedlichen Blickwinkel erhöhen definitiv die Spannung. Besonders Emilia ist eine interessante Persönlichkeit. Die Geschichte ihrer eigenen Mutter, die immer schon sehr labil war, hat sie geprägt. Und die Situation mit ihrem Ehemann setzt ihr zu. Will sie diesen beiden Geschichten entfliehen? Oder will sie wirklich die Wahrheit über ihre Großmutter herausfinden? Und wer ist dieser Jan Pierre? Was hat er mit der Geschichte zu tun?
Herausgekommen ist eine sehr dramatische Familiengeschichte, die uns teilweise in die Künstlerszene der dreißiger Jahre in Paris mitnimmt. Es geht ein wenig in die Geschichte Frankreichs während des 2. Weltkriegs. Und es ist ein Roman, der die psychischen Zusammenhänge seiner Protagonisten sehr genau ausleuchtet. Eine wirklich spannende Geschichte, die mich mitgerissen und begeistert hat.
Undine Sittel
aus Remse
5/5
13.06.2023
Buch (Taschenbuch)
Geheimnissvolle Suche in der Vergangenheit
,,Das geheime Lächeln,, von Bettina Storks.
Dieser Roman ist 2018 im Diana Verlag erschienen.
Auf 476 Seiten nimmt uns die Autorin mit auf eine Geheimnissvolle Suche.
Die Journalistin Emilia Lukin entdeckt auf einer Auktion ein Gemälde das ihr wie ein Zwilling ähnelt. Sie ist verwirrt und weiß nicht was sie davon halten soll.
Ist es Zufall oder könnte es sich vielleicht sogar um ihre Großmutter Sophie handeln?
Von ihrer Mutter Pauline bekommt sie diesbezüglich keine Information,sie hüllt sich in Schweigen. Weiß sie nichts oder will sie ihr nichts sagen?
Emilia bekommt das traurig wirkendende Lächeln auf dem Bild nicht aus dem Kopf, sie will mehr darüber in Erfahrung bringen.
Sie versucht eine Spur zu finden und wird diese bis in die Provence und nach Paris verfolgen.
Für Wochen zieht sie sich nach Frankreich zurück um dort vor Ort zu recherchieren.
Es gelingt ihr tatsächlich Licht in diese Geschichte zu bringen und lernt das Leben der Sophie Langenberg kennen,ihren Großmutter.
Es ist das Leben einer großen aber unerfüllten Liebe.
Bettina Storks hat auch in diesem Buch wieder viel Gefühl für das Detail einfließen lassen, es war ein Leseerlebnis wie man es sich von jedem Buch wünscht.
Es spielt in verschiedenen Zeitzonen was aber sehr gut verständlich zu lesen war. Es gab keine Ungereimtheiten und jede Zeitzone war interessant geschrieben.
Vor kurzem hab ich ihr neuestes Buch ,,die Kinder von Beauvallon,, gelesen und nun hab ich einige Protagonisten aus dem Buch in diesem wiedergetroffen. Das finde ich persönlich immer sehr interessant. Hat mir sehr gut gefallen wie diese beiden Geschichten zusammengehören obwohl es eben keine Fortsetzung ist.
Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung und wohlverdiente 5 Sterne.
Danke für dieses großartige Buch
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