Mitbestimmung in Unternehmen aus der Perspektive der Theorie der Verfügungsrechte Mitarbeiterbeteiligung zwischen Machtverlust und Effizienzsteigerung
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
25.08.2014
Verlag
GRINSeitenzahl
17 (Printausgabe)
Dateigröße
348 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656727903
Aufgrund dieser Überlegungen stellt sich die Frage, ob Mitbestimmung im Unternehmen zu Effizienzverlusten führt, oder ob vielleicht doch die positiven Effekte, wie sie durch verbesserte Kommunikation, den Abbau von Informationsasymmetrien oder verringertes Konfliktpotential entstehen, gegenüber der "Verlangsamung und Verteuerung betrieblicher Prozesse" (Hinderlich 2007) überwiegen. Die empirischen Befunde sind hier, trotz einer Vielzahl entsprechender Studien, grundsätzlich widersprüchlich. Des Weiteren beziehen sich die Studien im Einzelnen auf unterschiedliche positive Effekte und Beteiligungssysteme. Eine eindeutige Aussage zur Wirkung von Mitarbeiterbeteiligung lässt sich, innerhalb des wissenschaftlichen Diskurses, bis heute nicht treffen.
Ziel dieser Arbeit soll es daher sein, die Mitbestimmung in Unternehmen aus der Perspektive der Neuen Institutionenökonomik, hier insbesondere aus dem Blickwinkel der Verfügungsrechtetheorie zu betrachten, um so einen theoretischen Ansatz zur Beantwortung der Frage zu finden, ob Mitarbeiterbeteiligung eher einen unternehmerischem Machtverlust, oder eine ökonomische Effizienzsteigerung bewirkt. Dazu wird zunächst die Theorie der Verfügungsrechte, als eine Teiltheorie der Neuen Institutionenökonomik, vorgestellt und erläutert werden. Im Anschluss daran erfolgt eine kurze Darstellung über Mitbestimmung in Wirtschaftssystemen, damit in der Folge die Zusammenführung aus Mitarbeiterbeteiligung und Verfügungsrechtetheorie erfolgen kann. Dabei soll auch auf die Unterscheidung zwischen freiwilliger und rechtlich bindender Mitbestimmung geachtet werden, da die verpflichtende Beteiligung im deutschen Wirtschaftsraum einen großen Anteil mitbestimmter Unternehmensstrukturen ausmacht, worauf jedoch noch gesondert eingegangen wird.
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