Produktbild: Predyl

Predyl Eine neue Welt

5

13,90 €

inkl. gesetzl. MwSt., zzgl. Versandkosten


  • Kostenlose Lieferung ab 30 € Einkaufswert
  • Versandkostenfrei für Bonuscard-Kund*innen

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

27.03.2017

Verlag

Hybrid Verlag

Seitenzahl

412

Maße (L/B/H)

19/12/2,2 cm

Gewicht

380 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-946820-07-9

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

27.03.2017

Verlag

Hybrid Verlag

Seitenzahl

412

Maße (L/B/H)

19/12/2,2 cm

Gewicht

380 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-946820-07-9

Herstelleradresse

Jünger, Robby
Westring 1
66424 Homburg
Deutschland
Email: info@hybridverlag.de
Url: www.hybridverlag.de
Fax: +49 6841 9939621

Kundinnen und Kunden meinen

5 Bewertungen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

5 Sterne

4 Sterne

(0)

3 Sterne

(0)

2 Sterne

(0)

1 Sterne

(0)

Neue Welt mit alten Fragen und Herausforderungen!

Rajets Fantastische Leseseite aus Grünberg am 02.05.2021

Bewertungsnummer: 1484270

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der Schreibstil ist wie erwartet spannend, von Anfang bis Ende. Das Cover ist in eher düsteren Farben gehalten, man sieht im Vordergrund die Rückansicht (halb) einer jungen Frau (Lena) und dahinter eine brennende Stadt. Es ist mit seiner Aussagesehr gelungen und gibt den Inhalt des Romans wieder. Der Klappentext macht uns neugierig auf eine neue Welt mit all ihren Herausforderungen. Fazit: Mir hat die gelungene Mischung aus Science-Fiction (wenig) und Dystopie sehr gut gefallen. Es war auch nicht mein erster Roman der Autorin, sie konnte mich schon mit „Die Verschwörung der Raben“ und „Die Rückkehr der Raben“ (alle beide auch im Hybrid Verlag erhältlich) überzeugen. Ihr gelingt es immer wieder junge Protagonisten (beiderlei Geschlechts) in einer Welt des Ausnahmezustands agieren zu lassen. In dieser Geschichte lernen wir Lena auch Luna genannt kennen. Sie ist eine Nachfahrin von Menschen, die von der Erde aus mit einem Raumschiff in den Weltraum gestartet sind und auf dem Mond Predyl landen. Dieser war allerdings schon mit Echsenähnlichen Wesen, die sich auf zwei Beinen bewegen, bevölkert. Und was machen wir Menschen, einen Fehler, den wir auf der Erde auch schon gemacht haben, wir nehmen ihnen ihr Land weg und versklaven sie. Die Menschen leben in einer modernen Kolonistenstadt (Neumond) und die Ureinwohner außerhalb in Armut und ohne jegliche Technik. Diese Unterdrückung führt immer wieder zu Protesten und endet in einem militärischen Konflikt. Dies ist genau der Moment, bei dem wir auf Lena stoßen, sie hat bis jetzt gut gelebt in der Stadt. Jetzt muss innerhalb von einigen Tagen lernen für sich selbst zu sorgen. Aber sie gibt nicht auf und kämpft, nicht nur für sich, sondern auch für ein friedliches Miteinander der beiden Völker. Für mich ist sie eine super sympathische und intelligente Protagonistin, die hart an sich arbeitet, vieles schreckliche erlebt und doch nie andere aus dem Blick verliert. An ihrer Seite hat sie eine jungen Predyler Biran, der immer wieder in ihrem Leben eine entscheidende Rolle spielt. Durch ihn lernt sie nicht nur die Sprache (Vack) und die Kultur kennen der Predyler. Auch das es auf ihrer Seite den Wunsch auf Frieden, Toleranz und Einigkeit gibt. Auch eine wichtige Rolle für sie und in der Geschichte spielt ihr Bruder. Der Roman enthält weniger Science-Fiction Elemente und es wäre schade, wenn es durch diese Einordnung weniger Leser finden würde. Denn es sind die bedeutenden Fragen, die es interessant machen: Was bedeutet Menschlichkeit? Kennt sie Grenzen und können diese willentlich überwunden werden? Was für Entscheidungen treffen wir, wenn es schon eine Kultur und Eingeborene in einer neuen Welt (oder einem anderen Kontinent) gibt? Verfallen wir in alte Muster oder können und müssen wir uns ändern? Gerade Szenen wie die Leute in einem Güterwagon in eine ungewisse Zukunft zu schicken hat bei mir unangenehme Erinnerungen an eine nicht ruhmreiche Vergangenheit geweckt. Auch bekommen wir im Laufe der Handlung immer wieder geschickt und wie nebenbei Informationen über das Leben, den Alltag und Wünsche der Predyler. Ihre Auffassung von Recht und Ordnung, Respekt und Toleranz, Liebe und Sexualität. Sie definieren diese doch deutlich anders als wir Menschen. Der Autorin gelingt es keine der beiden Seiten (Menschen oder Predyler) als den Bösen oder immer Gute darzustellen. Der Roman bleibt immer wieder überraschend und spannend durch unerwartete Wendungen. Für mich ist er auf jeden 5 Sterne wert und sollte auf jeden Fall mit seinem sozialkritischen Fragen gelesen werden.

