Zwei Schwestern, ein Blumengarten in der Toskana und ein Sommer, der alles verändert ...
Wenn Iris inmitten ihrer Blumen ist, ist sie glücklich. Doch als eines Tages eine Frau vor ihr steht, die ihr bis aufs Haar gleicht, gerät ihre Welt ins Wanken. Wer ist sie und was hat das zu bedeuten? Wie Iris liebt es Viola, sich mit Blumen und ihren Düften zu umgeben. Die beiden sind Zwillinge und wussten bislang nichts von der Existenz der jeweils anderen. Um mehr über ihre Familiengeschichte zu erfahren, reisen die Frauen in die Toskana, wo sich der Landsitz der Donatis inmitten eines prachtvollen Blumengartens befindet. Die Schwestern werden bereits von ihrer Großmutter erwartet – und nur sie kann den beiden helfen, das Rätsel ihrer Herkunft zu lösen …
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Eine aufregende Reise nach Italien
zauberblume am 22.08.2017
Bewertungsnummer: 1042775
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
In ihrem neuesten Roman "Die Oleanderschwestern" entführt uns die Autorin Cristina Caboni in die wunderschöne Toscana. Hier dürfen wir in eine bewegende Geschichte eintauchen.
Iris, die mit ihrem Vater schon fast die ganze Welt bereist hat, lebt derzeit in Amsterdam. Sie hat ihre Leidenschaft zum Beruf gemacht. Iris liebt Blumen über alles. Sie arbeitet als Redakteurin für eine Gartenheitschrift. Als sie eines Tages für eine Recherche nach London reisen muss, steht sie plötzlich einer Frau gegenüber, die ihr aufs Haar gleicht. Iris glaubt in einen Spiegel zu schauen. Als Iris ihren Vater zur Rede stellt, erfährt sie, dass sie eine Zwillingsschwester hat. Viola blieb nach der Trennung der Eltern bei ihrer Mutter. Auch Viola liebt Blumen über alles. Eines Tages bekommt Iris Vater einen Anruf aus Italien. Gemeinsam reisen sie zu ihrer Großmutter auf den Familiensitz. Die Zwillingsschwestern sollen den traumhaften Garten wieder zum Leben erwecken. Während des Aufenthalts in Italien kommen sie jedoch einem dunklen Familiengeheimnis auf die Spur .....
Beeindruckend! Die Autorin hat mich auch mit diesem Buch wieder restlos begeistert. Ich bin sofort in die Geschichte eingetaucht. War entsetzt über die Handlung der Eltern, wie kann man nur Zwillinge trennen. Aber wenn man vollkommen in die Geschichte eintaucht, kann man die Handlungsweise nachvollziehen. Ich kann mir den Schock von Iris vorstellen, als sie Viola zum ersten Mal gegenüber gestanden ist. Auf ihrer Reise nach Italien habe ich die beiden begleitet und war beeindruckt von dem Familiensitz. Wenn ich die Augen schließe, sehe ich ihn in voller Blüte mit wunderbaren und auch außergewöhnlichen Pflanzen, die die Familienmitglieder der Donatis im Laufe der Jahre zusammengetragen haben. Es es auch interssant, die Annäherung der Schwestern zu beobachten, die in kleinen Stücken vor sich geht. Jedenfalls ist alles so wunderbar beschrieben, dass man sich sowohl von den Mitwirkenden als auch von der herrlichen Landschaft und dem Städtchen Volterra ein genaues Bild machen kann. Und als Iris und Viola in dem alten Gemäuer auf Entdeckungsreise gegangen sind und dem Familiengeheimnis auf die Spur kamen, hatte ich ein Gänsehautfeeling. Es war ja wirklich auch spannend. Und diese Geschichte steckt so voller Emotionen.
Für mich ein absolutes Lesehighlight, das mir unterhaltsame Lesestunden beschert hat. Besonders gefallen hat mir auch die Einleitung jedes Kapitels. Man lernt ja wirklich auch einiges interessantes über Pflanzen. Fand ich klasse. Das Cover ist auch ein echter Hingucker und passt super zur Geschichte. Gerne vergebe ich für diese Traumlektüre 5 Sterne und freue mich auf den nächsten Roman der Autorin.
