„Früher war alles leichter – vor allem ich.“ Die ganz knapp nicht mehr Enddreißigerin Bea, die gerade erfolgreich ihren Ehemann an die beste Freundin „verschenkt" hat, setzt sich das Ziel, so viele Frösche zu küssen, bis endlich der richtige Mann dabei ist. 1.000 Männer müsste man daten, das ist ihr Plan. Doch da kommt ihr der verheiratete Erik in die Quere, Mann einer der reichsten Frauen der Stadt. Um sich von ihren Gefühlen für ihn abzulenken, stürzt sie sich in den Dschungel des Onlinedatings. Erfolgreich, was die Quantität angeht. Doch Erik geht ihr nicht mehr aus dem Kopf ... Ein moderner, frecher und witziger Sommerroman, zum Ende zudem spannend wie ein Krimi. „1001 Date" ist der Folgeband von „Mann zu verschenken" und der 2. Band einer Trilogie. Der freche Roman kann jedoch auch ohne Kenntnis des vorherigen mit Genuss gelesen werden.
Kundinnen und Kunden meinen
3.4/5.0
Bewertung
aus Brühl
5/5
01.08.2017
Buch (Taschenbuch)
1001 Date
Es ist ein sehr lustiges Buch einfach und gut zu lesen. KLASSE
Aber Yvon soll den Kopf nicht hängen lassen, es wird bestimmt noch der richtige kommen. Ich, auf jeden fall Liebe sie.
Dr_ M
aus Sachsen
4/5
26.06.2018
Buch (Taschenbuch)
"Der Liebe zu begegnen, ohne sie zu suchen, ist der einzige Weg, sie zu finden."
Bea hat einen Plan, steht auf der Rückseite des Buch-Covers. Teil Eins war einfach: Treibe deinen lästig gewordenen Ehemann zwischen die Beine deiner besten Freundin, dann bist du ihn los, bleibst im Haus und wirst samt der Kinder gut versorgt. Teil Zwei verspricht viel Abenteuer und Ungewissheit: Gehe auf Dating-Plattformen, dann hast du bei etwa 1000 Dates rein statistisch gesehen eine gute Chance, die neue große Liebe zu finden. Klingt gut, ist aber praktisch gedacht ziemlich dämlich. Denn erstens ist das Begreifen von statistischen Aussagen auch für Bea scheinbar nicht ganz so einfach, und zweitens behindert eine bunte Hoffnung oft das Wahrnehmungsvermögen.
Dabei sollte man bei Bea Einiges an Erfahrung erwarten, denn schließlich gibt sie an, bis jetzt schon mit wenigstens 200 Männern herumgevögelt zu haben, was, wieder rein statistisch gesehen, weit über dem Durchschnitt liegt. Ungeachtet ihrer vielfältigen horizontalen Erlebnisse scheint Bea trotzdem noch ermitteln zu wollen, ob tatsächlich ausreichend viele Männer auf solchen Dating-Plattformen auch die große Liebe finden wollen.
Wer Interesse an Beas Dating-Erlebnissen spürt, sollte zu diesem Roman greifen. Beim Versuch, ihre geniale Logik zu verstehen, droht man allerdings zwangsläufig zu scheitern. Denn: Wenn nicht schwerwiegende Umstände dagegen sprechen, stellt sie sich ihren meist schwer unter genitalem Druck stehenden Dating-Partnern gerne gleich einmal hilfreich zur Verfügung. Schließlich muss man vor der großen Liebe erst einmal wissen, wie die Herren rein technisch gesehen so vorgehen. Eigentlich will Bea es immer schnell hinter sich bringen und vielleicht auch etwas davon haben. Aber rechtmachen kann es ihr sowieso keiner. Wer oder was Bea so alles begegnet, macht den eigentlichen Reiz dieser Geschichte aus. Aus welchen Quellen die Autorin diese wunderbaren Einblicke hat, entzieht sich meiner Kenntnis. Komisch und wahrscheinlich auch noch realistisch sind sie auf jeden Fall.
