Mit seinem gefeierten Debüt »Elantris« setzt US-Superstar Brandon Sanderson noch heute Maßstäbe für groß angelegte, epische Fantasy. Nun liegt der Roman endlich in neuer Ausstattung vor: Einst war Elantris, die magische Stadt im Lande Arelon, ein Paradies, in dem die Götter wandelten. Aber dann wurde es von einem schrecklichen Fluch getroffen und die vormals blühende Stadt verwandelte sich in eine tödliche Falle für ihre Bewohner. Kronprinz Raoden, der in der gefallenen Stadt gefangen ist, muss gemeinsam mit der Königstochter Sarene das Geheimnis von Elantris ergründen ... Als Bonus enthält dieser Band die Story »Hoffnung für Elantris«, die mehr aus Raodens und Sarenes Welt erzählt.
Kundinnen und Kunden meinen
4.7/5.0
LiSa
aus Stuttgart
5/5
13.05.2026
Buch (Taschenbuch)
Unerwarteter wow-Effekt
„Elantris“ von Brandon Sanderson hat mich vor allem durch seine außergewöhnlich detaillierte und durchdachte Welt begeistert. Die verschiedenen Religionen, Sprachen und kulturellen Eigenheiten sorgen dafür, dass die Welt sehr lebendig und stimmig wirkt. Besonders spannend fand ich die Idee der AonDor-Magie und der kleinen fliegenden Seons sowie das Rätsel darum, weshalb die Magie nicht mehr richtig funktioniert.
Die drei Hauptfiguren sind sehr unterschiedlich, aber alle interessant geschrieben. Raoden ist ein sympathischer Protagonist, der zunächst tief fällt und damit umgehen muss. Sarene überzeugt als starke und kluge Figur, während Hrathen für mich die spannendste Entwicklung durchmacht. Auch die Geheimnisse rund um einige Nebenfiguren sorgen immer wieder für Spannung.
Sanderson beschreibt sehr detailliert, was gut zur komplexen Welt passt. Dabei gibt es immer wieder Rückschläge und unerwartete Wendungen, wodurch die Handlung spannend bleibt.
Allerdings braucht der Roman etwas Zeit, bis man wirklich hineinkommt. Die vielen unbekannten Begriffe machen den Einstieg nicht ganz einfach, und ein Glossar hätte hier geholfen. Auch die langen Kapitel wirken zu Beginn etwas mühsam.
Das Ende fand ich gelungen, auch wenn es für mich kein perfekter Abschluss war.
Bewertung
Thalia Book Circle Community
5/5
20.03.2026
Buch (Taschenbuch)
Sensationelles Debüt!!!!
Was für Brandon Sanderson der Debütroman ist, erreichen andere Autor:innen oft in ihrer gesamten Karriere nicht. Das Worldbuilding ist hier schon sensationell, die Geschichte absolut fesselnd und voller spannenden Wendungen. Ich bin wirklich extrem begeistert, besonders von der starken weiblichen Protagonistin!
Natürlich könnte man jetzt bemängeln, dass die einzelnen Charaktere noch besser ausgearbeitet sein könnten, aber das wäre Kritik auf einem sehr hohen Niveau.
Besonders gefallen hat mir die originelle Magieidee rund um Elantris, die dem Buch eine ganz besondere Atmosphäre verleiht. Auch bin ich bis zum Schluss gespannt gewesen wie diese stränge alle zusammenlaufen.
Es war mein allererstes Buch von diesem Autor und ich habe schon weitere bei mir zu Hause, die nur darauf warten, gelesen zu werden.
Ich kann das Buch allen empfehlen, die Fantasy lieben und gleichzeitig ein in sich abgeschlossenes Abenteuer schätzen
bibis.stuebchen
aus Berlin
5/5
01.02.2025
Buch (Taschenbuch)
Meisterwerk mit Sogwirkung
Schon nach wenigen Kapiteln war ich Feuer und Flamme! Die Geschichte aus Machtkämpfe, Intrigen, Religion und Mystik ist so komplex und dicht, dass sie einen nicht mehr loslässt. Diese Geschichte entfacht absolute Sogwirkung! Mir haben hier alle Charaktere sehr gut gefallen. Sie sind unglaublich komplex gezeichnet und ich habe sehr mit ihnen mitgefiebert. Mit Sarene gab es eine unglaubliche starke, tolle Protagonistin, wie man sie nicht so oft erlebt. Das Ende und dessen Dynamik fand ich großartig umgesetzt. Dies ist ein Buch, das einen sehr nachhaltigen Eindruck bei mir hinterlassen wird.
