Der Essay "Bilder der Moderne" ist der Versuch eines mimetischen Eingedenkens in die dialektischen Bilder Walter Benjamins und dessen Vorhaben, eine Art Urgeschichte der bürgerlichen Gesellschaft zu zeichnen. Indem der Autor sich gewissermaßen die archäologische Methode des historischen Spurenlesers Benjamin kritisch zu eigen macht, sollen wesentliche Intentionen und Strukturen eines Denkens sichtbar werden, das selbst sich in Bildern bewegt.
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Ina
aus Zeven
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31.10.2017
Buch (Taschenbuch)
Der lesenswerte Band bietet…
Der lesenswerte Band bietet auf wenigen Seiten eine sehr gute und differenzierte Einführung in die Theorie der dialektischen Bilder Walter Benjamins. Dabei stellt der Autor Benjamin in den Kontext der Soziologie der Moderne (Max Weber, Georg Simmel), ohne deshalb - und darin liegt der besondere Anspruch des Essays - die literarischen Quellen sowohl von Benjamins Moderne-Kritik (Baudelaire) als auch von dessen Verfahren (die gleichermaßen auf Proust und die Surrealisten verweisen) außer acht zu lassen.
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