"Ein Buch mit Tempo, frech, zum Ende spannend wie ein Thriller", heißt es auf dem Cover. Langweilig wird einem in der Tat nicht. Und man kann Beas Geschichte auch frech nennen, wenn man sie oberflächlich betrachtet. Doch hinter dieser frechen Fassade verbirgt sich in Bea ein tief sitzendes Unvermögen, sich wirklich auf einen Mann einlassen zu wollen. Und ihr fehlt jedes Vertrauen in die eigene körperliche Intelligenz, die genau weiß, welcher Partner passt und welcher nicht. Obwohl sie nämlich bei Erik, den sie zufällig in ihrer Stadt traf, genau spürte, dass er für sie gut ist, zieht Bea ihr seltsames Notprogramm dennoch gnadenlos durch, trotz des sicher richtigen Gefühls, tief gesunken zu sein und die Selbstachtung zu verlieren.
Auf der einen Seite ist das Buch durchaus komisch, weil wahrscheinlich sehr realistisch. Andererseits verwirrt Beas exzessives Bedürfnis nach von vorneherein zweifelhaften Erlebnissen, die sie immer weiter von ihrem Ziel abbringen. Kurz gesagt: eine sehr ambivalente Geschichte mit einer reichlich schizophrenen Heldin.
Ann-Sophie Schnitzler
4/5
10.06.2017
Buch (Taschenbuch)
Sehr unterhaltsam und amüsant
Cover:
Die Gestaltung von "1001 Date" lässt schon einige Vermutungen aufkommen, was einen erwartet. Es spricht Frauen als bestimmte Zielgruppe an und macht definitiv Lust auf diese Liebesgeschichte. Ich finde es gelungen, auch wenn es leider nicht wirklich zum ersten Band passt.
Inhalt
Die Geschichte hielt so einige amüsante Momente für mich bereit. Beas Geschichte ist auf jeden Fall spaßig, weil ich oft zum Lachen gebracht wurde von ihren Erlebnissen in Sachen Liebe.
Der Einstieg fiel mir vor allem durch den lockeren Schreibstil sehr leicht, doch auch inhaltlich habe ich mich von Anfang an gut unterhalten gefühlt, da mir nicht langweilig geworden ist.
Auch wenn der Ausgang der Geschichte sich irgendwann deutlich abzeichnete, muss ich sagen, dass "1001 Date" mir mit seiner lockeren und lustigen Atmosphäre Spaß gemacht hat.
Charaktere:
Ich mochte Beas Persönlichkeit teilweise sehr aufgrund ihrer direkten Art. Sie sagt, was sie denkt und tut das, was sie für richtig hält.
Sie ist auf der Suche nach dem richtigen Mann und lässt uns an ihren Erlebnissen dabei teilhaben.
Eigentlich mochte ich sie deswegen ganz gerne, aber manchmal wusste ich nicht so recht, was sie wollte oder was ich von ihrem Handeln halten sollte. Teilweise rutscht sie sehr ins Oberflächliche und manche Gedankengänge konnte ich einfach nicht nachvollziehen. Nicht, weil ich mich damit nicht identifizieren konnte, sondern weil es nicht genug erklärt wurde und dadurch nicht verständlich für mich war. Das war etwas schade, aber prinzipiell gefiel sie mir mit ihrer sonstigen Art gut, da sie für viel Unterhaltung sorgte.
Auch die anderen Charaktere sorgten für Spaß, besonders natürlich die vielseitige Männerwelt, die mal langweilig und mal grotesk ist. Dahingehend ist "1001 Date" geradezu abenteuerlich.
Schreibstil:
Yvonne de Bark
Stilistisch konnte mich Yvonne de Bark sehr unterhalten. Sie erzählte Beas Geschichte auf lockere und angenehme Weise, sodass man beim Lesen sehr gut voran kommt und auch Spaß beim Lesen hat.
Auch dass die Geschicihte aus Beas Sicht geschrieben wurde, fand ich sehr gut gewählt, da man ihr als Protagonistin dadurch näher kommen konnte und auch die Geschichte besser verstehen konnte.
Fazit:
Nach "Mann zu verschenken" verfolgen wir Beas Leben in "1001 Date" weiter. Yvonne de Bark konnte mich mit Witz und Charme begeistern, da sie Beas Geschichte mit sehr viel Humor strickte. Mam muss den ersten Band nicht gelesen haben, um diese Geschichte mit Freude lesen zu können. Manchmal konnte ich Beas Handeln und ihre Gedanken zwar nicht ganz nachvollziehen, aber dennoch hatte ich mit der humorvollen Geschichte Spaß, sodass ich sie euch auf jeden Fall empfehlen kann.
