Produktbild: Napoleon in Aspern
Band 13

Napoleon in Aspern Archäologische Spuren der Schlacht 1809

Aus der Reihe Wien archäologisch
2

21,90 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

07.04.2017

Abbildungen

zahlreiche Farbabbildungen

Verlag

Phoibos Verlag

Seitenzahl

152

Maße (L/B/H)

21,8/13,9/1,5 cm

Gewicht

420 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-85161-170-0

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

07.04.2017

Abbildungen

zahlreiche Farbabbildungen

Verlag

Phoibos Verlag

Seitenzahl

152

Maße (L/B/H)

21,8/13,9/1,5 cm

Gewicht

420 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-85161-170-0

Herstelleradresse

Phoibos Verlag
Anzengrubergasse 16
1050 Wien
AT

Email: office@phoibos.at

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Spuren der Vergangenheit auf Wiens größter Baustelle

Gertie G. aus Wien am 07.08.2017

Bewertungsnummer: 1038504

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die Stadtarchäologen Wiens untersuchen eines der größten Schlachtfelder Wiens: Aspern. In diesem Ort tobt am 21. und 22. Mai 1809 eine gewaltige Materialschlacht zwischen Erzherzog Karl von Österreich und dem Kaiser der Franzosen, Napoleon Bonaparte. In diesem Gemetzel wird Napoleon erstmals persönlich besiegt. Dennoch entscheidet diese Schlacht nicht den Krieg, sondern erst die, ein paar Wochen später, am Wagram, die die Franzosen gewinnen. Die Archäologen untersuchen dieses Gebiet unter anderem deswegen sehr genau, weil es als größtes Stadtentwicklungsgebiet Europas gilt, das schon vor einigen tausend Jahren besiedelt gewesen ist. Nach dem Ersten Weltkrieg ist das Gebiet der Flughafen Wiens. Schon beim Bau des Flughafens gibt es vereinzelt Funde aus 1809, denen man aber (noch) nicht viel Bedeutung schenkt. Heute gibt es Sondierungsgrabungen und bei den Aushubarbeiten sind ständig Mitarbeiter der Stadtarchäologen dabei, um eventuell Interessantes gleich zu begutachten und zu bergen. Was hat man also gefunden? • 32 mehr oder weniger vollständige Skelette von Menschen • 17 von Pferden • Metallteile, die von Uniformen stammen • Knöpfe aus Metall und Knochen • Teile von Waffen und Munition • Hufeisen Das scheint eine geringe Ausbeute zu sein, man muss aber bedenken, dass die meisten Toten nach der Schlacht geborgen und auf diversen Friedhöfen bestattet wurden. Waffen und Munition wurde eingesammelt und wiederverwendet. An Hand der menschlichen Überreste konnte der Gesundheitszustand, das Alter und die Todesursache der Soldaten festgestellt werden. Für an Archäologie und Geschichte Interessierte (wie mich) ist es total spannend, welche Story ein einfacher Knopf, der sich an einer Uniform befunden hat, erzählen kann. Zahlreiche Fotos der Grabungen ergänzen den Textteil, der uns die Schlacht und die Strapazen, denen die Soldaten ausgesetzt waren, ein wenig näherbringt. Stiche aus dem Heeresgeschichtlichen Museum und der Österreichischen Nationalbibliothek lassen die bunten Uniformen wieder auferstehen. Auch auf die Bewaffnung und die daraus resultierenden Verwundungen und das völlig unzureichende Sanitätswesen wird hingewiesen. Fazit: Eine tolle Dokumentation der unermüdlichen Arbeit von Archäologen.

Spuren der Vergangenheit auf Wiens größter Baustelle

Gertie G. aus Wien am 07.08.2017
Bewertungsnummer: 1038504
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die Stadtarchäologen Wiens untersuchen eines der größten Schlachtfelder Wiens: Aspern. In diesem Ort tobt am 21. und 22. Mai 1809 eine gewaltige Materialschlacht zwischen Erzherzog Karl von Österreich und dem Kaiser der Franzosen, Napoleon Bonaparte. In diesem Gemetzel wird Napoleon erstmals persönlich besiegt. Dennoch entscheidet diese Schlacht nicht den Krieg, sondern erst die, ein paar Wochen später, am Wagram, die die Franzosen gewinnen. Die Archäologen untersuchen dieses Gebiet unter anderem deswegen sehr genau, weil es als größtes Stadtentwicklungsgebiet Europas gilt, das schon vor einigen tausend Jahren besiedelt gewesen ist. Nach dem Ersten Weltkrieg ist das Gebiet der Flughafen Wiens. Schon beim Bau des Flughafens gibt es vereinzelt Funde aus 1809, denen man aber (noch) nicht viel Bedeutung schenkt. Heute gibt es Sondierungsgrabungen und bei den Aushubarbeiten sind ständig Mitarbeiter der Stadtarchäologen dabei, um eventuell Interessantes gleich zu begutachten und zu bergen. Was hat man also gefunden? • 32 mehr oder weniger vollständige Skelette von Menschen • 17 von Pferden • Metallteile, die von Uniformen stammen • Knöpfe aus Metall und Knochen • Teile von Waffen und Munition • Hufeisen Das scheint eine geringe Ausbeute zu sein, man muss aber bedenken, dass die meisten Toten nach der Schlacht geborgen und auf diversen Friedhöfen bestattet wurden. Waffen und Munition wurde eingesammelt und wiederverwendet. An Hand der menschlichen Überreste konnte der Gesundheitszustand, das Alter und die Todesursache der Soldaten festgestellt werden. Für an Archäologie und Geschichte Interessierte (wie mich) ist es total spannend, welche Story ein einfacher Knopf, der sich an einer Uniform befunden hat, erzählen kann. Zahlreiche Fotos der Grabungen ergänzen den Textteil, der uns die Schlacht und die Strapazen, denen die Soldaten ausgesetzt waren, ein wenig näherbringt. Stiche aus dem Heeresgeschichtlichen Museum und der Österreichischen Nationalbibliothek lassen die bunten Uniformen wieder auferstehen. Auch auf die Bewaffnung und die daraus resultierenden Verwundungen und das völlig unzureichende Sanitätswesen wird hingewiesen. Fazit: Eine tolle Dokumentation der unermüdlichen Arbeit von Archäologen.

Kompaktes Wissen

Bewertung aus Wien am 17.06.2017

Bewertungsnummer: 1027570

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Sachliche, gut zu lesende Zusammenfassung des Krieges als Napoleon vor und in Wien stand.

Kompaktes Wissen

Bewertung aus Wien am 17.06.2017
Bewertungsnummer: 1027570
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Sachliche, gut zu lesende Zusammenfassung des Krieges als Napoleon vor und in Wien stand.

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Napoleon in Aspern

von Christine Ranseder, Sylvia Sakl-Oberthaler, Martin Penz, Michaela Binder, Sigrid Czeika

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