Neue Welt mit alten Fragen und Herausforderungen!

Rajets Fantastische Leseseite aus Grünberg am 02.05.2021
Bewertungsnummer: 1484270
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der Schreibstil ist wie erwartet spannend, von Anfang bis Ende. Das Cover ist in eher düsteren Farben gehalten, man sieht im Vordergrund die Rückansicht (halb) einer jungen Frau (Lena) und dahinter eine brennende Stadt. Es ist mit seiner Aussagesehr gelungen und gibt den Inhalt des Romans wieder. Der Klappentext macht uns neugierig auf eine neue Welt mit all ihren Herausforderungen. Fazit: Mir hat die gelungene Mischung aus Science-Fiction (wenig) und Dystopie sehr gut gefallen. Es war auch nicht mein erster Roman der Autorin, sie konnte mich schon mit „Die Verschwörung der Raben“ und „Die Rückkehr der Raben“ (alle beide auch im Hybrid Verlag erhältlich) überzeugen. Ihr gelingt es immer wieder junge Protagonisten (beiderlei Geschlechts) in einer Welt des Ausnahmezustands agieren zu lassen. In dieser Geschichte lernen wir Lena auch Luna genannt kennen. Sie ist eine Nachfahrin von Menschen, die von der Erde aus mit einem Raumschiff in den Weltraum gestartet sind und auf dem Mond Predyl landen. Dieser war allerdings schon mit Echsenähnlichen Wesen, die sich auf zwei Beinen bewegen, bevölkert. Und was machen wir Menschen, einen Fehler, den wir auf der Erde auch schon gemacht haben, wir nehmen ihnen ihr Land weg und versklaven sie. Die Menschen leben in einer modernen Kolonistenstadt (Neumond) und die Ureinwohner außerhalb in Armut und ohne jegliche Technik. Diese Unterdrückung führt immer wieder zu Protesten und endet in einem militärischen Konflikt. Dies ist genau der Moment, bei dem wir auf Lena stoßen, sie hat bis jetzt gut gelebt in der Stadt. Jetzt muss innerhalb von einigen Tagen lernen für sich selbst zu sorgen. Aber sie gibt nicht auf und kämpft, nicht nur für sich, sondern auch für ein friedliches Miteinander der beiden Völker. Für mich ist sie eine super sympathische und intelligente Protagonistin, die hart an sich arbeitet, vieles schreckliche erlebt und doch nie andere aus dem Blick verliert. An ihrer Seite hat sie eine jungen Predyler Biran, der immer wieder in ihrem Leben eine entscheidende Rolle spielt. Durch ihn lernt sie nicht nur die Sprache (Vack) und die Kultur kennen der Predyler. Auch das es auf ihrer Seite den Wunsch auf Frieden, Toleranz und Einigkeit gibt. Auch eine wichtige Rolle für sie und in der Geschichte spielt ihr Bruder. Der Roman enthält weniger Science-Fiction Elemente und es wäre schade, wenn es durch diese Einordnung weniger Leser finden würde. Denn es sind die bedeutenden Fragen, die es interessant machen: Was bedeutet Menschlichkeit? Kennt sie Grenzen und können diese willentlich überwunden werden? Was für Entscheidungen treffen wir, wenn es schon eine Kultur und Eingeborene in einer neuen Welt (oder einem anderen Kontinent) gibt? Verfallen wir in alte Muster oder können und müssen wir uns ändern? Gerade Szenen wie die Leute in einem Güterwagon in eine ungewisse Zukunft zu schicken hat bei mir unangenehme Erinnerungen an eine nicht ruhmreiche Vergangenheit geweckt. Auch bekommen wir im Laufe der Handlung immer wieder geschickt und wie nebenbei Informationen über das Leben, den Alltag und Wünsche der Predyler. Ihre Auffassung von Recht und Ordnung, Respekt und Toleranz, Liebe und Sexualität. Sie definieren diese doch deutlich anders als wir Menschen. Der Autorin gelingt es keine der beiden Seiten (Menschen oder Predyler) als den Bösen oder immer Gute darzustellen. Der Roman bleibt immer wieder überraschend und spannend durch unerwartete Wendungen. Für mich ist er auf jeden 5 Sterne wert und sollte auf jeden Fall mit seinem sozialkritischen Fragen gelesen werden.