Rezensionen-Wichmann
aus Speckgürtel Berlins
3/5
26.04.2017
Buch (Taschenbuch)
1001 Dates und Ende?
Teaser
Eine ungewöhnliche Trennung, ein Erkennen der Situation und der Kampf um das neue Glück einer rolligen Frau.
Cover
Das Cover spricht eindeutig Frauen an. Zwar mag der Gedanke im Raum stehen, dass es sich um ein Fachbuch über Schuhe handelt, doch weit gefehlt. Es ist wohl eher als Andeutung zu verstehen jedem Abenteuer die richtige Laufrichtung zu geben ...
Inhalt
Bea ist nicht mehr dreißig, hatte die Nase von ihrem Mann voll und entledigte sich seiner kurzerhand im ersten Band. Dies ist Teil 2 der Trilogie um den verschenkten Ehemann. Das Buch enthält ein Inhaltsverzeichnis, einen Prolog und beginnt nach dem Prolog mit dem Auszug des liebevoll entsorgten Ehemannes, wobei der Einstieg für neue Leser durchaus gelungen ist.
Im vorliegenden Teil lebt sie sich aus, prüft und testet neue Strategien, um die große Liebe zu finden. Hauptaugenmerk liegt im paarungswilligen Ansinnen der Protagonistin, ihren Erfahrungen und Problemchen mit ihren teils sehr kurzen neuen Bekanntschaften. Ihr Kind wird als Nebenstatistin erwähnt, während ihrer Freundin etwas mehr Platz eingeräumt ist. Diese ist ihr Vertraute und Hilfestelle in der Not. Wie sehr Bea ihre Freundin in dieser Funktion braucht, ist im letzten Kapitel beschrieben.
Bewertung
Eigentlich beginnt das Buch ja mit dem Prolog. Doch hier verspielt die Autorin etwas Kapital und lässt den Leser eher verwirrt zurück. Erst ab Kapitel eins baut sie die Geschichte auf, sodass auch ein Leser, der nicht den ersten Teil der offensichtlich sexsüchtigen Frau kennt, eintauchen kann. Leider scheint es wirklich um das Erreichen von 1001 Date's zu gehen, was zwischendurch etwas ermüdet.
Einer Aufzählung gleich sind Stellungen und Verabredungen benannt und tauchen Lover auf und ab, wobei es der Autorin gelingt, das Gesamtwerk nicht in erotische Entgleisungen abrutschen zu lassen. Das Ende wirkt etwas kurz und konstruiert. Trotzdem gebe ich der nett geschriebenen Geschichte etwas mehr als drei Sterne.
Barrierefreiheit
Das Cover ist bunt, der Inhalt des Buches jedoch ohne graue Hinterlegungen, sodass sogar das Logo im Buch barrierefrei gedruckt ist. Wie bei elektronischen Büchern üblich, setzt der Verlag einen serifenloser Font ein. Wenn, dann wäre höchstens die kursive Schrift vor dem Prolog zu bemängeln ...
Zielgruppe
Ein Liebesroman, der durch das Cover den Zugriff durch Männerhand verhindern dürfte und für kurzweilige Unterhaltung für alle sorgt, die allzu viel Nebenschauplätze nicht interessiert.
Autor
Die zweifache Mutter und sportbegeisterte Schriftstellerin Yvonne de Bark ist auch als Schauspielerin aus bekannten Fernsehproduktionen bekannt.
Fazit
Ein Buch, das ohne Herz beginnt (Frau verschenkt Mann), über den Datingmaraton erotisch angehauchte Lesestunden bietet und nach einer überraschenden Wendung etwas seicht endet.
Bewertung
4/5
16.06.2017
eBook (ePUB 3)
Witzig und modern
Ein humorvolles Buch über eine Frau in den 40ern, die sich von ihrem Mann entledigt hat. Sie datet die verschiedensten Kerle und gibt das heutige Internetdating perfekt wider und wie schwer es heute ist, den Richtigen zu finden. Das Buch war wirklich lustig bis auf die letzten zwei Kapitel, da zeigt es die gefährlichen Seiten auf und das etwas krass, was nicht so wirklich zum Buch passt. Das Ende bringt einem aber wieder ein Schmunzeln ins Gesicht.
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