Europa, 1466: Als die Hexenverfolgung immer weiter um sich greift, schreitet die bisher geheime Elite der Hexen ein und offenbart: Jede Frau ist der Magie fähig!
550 Jahre später wächst die junge Hexe und staatstreue Gardistin Helena in einer Gesellschaft heran, in der die Vorherrschaft der Frauen unumstößlich scheint. Sie träumt davon, weiter im Dienst der höchsten Hexe, der Goldenen Frau, aufzusteigen. Doch als sie Opfer einer Intrige wird und fliehen muss, gerät sie in die Fänge von Rebellen. Denn auch das stärkste Regime hat seine Fehler - und seine Feinde ...
Kundinnen und Kunden meinen
3.4/5.0
Bewertung
aus Alpen
5/5
19.03.2018
eBook (ePUB)
Spannend, einfallsreich und super angenehm zu lesen
Monila Loerchner erzählt in ihrem Roman "Hexenherz" die Geschichte von Helena, die wie jede Frau über magische Kräfte verfügt. Sie lebt in einer Welt, in die Frau den Mann dominiert, und nur wenige Rebellen gegen diese Ordnung ankämpfen.
Der Schreibstil der Autorin ist super angenehm, sodass man schon nach wenigen Zeilen in einen Lesefluss gerät. Die Geschichte ist absolut spannend und überraschend. Aber besonders hat es mich fasziniert, wie es Monika Loerchner gelingt, unsere Geschichte umzuschreiben und daran anzupassen, dass Frauen irgendwann herausfanden, dass sie zaubern können.
Das Buch hat 5 Sterne verdient und ich freue mich schon auf Band 2!
Lesemama1970
4/5
19.05.2017
eBook (ePUB)
Hexen an die Macht, oder lieber nicht?
Hexenherz. Eisiger Zorn ist im Februar 2017 von Monika Loerchner beim Acabus Verlag erschienen.
Ich bin auf dieses Buch aufmerksam geworden, da es mir von einer Bekannten empfohlen wurde.
Produktinformation
Taschenbuch: 440 Seiten
Verlag: Acabus Verlag; Auflage: 1., Originalausgabe (13. Februar 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 386282456X
ISBN-13: 978-3862824564
ASIN: B06XCQMZXW
Klappentext:
Europa, 1466: Als die Hexenverfolgung immer weiter um sich greift, schreitet die bisher geheime Elite der Hexen ein und offenbart: Jede Frau ist der Magie fähig!
550 Jahre später wächst die junge Hexe und staatstreue Gardistin Helena in einer Gesellschaft heran, in der die Vorherrschaft der Frauen unumstößlich scheint. Sie träumt davon, weiter im Dienst der höchsten Hexe, der Goldenen Frau, aufzusteigen. Doch als sie Opfer einer Intrige wird und fliehen muss, gerät sie in die Fänge von Rebellen. Denn auch das stärkste Regime hat seine Fehler - und seine Feinde
Meine Meinung:
Das Cover hat etwas Magisches, was mich sofort angesprochen hat. Deshalb bin ich sehr froh, dass es mir von einer Bekannten empfohlen wurde.
Die historischen Informationen zwischen den einzelnen Kapiteln haben bei mir den Lesefluss etwas behindert.
Das Buch lässt sich flüssig lesen (wenn man die Texte zwischen den Kapiteln nicht beachtet) aber ich habe trotzdem länger gebraucht für die 431 Seiten wie sonst, da die Geschichte sehr unterschiedliche Gefühle hervorgerufen hat. Es ist auf jeden Fall kein Buch für zwischendurch.
Es hat mich auch sehr irritiert, das die Geschichte 2004 spielt aber sich liest wie im Mittelalter.
Helena ist eine sehr starke Protagonistin um die herum die ganze Geschichte aufgebaut wurde.
Erschreckend wenn man sich vorstellt, dass nur ein Geschlecht die Menschen beherrscht.
Was hätten die Hexen in der Geschichte nicht alles erreichen können, wenn sie nicht so von sich selbst überzeugt gewesen wären.
Die Geschichte ist spannend geschrieben und mit einem Ende mit dem ich nicht gerechnet hätte.
Wer gerne Bücher über Hexen liest ist bei diesem Buch genau richtig.
