Ein Roman vor Gericht. Der Prozess um Gustave Flauberts 'Madame Bovary' 1857
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Form:Einzelkauf Download
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Sprache:Deutsch
5,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
03.11.2016
Verlag
GRINSeitenzahl
10 (Printausgabe)
Dateigröße
278 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668333345
In der Gesellschaft des "Zweiten Französischen Kaiserreichs" unter Napoleon III. (1852-1870), fand das von den staatlichen Behörden als lasziv, häretisch und unmoralisch betitelte Sujet des Romans "Madame Bovary. Sitten der Provinz" ebenfalls Anklang. Doch die kaiserliche Staatsanwaltschaft des diktatorisch geführten Regimes erhob Anklage und führte Autor, Drucker und Herausgeber des Werks Anfang des Jahres 1857 vor das Kriminalgericht in Paris. In dieser Hausarbeit werden der Prozess und die Plädoyers einer genaueren Betrachtung unterzogen.
Der Erfolg des Erstlingswerks vom damals 35-jährigen Gustave Flaubert wurde durch die Vorwürfe, sein Roman würde die öffentliche Moral und die Religion beleidigen und den daraus resultierenden Prozess beflügelt. Aber einer der bedeutendsten Verehrer Flauberts, Charles Baudelaire, schrieb in seiner Rezension zu "Madame Bovary", dass der Roman auch unbehelligt die gleiche Begeisterung, Neugier und Erregung hervorgerufen hätte.
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