Der Kampf um den Frieden

Christoph Grimm (An Afternoon in Utopia) am 29.09.2019

Bewertungsnummer: 1251675

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Manchmal braucht es nicht immer ein absolut neues, ‚nie dagewesenes‘ Thema, um einen spannenden Roman zu schaffen – wichtig ist nur, dass es neu und spannend erzählt wird. Die grundlegende Geschichte von „Predyl – Eine neue Welt“ mutet natürlich wie die SF-Verlagerung der Eroberung Amerikas an; die Verdrängung der Indianer durch den weißen Mann. Doch auch wenn diese Assoziation die prägendste ist, kommt man angesichts der aktuellen weltpolitischen Situation nicht umhin, diese Thematik als (leider) universal einzustufen. Immerhin: In diesem Szenario haben die Indianer die Oberhand … Mit ihrem Roman legt Sylvia Kaml eindrucksvoll vor, dass kriegerische Auseinandersetzungen nicht der Schlüssel sind. Das gelingt ihr, Gott sei Dank, ohne moralinsauer zu werden, sondern anhand ihrer gut gezeichneten Charaktere Luna und Biran. Diese beiden Charaktere zeigen, dass Furcht und Vorurteile in uns allen stecken, doch die Bereitschaft, diese Gefühle nicht die Oberhand gewinnen zu lassen, letztendlich ein Weg sind. Die gemeinsamen ruhigen Szenen, die vorwiegend im zweiten und dritten Abschnitt des Romans vorkommen, schildern wundervoll die Annäherung der beiden und langsam wachsendes, gegenseitiges Verständnis. Das genaue Gegenteil zeigt sich in Lunas Bruder Lionel, der über die Jahre an der Front verbitterte, und dem von Hass zerfressenen Avrael, dem militärischen Führer der Predyler. In ihnen spiegelt sich, dass ein Krieg nicht nur körperliche, sondern vor allem auch seelische Narben hinterlässt. Auf der handwerklichen Seite gibt es kaum etwas zu beanstanden. Der Roman ist gut strukturiert, bleibt konstant spannend und meistert die Balance zwischen ruhigen und actionreichen Szenen. Auch die zeitlichen Sprünge des mehrjährigen Erzählzeitraums sind sinnvoll gestaltet. Sylvia Kamls Schreibstil ist sehr geradlinig und schnörkellos, ohne dabei monoton zu wirken oder sprachliche Finessen zu vernachlässigen. Als besonderes Plus kommt die Ich-Perspektive von Luna hinzu. Das Einzige, dass ich an „Predyl“ weniger optimal finde ist die gewählte Zeitform des Präsens. Einige Szenen profitieren durchaus von einer Schilderung in der Jetztzeit. Da der Roman jedoch einen mehrjährigen Zeitraum abdeckt hätte ich eine rückblickende Schilderung für besser empfunden. Von einem Ableben der Protagonistin war durch die Ich-Perspektive ohnehin nicht auszugehen, aber dadurch hätten die Kindheit von Luna im ersten Abschnitt und die weiteren zeitlichen Sprünge, welche die Geschichte erfordert, eleganter gestaltet werden können. Doch das sind Kleinigkeiten, die das Lesevergnügen nur minimal schmälern. Fazit: „Predyl – Eine neue Welt“ ist ein mitreißend geschriebener Roman, der von starken Aussagen, viel Fantasie und gut gezeichneten Charakteren getragen wird. Eine Perle deutscher SF.

