Produktbild: Sehblitz

Sehblitz Almanach der modernen Kunst

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.02.2018

Herausgeber

Pino Dietiker + weitere

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

302

Maße (L/B/H)

20,8/12,8/2,7 cm

Gewicht

359 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-46833-3

Beschreibung

Rezension

»Die Texte sind sehr kenntnisreich, aber unakademisch; lebendig geschrieben, manchmal fast rauschhaft, man spürt Nizons Leidenschaft. Der Band zeigt ihn als originellen Kunstkritiker.« ("Deutschlandfunk")
»Oft ist es dem Leser, als täte sich durch Nizons Skizzen, Porträts und Caprichos ein Fenster in eine neue Sehzeit und einen neuen Sehraum auf.« ("Der Standard, Wien")
»So also kann Kunstkritik sein: engagiert, eigen, sprachgewaltig und doch auch immer eine Brücke zu den Lesern schlagend. Sehr lesenswert, nicht nur für Nizon-Fans.« ("Deutschlandfunk Kultur")
»Alle Texte erfüllen die zentralen Aufgaben der Kunstkritik. ... Darüber hinaus sind diese Kritiken stilistisch so fein und elegant gearbeitet, dass sie neben ihrer kritischen Funktion auch noch einen Lesegenuss bescheren, wie man ihn nicht allzu oft genießen kann. Kurz: Ein Buch, das Lust auf moderne Kunst macht!« ("NZZ am Sonntag")
»Paul Nizon ist als Schriftsteller bekannt; jetzt ist er als starker Kunstkritiker zu entdecken. … Wie gut, dieses ›Almanach der modernen Kunst‹zu lesen. Denn Nizon kann, was nur wenige Kollegen schaffen. Er vermag es, sich innerlich berühren zu lassen, sein Berührtsein zu formulieren – und dadurch seine Leserschaft zu berühren.« ("Basler Zeitung")
» Sehblitz zeigt Paul Nizon als hellwachen Beobachter und präzisen Analytiker, als empathischen Sprachkünstler jenseits normierter Sehweisen. … Der Augenmensch Nizon vermittelt mitunter neue, ungewohnte Aussichten auf Künstler, deren Geheimnisse man zu kennen glaubte.« ("Der Bund, Bern")
»Paul Nizons erhellende Art, ein Kunstwerk lebendig werden zu lassen, ist weit mehr als Kunstvermittlung. Seine präzisen Ausleuchtungen lassen den Schaffensprozess in der Kunst durch die Kunst der Sprache sinnlich werden.« ("Am Erker, Zeitschrift für Literatur")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.02.2018

Herausgeber

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

302

Maße (L/B/H)

20,8/12,8/2,7 cm

Gewicht

359 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-46833-3

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag GmbH
Torstr. 44
10119 Berlin
DE
info@suhrkamp.de

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  • MaWiOr

    aus Halle

    5/5

    06.03.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Den Schweizer Schriftsteller…

    Den Schweizer Schriftsteller Paul Nizon, der aber seit 1977 in Paris lebt, ist vor allem durch seine Romane (z.B. „Canto“) und Journale bekannt. Der studierte Kunsthistoriker hat aber neben seinen literarischen Werken aber auch stets Kunstkritiken geschrieben. Eine Auswahl liegt jetzt mit „Sehblitz“ im Suhrkamp Verlag vor. Die meisten Texte sind dabei unmittelbar nach Studienabschluss in den späten fünfziger Jahren entstanden und meist in Katalogen oder Zeitschriften veröffentlichten wurden. Was beim ersten Durchblättern und Anlesen sofort auffällt, es sind alles Texte zu Künst-lern, zu denen Nizon eine persönliche Liebe entwickelt hatte. Verrisse findet man auf den 300 Seiten nicht. Die Kritiken sind vor allem Auseinandersetzungen mit der damaligen Moderne, z.B. mit der sogenannten „Ecole de Paris“ oder dem amerikanischen „action painting“. Mit beiden Strömungen verband Nizon ein Gefühl der Zugehörigkeit. Aber auch an die „Pforten der Moderne“ klopfte er mit seinen Texten an - mit Einschätzungen über Francisco de Goya, William Turner, Henri Rousseau oder Vincent van Gogh. Letzterem widmet sich Nizon sogar mit einem längeren Text. „Er gehört zu jenen, die, mit Flaubert, das Leben nur aussagen, nicht aber besitzen.“ Unter der Überschrift „Augenhunger“ sind dann rund zwei Dutzend Künstlerporträts von Henri Matisse, Emil Nolde, Jean Dubuffet, Pablo Picasso oder Marc Chagall versammelt, darunter auch allgemeine Darstellungen etwa zur Sammlung Rupf oder zur Art Basel 1971. Im abschließenden Kapitel nimmt der Autor den Leser mit auf einige Atelierbesuche (u.a, Friedrich Dürrenmatt und Alberto Giacometti). Nizons Texte sind nicht aber nicht nur Künstlerporträts, sondern auch ein intensives Nachdenken über Kunst und die Funktion von Museen. Er sieht die Aufgabe der Kunstvermittlung im „Auspacken der gesamten künstlerischen (zeit- und gesellschaftsbedingten) Realitätsbezüge eines Werks“. Komplettiert wird dieses „Almanach der modernen Kunst“ durch die Kurzbiografien der behandelten Künstler.

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  • Produktbild: Sehblitz
  • Francisco de Goya

    William Turner

    Odilon Redon

    Henri Rousseau

    Ferdinand Hodler

    Vincent van Gogh

    Aristide Maillol

    Édouard Vuillard

    Sammlung Rupf

    Eugène de Kermadec & Bram van Velde

    Kasimir Malewitsch

    Mark Rothko, Mark Tobey & Sam Francis

    Henri Matisse

    Emil Nolde

    Pierre Soulages

    Henri Laurens

    Otto Tschumi

    Jackson Pollock

    Alexej von Jawlensky

    Joan Miró

    Jean Dubuffet

    Leoncillo Leonardi

    Alberto Burri

    Nicolas de Staël

    Giorgio Morandi

    Pablo Picasso

    Marc Chagall

    Biennale 1968

    Christo, Andy Warhol & Martial Raysse

    Friedrich Kuhn

    Louis Soutter

    Art Basel 1971

    Chaim Soutine

    Varlin

    Hans Josephsohn

    Wilfrid Moser

    Max von Moos

    Robert Müller

    Hans Falk

    Egbert Moehsnang

    Karl Jakob Wegmann

    Friedrich Dürrenmatt

    Norbert Tadeusz

    Walter »Pips« Vögeli

    Alberto Giacometti