THE BLACK COMPANY - DUNKLE ZEICHEN
Der dritte Teil der Fantasy-Serie von Bestseller-Autor Glen Cook
Sie ist ihre einzige Hoffnung...
Die Söldner der Schwarzen Kompanie haben die Seiten gewechselt. Gemeinsam mit den Rebellen der Weißen Rose ziehen sie sich an einen geheimnisvollen Ort zurück, um ihre Kräfte zu sammeln. Mystische Wesen mit magischen Fähigkeiten halten die finstere Lady und Ihre Scharen fern.
Doch die Ruhe trügt. Seltsame Nachrichten eines Unbekannten erreichen die Kompanie und verheißen nichts Gutes. Ein unaussprechliches Grauen soll erwacht sein, eine dunkle Macht, die sie alleine nicht besiegen können.
Nur eine Allianz mit dem Feind kann sie retten...
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sehr gelungener Abschluss
annlu am 13.05.2017
Bewertungsnummer: 1019466
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Die schwarze Kompanie hat sich mit den Rebellen um die Weiße Rose in die Ebene der Angst zurückgezogen. Geschützt durch die eigenartigen Wesen dort und das magische Nullfeld, das Darling umgibt, harren sie aus und warten. Obwohl das Auftauchen des Kometen noch Jahre vor ihnen liegt, verändert sich ihre Situation. Es tauchen immer wieder Fremde auf. Unter ihnen Boten, die eine erschreckende Neuigkeit aus den Barrowlands bringen. Zudem sammeln sich die Entführten und ihre Armeen um die Ebene um zum Gegenschlag auszuholen. Was aber ist die größere Gefahr?
Die Geschichte wird großteils wieder von Croaker erzählt. Mit seinen Gedanken und Erinnerungen verwoben, wiedergegeben durch kurze Sätze, war sein Part schwerer zu lesen, als die anderen und ich habe ein bisschen gebraucht, um wieder in die Erzählung zu kommen. Die Geschichte um Bowman, der sein Leben einer mysteriösen Suche rund um das Gräberfeld des Dominators gewidmet hat, erreicht Croaker über mehrere Briefe. Der erste ihn betreffende Abschnitt hat mich verwirrt, da ich nicht verstanden habe, wie er in das Ganze passt. Je mehr ich aber über Bowman und sein Leben gelesen habe, umso lieber hatte ich seine Abschnitte. Zusätzlich zu ihm ergänzt der aktuelle Spion der Rebellen in den Barrowlands und damit in der Nähe jenes Gräberfelds die Erzählung. Die drei Handlungen stehen im ersten Moment in keinem Kontext zueinander, ihr Zusammenhang lässt sich aber bald schon erahnen.
Das Schicksal der schwarzen Kompanie hat mich erst einmal verblüfft. Zur Untätigkeit gezwungen, scheint ihnen das Warten zugesetzt zu haben. Ihre Söldner sind nicht mehr die Jüngsten und gerade die Anzeichen des Alterns bei den bekannten Charakteren zu erkennen, war etwas seltsam für mich. Dass sich die Aufgabe der Kompanie geändert hat, sie im Moment nicht in einem direkten Einsatz tätig sind und damit weniger handeln können, hat die Abschnitte um sie zu Beginn etwas langwierig gemacht und ich war froh um die Unterbrechungen durch die beiden anderen Handlungsstränge.
Allerdings wartete die Ebene der Angst mit überraschend fantasievollen Kreaturen auf, die ich interessant fand. Neben den lebenden, da sprechenden, Menhiren und den wandernden Bäumen waren es Wesen, die man eher unter Wasser vorzufinden denkt. So ist die Ebene von giftigen Korallen bewachsen und über ihr schweben Windwale und Mantas. Soviel fantastisches war ich aus der Reihe gar nicht gewohnt.
Das Fehlen von Kampfeinsätzen hat mit sich gebracht, dass die Geschichte nicht ganz so brutal und blutig war, wie bisher. Mir kam sie auch weniger düster vor, als die letzten Bände. Dafür hatte sie immer wieder melancholische Stellen, die sich mit dem Verstreichen der Zeit und Veränderungen befassten.
Nach dem Beginn, bei dem mich die älteren und gegenwärtigen Ereignisse im Barrowland bei der Stange halten konnten, wurde die Wartezeit der Kompanie doch noch unterbrochen und sie zieht wieder los, wenn auch manchmal nur in Teilen. Die Handlung wurde dadurch wieder spannender. Eine Entscheidung von Croacker brachte eine Wendung mit sich, die ich mir so nicht erwartet hatte. Auch das Finale der Trilogie hatte ich eigentlich ganz anders erwartet.
Fazit: Die Reihe konnte mich vom ersten Band an überzeugen düster, spannend und voller eigener Charaktere, mit einem Hauch von Magie, die aber nichts Nettes an sich hat, sondern im Gegenteil die Härten des Soldatenlebens in einem Land voller magischer Unterdrücker untermalt. Die Ereignisse hier konnten mich überraschen und ich fand besonders das Ende sehr passend zur Stimmung der Bücher.
Puuh Black Company macht es einem...
Bewertung am 15.07.2024
Bewertungsnummer: 2245383
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Puuh Black Company macht es einem nicht leicht es zu mögen. Was Grim Dark angeht ist es neben Elric einer der Vorreiter. Allerdings verliert es sich zum teil in der Düsterkeit ohne den Plot voran zu bringen. Wer auf Moralisch Hellschwarz steht ist hier richtig.
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