Der Kampf um den Frieden

Christoph Grimm (An Afternoon in Utopia) am 29.09.2019
Bewertungsnummer: 1251675
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Manchmal braucht es nicht immer ein absolut neues, ‚nie dagewesenes‘ Thema, um einen spannenden Roman zu schaffen – wichtig ist nur, dass es neu und spannend erzählt wird. Die grundlegende Geschichte von „Predyl – Eine neue Welt“ mutet natürlich wie die SF-Verlagerung der Eroberung Amerikas an; die Verdrängung der Indianer durch den weißen Mann. Doch auch wenn diese Assoziation die prägendste ist, kommt man angesichts der aktuellen weltpolitischen Situation nicht umhin, diese Thematik als (leider) universal einzustufen. Immerhin: In diesem Szenario haben die Indianer die Oberhand … Mit ihrem Roman legt Sylvia Kaml eindrucksvoll vor, dass kriegerische Auseinandersetzungen nicht der Schlüssel sind. Das gelingt ihr, Gott sei Dank, ohne moralinsauer zu werden, sondern anhand ihrer gut gezeichneten Charaktere Luna und Biran. Diese beiden Charaktere zeigen, dass Furcht und Vorurteile in uns allen stecken, doch die Bereitschaft, diese Gefühle nicht die Oberhand gewinnen zu lassen, letztendlich ein Weg sind. Die gemeinsamen ruhigen Szenen, die vorwiegend im zweiten und dritten Abschnitt des Romans vorkommen, schildern wundervoll die Annäherung der beiden und langsam wachsendes, gegenseitiges Verständnis. Das genaue Gegenteil zeigt sich in Lunas Bruder Lionel, der über die Jahre an der Front verbitterte, und dem von Hass zerfressenen Avrael, dem militärischen Führer der Predyler. In ihnen spiegelt sich, dass ein Krieg nicht nur körperliche, sondern vor allem auch seelische Narben hinterlässt. Auf der handwerklichen Seite gibt es kaum etwas zu beanstanden. Der Roman ist gut strukturiert, bleibt konstant spannend und meistert die Balance zwischen ruhigen und actionreichen Szenen. Auch die zeitlichen Sprünge des mehrjährigen Erzählzeitraums sind sinnvoll gestaltet. Sylvia Kamls Schreibstil ist sehr geradlinig und schnörkellos, ohne dabei monoton zu wirken oder sprachliche Finessen zu vernachlässigen. Als besonderes Plus kommt die Ich-Perspektive von Luna hinzu. Das Einzige, dass ich an „Predyl“ weniger optimal finde ist die gewählte Zeitform des Präsens. Einige Szenen profitieren durchaus von einer Schilderung in der Jetztzeit. Da der Roman jedoch einen mehrjährigen Zeitraum abdeckt hätte ich eine rückblickende Schilderung für besser empfunden. Von einem Ableben der Protagonistin war durch die Ich-Perspektive ohnehin nicht auszugehen, aber dadurch hätten die Kindheit von Luna im ersten Abschnitt und die weiteren zeitlichen Sprünge, welche die Geschichte erfordert, eleganter gestaltet werden können. Doch das sind Kleinigkeiten, die das Lesevergnügen nur minimal schmälern. Fazit: „Predyl – Eine neue Welt“ ist ein mitreißend geschriebener Roman, der von starken Aussagen, viel Fantasie und gut gezeichneten Charakteren getragen wird. Eine Perle deutscher SF.

Kundinnen und Kunden meinen

Predyl

von Sylvia Kaml

0 Bewertungen filtern

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Predyl