Produktbild: Blackwater

Blackwater The Rise of the World's Most Powerful Mercenary Army

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15,50 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

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Nein

Family Sharing

Nein

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

26.05.2011

Verlag

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Seitenzahl

(Printausgabe)

Sprache

Englisch

EAN

9781847654786

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eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

26.05.2011

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(Printausgabe)

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Englisch

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9781847654786

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  • Mario Pf.

    aus Oberösterreich

    5/5

    18.01.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Die Privatisierung des Irak-Krieges

    Seit dem Beginn des Irak-Kriegs 2003 und der damit verbundenen anhaltenden Besatzungszeit trat in den Medien ein Phänomen immer wieder besonders hervor, das der privaten Sicherheitsfirmen, die im Irak eine wahre Goldgrube entdeckt haben. Im Zusammenhang mit dieser Entwicklung war es vorwiegend die Firma Blackwater, deren Name spätestens seit der blutrünstigen Ermordung von 4 ihrer Söldner am 31. März 2004 in Falludscha in aller Munde ist. Doch was steckt hinter diesem Sinnbild einer modernen "Sicherheitsfirma" die wie keine zweite für die Privatisierung der Kriegsführung steht? Democracy Now!-Korrespondent und The Nation-Mitarbeiter Jeremy Scahill hat mit "Blackwater - Der Aufstieg der mächtigsten Privatarmee der Welt" einen wertvollen Beitrag zur Aufklärung dieser Frage geleistet. Von der Gründung Blackwaters als Trainingszentrum durch den ehemaligen Navy SEAL und Millionärssohn Erik Prince, die von der Fachwelt begeistert aufgenommen und begrüßt wurde, bis zur Gründung von Blackwater Security Consulting im Jahre 2002 zeichnet Jeremy Scahill die Geschichte dieses symbolträchtigen Unternehmens nach und lässt dabei auch die politischen Verstrickungen Prince nicht im Dunkeln, der dank seiner Kontakte unter den Neokonservativen und christlichen Rechten schon bald auch einen günstigen Vertrag mit dem Pentagon schließen konnte. Möglich gemacht wurde das nicht nur durch die Besetzung wichtiger Posten mit republikanischen Managern aus Rüstungskonzernen, sondern auch durch Donald Rumsfelds vitales Interesse an einer möglichst umfassenden Privatisierung der US-Streitkräfte. Bereits Verteidigungsminister Dick Cheney kürzte unter Bush sen. Das Militärbudget um 10 Milliarden Dollar und reduzierte die Truppenstärke von 2,2 auf 1,6 Millionen und legte somit den Grundstein für jenen Boom, der 2003 einsetzte, als die USA zusammen mit privaten Militärfirmen im Irak einmarschierten und wenige Jahre später feststellten mussten, anfangs zu wenig Truppen eingesetzt zu haben. "Im Irak heisst das große Geschäft nach dem Krieg nicht Öl sondern Sicherheit." schrieb die Londoner Times und so wurde das Land von Euphrat und Tigris bald zum El Dorado für Sicherheitsfirmen, deren Mitarbeitern nach dem Abgang des US-Verwalters Paul Bremer sogar eine rechtliche Immunität (ebenfalls für Mord) garantiert wurde. Spitzengehälter und eine enorme Nachfrage an qualifizierten Personal zogen allerdings auch zwielichtigere Subjekte an, so fanden sich im Dienste Blackwaters zeitweise auch Hunderte Chilenen die einst für die Pinochet-Diktatur gemordet und gefoltert hatten. Mitunter zu einem Problem wurden selbst Kämpfer fremder Staatszugehörigkeit, deren Staaten nicht zur Koalition gehörten und sich dennoch den gleichen Gefahren von Entführung und Ermordung aussetzten, wie Österreichs prominentester Fall Bert Nussbaumer. Fazit: Jeremy Scahills Blackwater ist gut recherchiert ein exzellentes Beispiel für investigativen Journalismus und spannend wie erschütternd ein Buch das den Leser nicht mehr so leicht los lässt.

