Pluralisierung familialer Lebensformen? Zur individualisierungstheoretischen Erklärung des Strukturwandels der Familie
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Sprache:Deutsch
15,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
07.03.2011
Verlag
GRINSeitenzahl
34 (Printausgabe)
Dateigröße
468 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640852161
Die Individualisierungstheorie wird in der Familiensoziologie höchst kontrovers diskutiert. In theoretischer Hinsicht wird vor allem der Zusammenhang von Individualisierung und Pluralisierung in Frage gestellt (Huinink und Wagner, 1998; Brückner und Mayer 2005; Huinink 2006). Bemängelt wird auch und vor allem die ungenügende Berücksichtigung empirischer Daten. Und dort, wo eine explizite empirische Prüfung der Pluralisierungsthese versucht wird, werden einige Zweifel im Hinblick auf ihre Bestätigung angemeldet (Klein 1999; Wagner 2001). Noch Brüderl (2004: 3) kann etwa 20 Jahre nach ihrer erstmaligen Formulierung feststellen: "Die wissenschaftlichen Belege für diesen Trend sind jedoch eher dünn". Eindeutig ist, dass es einen Strukturwandel der Familie gegeben hat bzw. gibt. Allein, dieser Wandel wird z.T. völlig unterschiedlich interpretiert: wahlweise als "Umstrukturierung" (Klein 1999), "Differenzierung" (Meyer 1993; Nave-Herz 2007: Kap.2) oder eben als "Pluralisierung". Das Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, die im Rahmen der Individualisierungstheorie formulierte These der Pluralisierung der Lebensformen zu rekapitulieren und hieran den Stand der empirischen Forschung zum Strukturwandel der Familie zu messen. Dies erlaubt den Rückschluss auf die Frage nach der "theoretischen Konsistenz" und "empirischen Validität" (Schroer 2001: 319) der Individualisierungstheorie im Bereich der Familiensoziologie.
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