Lesenswerter Roman mit toller Wertevermittlung
lesenswertebuecher am 15.03.2018
Bewertungsnummer: 1090069
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Meine Meinung
Iris und Viola sind Schwestern - Zwillingsschwestern um genau zu sein - und wissen nichts voneinander. Bis sie sich eines Tages zufällig auf einer Garten-Show begegnen. Beide sind darüber höchst verwirrt und die Geschichte nimmt ihren Lauf. Die Zwillinge wurden getrennt, als sie kleine Mädchen waren. Iris wuchs nach der Trennung der Eltern bei ihrem Vater Francesco Donati auf, während Viola liebevoll von ihrer Mutter aufgezogen wurde. Von dem jeweils anderen Elternteil, sowie von der Zwillingsschwester wussten die Mädchen nichts. Doch nachdem die beiden jungen Frauen sich gegenseitig gesehen haben, kommen Fragen auf - Fragen die niemand beantworten will. Erst als Guilia Donati gesundheitlich so schlecht da steht und nach ihrem Sohn Francesco und den Mädchen verlangt, bekommen die offene und freundliche Iris und die schroffe Viola nach und nach die Antworten, die sie suchen bis sie am Ende nicht nur zu sich selbst finden müssen, sondern sich ebenfalls entscheiden müssen, ob sie das Erbe der großen und mächtigen Donati-Familie antreten wollen.
Der Roman von Cristina Caboni ist wirklich sehr bildlich geschrieben. Sie schafft es mit ihren Worten den Leser nach Italien zu entführen und ich fühlte mich durch ihre herrlichen Beschreibungen direkt in den wunderschönen Garten von La Spinosa versetzt. Auch die Figuren erweckt die Autorin mit ihren Worten zum Leben. Nach und nach baut sie die Charaktere liebevoll und detailliert auf und auch wenn ich manche Reaktionen nicht sofort nachvollziehen konnte, am Ende wird Licht ins Gefühls-Chaos gebracht und das trieb mir sogar ein paar Tränen in die Augen. Bereits nach der Hälfte des Buches hatte ich die ganze Familie Donati ins Herz geschlossen und habe mit ihnen mitgelacht, aber auch mitgelitten.
Der Roman hat mich berührt, vor allem wie die Schwestern versuchen dem anderen näher zu kommen und doch so viel Angst davor haben de anderen nicht gerecht werden zu können. Und doch hat mir manchmal der berühmte rote Faden gefehlt. Für die Entwicklung der Geschichte und der Figuren hätten es auch gut und gerne ein paar weniger Seiten sein können, aber alles in allem finde ich die Idee und die Umsetzung gut gelungen. Cristina Caboni beschäftigt sich in diesem Buch vor allem damit, was Gärten und Pflanzen eigentlich brauchen um gut gedeihen zu können. Reicht ihnen Wasser, Wind, Luft und Erde oder brauchen sie die Interaktion zwischen Mensch und Natur? Das Thema Verbindung zwischen eineiigen Zwillingen kratzt die Autorin nur leicht an, schließt aber eine Art telepathische Verbindung nicht aus. Ich bin sicher, dass Zwillinge eine besondere Verbindung zueinander haben, aber dieses Thema auszuweiten hätte nicht nur das Buch gesprengt, sondern würde auch diese Rezension ins Unermessliche stürzen.
Letztendlich geht es in diesem Buch darum, dem anderen und vor allem sich selbst zu verzeihen. Fehler zu machen, ist völlig normal, aber man sollte daraus lernen. Sie helfen dabei sich weiterzuentwickeln. Sich selbst Fehler einzugestehen und nicht sein ganzes Leben damit zu vergeuden Fehler zu bereuen, ist wohl die größte Weisheit hier.
Besonders gut fand ich, das über jedem Kapitel etwas über eine bestimmte Pflanze geschrieben wurde. Ich wurde nicht nur unterhalten, ich habe auch bei jedem Kapitel etwas Neues gelernt. Das Cover ist sehr blumig gestaltet, was absolut perfekt zur Geschichte passt, denn schließlich geht es vordergründig um einen großen Garten.
Zitat
"Du solltest noch mal mit deinem Sohn sprechen und ihn spüren lassen, wie sehr du ihn liebst. Die Liebe braucht klare Worte und keine Andeutungen." (Seite 155)
Fazit
Ein Roman über das Vergeben - nicht nur anderen, sondern auch sich selbst Fehler zu verzeihen. Ein wirklich lesenswerter Roman, der die Sicht auf manche Dinge wesentlich verändert - wenn man sich darauf einlässt. Von mir eine klare Leseempfehlung!
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