Der Büchernarr (Frank)
aus Köln
4/5
05.03.2017
eBook (ePUB)
Ein interessantes Buch, das bei mir einen zwiespältigen Eindruck hinterlassen hat
Interessant: Eine Welt, in der die Frauen, die im Mittelalter als Hexen angeklagt wurden, gemerkt haben, dass sie tatsächlich magiebegabt sind. Interessant, dass diese Magiebegabung mit der Fruchtbarkeit der Frau einhergeht. Ist sie nicht fruchtbar, ist sie noch nicht oder nicht mehr magiebegabt. Interessant, dass die Frauen die Macht in Europa übernommen haben. So werden nicht nur die Frauenquoten der Neuzeit hinfällig, sondern der Leser wird sogleich damit konfrontiert, wie die Welt aussähe, würden sie nicht von Männern in Führungsebenen dominiert.
### Keine Weiterentwicklung? ###
Okay, nein, letzteres irgendwo dann doch nicht. Denn während ich das Buch gelesen habe, so ist mir nie die Frage aus dem Kopf gegangen, warum sich die Welt innerhalb von 500 Jahren kaum verändert hat. Denn das Buch ist 2004 angesiedelt, liest sich aber wie ein Mittelalterroman.
Auch wenn es magiebegabte Hexen sind, die ab dem 16. Jahrhundert die Herrschaft in Europa an sich gerissen haben und vermutlich so manche Erfindung hinfällig wurde, weil es sich einfach erzaubern lies, so klingt es wenig wahrscheinlich, dass das Streben der Menschen nach Verbesserung vollständig eingedämmt wurde.
Hinzu kommt, dass nur Europa von den Hexen beherrscht wird. Die anderen Kontinente nicht. Das passt in meinen Augen nicht. Rein gedanklich hat dieser Roman irgendwo im 17. Jahrhundert gespielt, denn von der Beschreibung her passt er genau dorthin. Zudem wird nur an sehr wenigen Stellen darauf hingewiesen, dass er 300 Jahre später spielen soll, so dass der Umstand schlussendlich nur ein bisschen gestört hat.
### Licht und Schatten ###
Das Buch bleibt während der gesamten Erzählung bei der Hauptprotagonistin Helena, die aus der Ich-Perspektive den Leser mit in diese andere Welt mitnimmt. Vor allem der Einstieg in die neue Welt ist recht gut gelungen (wenn man von dem eingangs erwähnten Gefühl absieht). Dem Leser wird recht anschaulich und gut diese doch so andersartige Welt präsentiert.
Helena als ranghohes Mitglied der Garde wird Opfer einer Intrige und muss fliehen. Auf ihrer Flucht gerät sie in die Fänge von Rebellen, die sie in ihre Gemeinschaft aufnehmen. Dieser Part ist ebenfalls sehr lesenswert und mit zahlreichen Anspielungen gespickt, die auf einige Wendungen in der Geschichte hindeuten. Die dann aber ausbleiben. Wodurch ich etwas irritiert war.
### Sichtweisen ###
So kann ich schon fast sagen, dass die ausbleibenden Wendungen und die gewisse Vorhersehbarkeit in der Geschichte die größeren Überraschungen waren. Ebenfalls etwas störend war die Denkweise der Hauptprotagonistin. Ich habe mich die ganze Zeit gefragt, was mich an ihrem Verhalten gestört hat. Bis ich drauf gekommen bin: sie ist das in der Rangfolge zweithöchste Mitglied in einer Garde, die als recht ruppig und rauh beschrieben wird. Helena verhält sich mal so, aber dann sehr oft wieder nicht.
Manchmal denkt und verhält sie sich wenig nachvollziehbar und für mein Gefühl zu naiv, um ein derart hohen Rang in dieser beschriebenen Welt zu belegen. Das passte irgendwie nicht zusammen.
Ebenfalls gut begonnen hat der Wechsel zwischen den Zeiten. Mit kleinen Rückblenden am Anfang eines Kapitels wird auf die Geschichte Europas zurückgeblickt und wie die Kirche und die Männer an Macht und Einfluss verloren haben. Diese Rückblenden enden allerdings Ende des 17. Jahrhunderts und es treten an diese Stelle Gesetzestexte, die seither gelten. Allerdings sind die Gesetze zum Teil zu stark überzogen und wirken etwas unpassend.