  • Mario Pf.

    aus Oberösterreich

    5/5

    27.05.2008

    Buch (Taschenbuch)

    Amerikas Söldner im Kreuzzug für Freiheit und Demokratie

    Seit dem Beginn des Irak-Kriegs 2003 und der damit verbundenen anhaltenden Besatzungszeit trat in den Medien ein Phänomen immer wieder besonders hervor, das der privaten Sicherheitsfirmen, die im Irak eine wahre Goldgrube entdeckt haben. Im Zusammenhang mit dieser Entwicklung war es vorwiegend die Firma Blackwater, deren Name spätestens seit der blutrünstigen Ermordung von 4 ihrer Söldner am 31. März 2004 in Falludscha in aller Munde ist. Doch was steckt hinter diesem Sinnbild einer modernen "Sicherheitsfirma" die wie keine zweite für die Privatisierung der Kriegsführung steht? Democracy Now!-Korrespondent und The Nation-Mitarbeiter Jeremy Scahill hat mit "Blackwater - Der Aufstieg der mächtigsten Privatarmee der Welt" einen wertvollen Beitrag zur Aufklärung dieser Frage geleistet. Von der Gründung Blackwaters als Trainingszentrum durch den ehemaligen Navy SEAL und Millionärssohn Erik Prince, die von der Fachwelt begeistert aufgenommen und begrüßt wurde, bis zur Gründung von Blackwater Security Consulting im Jahre 2002 zeichnet Jeremy Scahill die Geschichte dieses symbolträchtigen Unternehmens nach und lässt dabei auch die politischen Verstrickungen Prince nicht im Dunkeln, der dank seiner Kontakte unter den Neokonservativen und christlichen Rechten schon bald auch einen günstigen Vertrag mit dem Pentagon schließen konnte. Möglich gemacht wurde das nicht nur durch die Besetzung wichtiger Posten mit republikanischen Managern aus Rüstungskonzernen, sondern auch durch Donald Rumsfelds vitales Interesse an einer möglichst umfassenden Privatisierung der US-Streitkräfte. Bereits Verteidigungsminister Dick Cheney kürzte unter Bush sen. Das Militärbudget um 10 Milliarden Dollar und reduzierte die Truppenstärke von 2,2 auf 1,6 Millionen und legte somit den Grundstein für jenen Boom, der 2003 einsetzte, als die USA zusammen mit privaten Militärfirmen im Irak einmarschierten und wenige Jahre später feststellten mussten, anfangs zu wenig Truppen eingesetzt zu haben. "Im Irak heisst das große Geschäft nach dem Krieg nicht Öl sondern Sicherheit." schrieb die Londoner Times und so wurde das Land von Euphrat und Tigris bald zum El Dorado für Sicherheitsfirmen, deren Mitarbeitern nach dem Abgang des US-Verwalters Paul Bremer sogar eine rechtliche Immunität (ebenfalls für Mord) garantiert wurde. Spitzengehälter und eine enorme Nachfrage an qualifizierten Personal zogen allerdings auch zwielichtigere Subjekte an, so fanden sich im Dienste Blackwaters zeitweise auch Hunderte Chilenen die einst für die Pinochet-Diktatur gemordet und gefoltert hatten. Mitunter zu einem Problem wurden selbst Kämpfer fremder Staatszugehörigkeit, deren Staaten nicht zur Koalition gehörten und sich dennoch den gleichen Gefahren von Entführung und Ermordung aussetzten, wie Österreichs prominentester Fall Bert Nussbaumer. Der einstige CIA- und Blackwater-Mitarbeiter Jamie Smith beschreibt es sehr treffend (S. 69) "Will man wirklich, dass unsere Freiwilligen vor dem Kasernentor Wache schieben, wenn sie stattdessen viel Wichtigeres für uns leisten könnten?" doch dagegen kontert etwa der Publizist Peter W. Singer (S. 247) "Diese Firmen reden davon, wie sie Kätzchen von Bäumen retten könnten, wenn die große böse Weltgemeinschaft sie nur ließe, aber die Situation ist weitaus komplizierter. Solcherart Lobbyismus zielt nicht selten darauf ab, den Leuten etwas vorzugaukeln..." Fazit: Jeremy Scahills Blackwater ist gut recherchiert ein exzellentes Beispiel für investigativen Journalismus und spannend wie erschütternd ein Buch das den Leser nicht mehr so leicht los lässt.

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