Produktbild: Die Gesichter der Wahrheit
Band 24418

Die Gesichter der Wahrheit Roman. Ausgezeichnet mit dem Guardian First Book Award 2013 und mit dem Irish Book Awards in der Kategorie Newcomer 2012

Aus der Reihe detebe
4

12,90 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

29.11.2017

Verlag

Diogenes Verlag AG

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

18,4/11,3/2,2 cm

Gewicht

221 g

Auflage

1

Originaltitel

The Spinning Heart

Übersetzt von

Anna-Nina Kroll

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-257-24418-2

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

29.11.2017

Verlag

Diogenes Verlag AG

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

18,4/11,3/2,2 cm

Gewicht

221 g

Auflage

1

Originaltitel

The Spinning Heart

Übersetzt von

Anna-Nina Kroll

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-257-24418-2

EU-Ansprechpartner

truepages UG (haftungsbeschränkt)
Westermühlstrasse 29
80469 München
DE
info@truepages.de

Herstelleradresse

Diogenes Verlag AG
Sprecherstrasse 8
8032 Zürich
CH
info@diogenes.ch

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  • Bewertung

    3/5

    05.02.2017

    Buch (Taschenbuch)

    Die Krise eines Dorfes und ein...

    Die Krise eines Dorfes und ein Mordfall aus 21 Perspektiven erzählt. Lustig, spannend, literarisch!

  • larissaslawa

    aus Leipzig

    4/5

    06.11.2016

    eBook (ePUB 3)

    Tiefgründig und schonungslos

    Der Roman von Donal Ryan „Die Gesichter der Wahrheit“ schildert hart und schonungslos Schicksale von 21 Menschen in der Krisenzeit. Ort des Geschehens ist ein Dorf in Irland, dessen Bewohner auf verschiedene Weise unter den Folgen der Wirtschaftskrise um 2010 leiden. Der Autor gewährt uns einige Einblicke in das Leben der Protagonisten und lässt diese vollkommen unterschiedliche Menschen, die eine problembehaftete und gar unmenschliche Zeit durchleben müssen, zu Wort kommen. In 21 Kapiteln werden die Ereignisse aus der Perspektive der verschiedenen Figuren dargestellt - ergreifend, teilweise grob in Sprache und Umgang, aber jederzeit ehrlich und direkt. Der Schreibstil des Autors ist genau und bildhaft und lässt den Leser tief in seine doch sehr unterschiedlichen Charaktere blicken. Die eigentliche Handlung ist im Buch nicht vorhanden, obwohl die einzelnen Charaktere auf irgendeine Art und Weise miteinander verbunden sind. Ein tiefgründiges und schonungslos authentisches Buch. Absolut empfehlenswert.

  • Forti

    4/5

    28.09.2016

    eBook (ePUB 3)

    In Donal Ryans "Die Gesichter…

    In Donal Ryans "Die Gesichter der Wahrheit" erzählen 21 fiktive Menschen aus ihrem Alltag. Dieser Alltag wird bestimmt von der Wirtschaftskrise, die Irland nach dem Platzen der Immobilienblase erfasste - das Buch spielt im Jahr 2010. Die Protagonisten, die in alle im gleichen irischen Landstrich wohnen, sind alle direkt oder indirekt von der Immobilienkrise betroffen. Es sind durchschnittliche Menschen - Bauarbeiter und Kindergärtnerinnen, Familienväter und alleinerziehende Mütter, Junge und Alte - die nun von Auftragseinbußen, Lohnkürzungen oder sogar Schulden betroffen sind. Die 21 Personen des Buches sind miteinander verbunden, die meisten kennen einander. Mir fiel es teilweise schwer, die Personen und ihr Verhältnis zueinander richtig zuzuordnen. Es fiel mir aber leicht, mich in die Sorgen und Nöte dieser Menschen hineinzuversetzen, die diese Krise, die uns in Deutschland eher indirekt betrifft, hautnah miterleben. Irland und seine Menschen in Zeiten der Wirtschaftskrise ist ein Thema, mit dem ich mich zuvor noch nicht beschäftigt hatte - umso interessanter, diesen intimen Einblick zu erlangen. Das Buch hat lange keine Handlung im klassischen Sinne. Erst nach ca. der Hälfte des Buches ist von Mord und Kindesentführung die Rede. Spielt in der ersten Hälfte des Buches die wirtschaftliche Krise die Hauptrolle, liegt der Hauptaugenmerk in der zweiten Hälfte mehr und mehr auf den zwei Verbrechen. Gemeinsames Thema sind die persönlichen Schicksale der Erzähler und ihrer Mitmenschen. Es ist ein spezielles Buch, das bei der Lektüre nicht gerade heiter stimmt - so deprimierend, wie es vielleicht auf den ersten Blick wirkt, ist es aber keinesfalls. Es ist dem Buch zu gönnen, das es nicht aufgrund des wenig sagenden deutschen Titels und Covers untergeht! Ein interessanter Einblick ins Irland in Zeiten der Krise - die Kriminalgeschichte hätte es für mich nicht gebraucht.

  • Forti

    4/5

    28.09.2016

    eBook (ePUB 3)

    Irland in Zeiten der Wirtschaftskrise

    In Donal Ryans "Die Gesichter der Wahrheit" erzählen 21 fiktive Menschen aus ihrem Alltag. Dieser Alltag wird bestimmt von der Wirtschaftskrise, die Irland nach dem Platzen der Immobilienblase erfasste - das Buch spielt im Jahr 2010. Die Protagonisten, die in alle im gleichen irischen Landstrich wohnen, sind alle direkt oder indirekt von der Immobilienkrise betroffen. Es sind durchschnittliche Menschen - Bauarbeiter und Kindergärtnerinnen, Familienväter und alleinerziehende Mütter, Junge und Alte - die nun von Auftragseinbußen, Lohnkürzungen oder sogar Schulden betroffen sind. Die 21 Personen des Buches sind miteinander verbunden, die meisten kennen einander. Mir fiel es teilweise schwer, die Personen und ihr Verhältnis zueinander richtig zuzuordnen. Es fiel mir aber leicht, mich in die Sorgen und Nöte dieser Menschen hineinzuversetzen, die diese Krise, die uns in Deutschland eher indirekt betrifft, hautnah miterleben. Irland und seine Menschen in Zeiten der Wirtschaftskrise ist ein Thema, mit dem ich mich zuvor noch nicht beschäftigt hatte - umso interessanter, diesen intimen Einblick zu erlangen. Das Buch hat lange keine Handlung im klassischen Sinne. Erst nach ca. der Hälfte des Buches ist von Mord und Kindesentführung die Rede. Spielt in der ersten Hälfte des Buches die wirtschaftliche Krise die Hauptrolle, liegt der Hauptaugenmerk in der zweiten Hälfte mehr und mehr auf den zwei Verbrechen. Gemeinsames Thema sind die persönlichen Schicksale der Erzähler und ihrer Mitmenschen. Es ist ein spezielles Buch, das bei der Lektüre nicht gerade heiter stimmt - so deprimierend, wie es vielleicht auf den ersten Blick wirkt, ist es aber keinesfalls. Es ist dem Buch zu gönnen, das es nicht aufgrund des wenig sagenden deutschen Titels und Covers untergeht! Ein interessanter Einblick ins Irland in Zeiten der Krise - die Kriminalgeschichte hätte es für mich nicht gebraucht.

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