### Fazit ###
Das Buch hat einen zwiespältigen Eindruck bei mir hinterlassen. Es hat gut und stimmig begonnen und ich als Leser habe sehr gut in die Geschichte finden können. Dass sie sich liest, als würde sie im 17. und nicht im 21. Jahrhundert spielen, habe ich schnell vergessen. Die ersten zwei Drittel des Buchs sind wirklich gut geschrieben.
Aber dann lässt die Geschichte nach. Wendungen bleiben aus, einige Unstimmigkeiten im Verhalten der Protagonisten und der Weltbeschreibung dämmen das Lesevergnügen dann doch stark ein. Und haben bei mir ein Gefühl hinterlassen, dass die Geschichte irgendwie unrund ist.
Bei der Bewertung habe ich geschwankt zwischen einer Empfehlung für Genrefans (drei Sterne) und einer für unterhaltsame Lesestunden (vier Sterne). Es liegt irgendwo dazwischen. Es ist das Ende, das mich wieder etwas versöhnlich mit der Geschichte werden lässt und das Quäntchen auf der Waage ist. Ein Ende, das erklärt, was wirklich die Triebfeder der Rebellen ist und wo die eigentlichen Ängste der Obrigkeit liegen. Schlussendlich spreche ich eine Leseempfehlung aus.
Bewertung
aus Sinntal
1/5
21.10.2020
eBook (ePUB)
Kein Zugriff auf die Cloud
Die Kaufabwicklung war wie immer, ich konnte aber nicht auf die Cloud zugreifen um das Buch herunterzuladen, auch nach 2 Tagen noch nicht!
Daher keine positive Bewertung.
Rajets Fantastische Leseseite
aus Grünberg
3/5
06.01.2020
eBook (PDF)
Der Stoff (Hexenverfolgung und Matriarchat) würde mehr hergeben!
Europa, 1466: Als die Hexenverfolgung immer weiter um sich greift, schreitet die bisher geheime Elite der Hexen ein und offenbart: Jede Frau ist der Magie fähig!
550 Jahre später wächst die junge Hexe und staatstreue Gardistin Helena in einer Gesellschaft heran, in der die Vorherrschaft der Frauen unumstößlich scheint. Sie träumt davon, weiter im Dienst der höchsten Hexe, der Goldenen Frau, aufzusteigen. Doch als sie Opfer einer Intrige wird und fliehen muss, gerät sie in die Fänge von Rebellen. Denn auch das stärkste Regime hat seine Fehler – und seine Feinde …
Der Schreibstil ist nicht ganz leicht zu lesen und von der Thematik auch nicht etwas für jedermann.
Das Cover wird von dem Gesicht einer Frau mit geschlossenen Augen beherrscht. Der restliche Hintergrund ist dunkelblau gehalten und zeigt unten eine Ruine und Wald. In großer Schrift ist der der Titel des Romans zu lesen „Hexenherz“.
Der Klappentext macht neugierig auf eine neue fantastische Reihe um Hexen.
Fazit:
Es ist mir schon lange nicht mehr so schwer gefallen eine Rezension zu schreiben wie zu diesem Roman – da bin ich mal ehrlich. Mein erstes Rezensionsexemplar des Verlages und der Autorin – und leider konnte es mich nicht überzeugen. Aber ich werde auch schreiben warum.
Das Thema (erst Hexenverfolgung, dann Hexen an die Macht und Matriarchat) und auch das dadurch entstehenden Setting fand ich auf den ersten Blick spannend – aber auch in vielen Teilen wurde es nicht komplett durchgezogen. In der Hexen Gemeinschaft (ich will sie mal so nennen) wurde zum Beispiel die Geburt eines Mädchens als „Unfall und Last empfunden“. In einer Matriarchalischen Welt ein Unding. Die Machtstrukturen waren dann auch eher Patriachat angesiedelt und orientiert.
Die Hauptprotagonistin war außerhalb meiner Toleranz – ich mochte sie nicht! Vorne herum kam sie freundlich und nett rüber, aber hinten herum intrigant, zum Teil naiv und uneinsichtig. Verleugnet ihre Familie (Bruder, der ja jetzt der Feind ist).
Für mich ist der Roman mit einer guten Idee im Kopf entstanden aber eine verlorene Chance und eine Enttäuschung, ich hatte mir mehr erhofft und anders – vielleicht auch deshalb! Man hätte aus dem Stoff mehr machen können.
Trotzdem werde ich dem Verlag und auch der Autorin gerne weiter unterstützen und kennenlernen. Aber als Blogger möchte ich auch ehrlich sein!
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