PMelittaM
aus Köln
5/5
10.09.2024
Buch (Taschenbuch)
Absolutes Lesehighlight
Elantris war eine wunderschöne Stadt und die Elantrier nahezu gottgleiche magische Wesen – bis vor zehn Jahren das Unglück über die Stadt hereinbrach. Seitdem ist Elantris dem Untergang geweiht, und die Elantrier lebende Tote.
Als Elantrier wird man nicht geboren, man wird eines Tages zum Elantrier. Diese Verwandlung, Shaod genannt, gibt es immer noch, sie scheint jedoch entartet, und so werden die neuen Elantrier nun gefürchtet, für tot erklärt und in dem von einer hohen Mauer umgebenen Elantris ausgesetzt. So geschieht es auch dem Kronprinzen von Arelon, Raoden, der sein Schicksal aber nicht einfach so akzeptieren möchte.
Prinzessin Sarene sollte eigentlich Raoden heiraten, doch als sie in seinem Heimatland ankommt, muss sie erkennen, dass sie statt Braut nun Witwe ist. Doch auch sie nimmt ihr Schicksal selbst in die Hand.
Der Priester Hrathen kommt nach Arelon, um die Bevölkerung zu seiner Religion zu bekehren. Sein Oberster hat ihm dafür drei Monate Zeit gegeben, dann soll Arelon zwangsbekehrt werden. Keine leichte Aufgabe für Hrathen, wie er bald erkennen muss.
Mein erster Roman von Brandon Sanderson ist gleichzeitig dessen Romandebüt aus dem Jahr 2005, und hat mich in vielem überrascht. Ich weiß nicht genau, was ich erwartet hatte außer einem spannenden Roman, das was ich bekommen habe, ist einiges mehr. Die Geschichte ist in so vielem unvorhersehbar, genau wie seine Charaktere. Sie hat mich schnell gepackt und ich habe sehr mitgefiebert und mitgelitten. Er ist sehr düster, aber auch hoffnungsvoll. Wenn das der Debütroman des Autors ist, freue ich mich sehr auf weitere seiner Werke.
Im Mittelpunkt stehen die drei bereits benannten Charaktere, die ebenfalls jeweils eigene Überraschungen zu bieten haben, vor allem Hrathen hat mich beeindruckt, hatte ich ihn doch zunächst als unsympathischen Antagonisten eingeschätzt, was ihm nicht gerecht wird. Jede:r hat eine interessante Entourage um sich, auch hier gibt es Charaktere die tiefgehend gezeichnet sind und es in sich haben.
Erzählt wird aus den Perspektiven der drei Protagonist:innen. Vor allem die Geschehnisse in Elantris sind sehr düster, doch gibt es auch Humor im Roman, der vor allem durch Sarenes Perspektive hinzukommt, denn diese ist sehr eigenwillig und hat nicht vor, eine typische Prinzessin zu sein.
Die Welt außerhalb Arelons und Elantris bleibt relativ blass, nur Sarenes Heimat lernen wir etwas näher kennen. Dennoch wird die Welt greifbar, wir erfahren etwas über Religionen und Kulturen. Arelon und Elantris bilden aber den Mittelpunkt der Geschichte. Nicht nur Elantris, sondern auch das unmittelbar angrenzende Arelon, zu dem Elantris gehört, hat sich in den letzten zehn Jahren sehr verändert, auch dieses nicht unbedingt zu seinem Vorteil. Sowohl in Elantris als auch in Arelon werden die Ereignisse der Geschichte und die Handlungen der drei Hauptcharaktere ihre Auswirkungen haben. Das ist alles sehr komplex, greift aber gut ineinander und bleibt logisch.
Der Roman ist in sich abgeschlossen. Mein Buch enthielt noch die Kurzgeschichte „Elantris Hoffnung“, die den Roman ein bisschen erweitert, aber erst nach dessen Abschluss gelesen werden sollte.
„Elantris“ ist ein sehr spannendes, aber auch komplexes Lesehighlight, mit sehr gelungenen Charakteren und einer interessanten Geschichte, dem man einige Aufmerksamkeit schenken muss, dafür aber auch reich belohnt wird.
Bewertung
5/5
22.05.2023
Buch (Taschenbuch)
Dieses Buch ist perfekt!
Meiner Meinung nach einer der besten Debütromane den ich je gelesen habe.
Häufig sind Fantasy-Romane die nur als Einzelband erschienen sind, inhaltlich etwas schwach. Dieses Genre braucht einfach Raum um sich zu entfalten. Mit Elantris ist es Brandon Sanderson allerdings gelungen, eine grossartige Geschichte zu schreiben, die trotzdem absolut genial ist. Auch nach mehreren Re-reads gefällt mir das Buch immernoch genau so wie beim ersten Mal.
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