Die Familie Veckinchusen. Zur Bedeutung der Ausbildung von Frauen in Kaufmannsfamilien zu Beginn des 15. Jahrhunderts
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
22.08.2014
Verlag
GRINSeitenzahl
22 (Printausgabe)
Dateigröße
348 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656725565
Es stellt sich nun zum Einen die Frage, welche Faktoren zu diesem Wandel in der Ausbildung - hier insbesondere die Lese- und Schreibfertigkeit - der Frauen in der Lübecker Kaufmannsfamilie Veckinchusen zu Beginn des 15. Jahrhunderts führten und welche Unterschiede im Vergleich mit der Ausbildung der männlichen Mitglieder bestanden. War es ein Qualitätsmerkmal, Privileg oder vielmehr Notwendigkeit, lesen und schreiben zu können in Kaufmanns-Familien?
Zum Anderen, fragt sich, wo diese Ausbildung stattgefunden haben könnte und wer dafür zuständig war. Hinweise über ein Kloster und eine Schwester (?) der Gebrüder Veckinchusen, die Klosterfrau Rixe Veckinchusen, finden sich sowohl in den von Stieda edierten Briefen, als auch in den von Lesnikov herausgegebenen Handelsbüchern Hildebrands. Hierbei könnte es sich um das ehemalige Zisterzienserinnenkloster Zarrentin im heutigen Mecklenburg handeln, das von Mitte des 13. bis Mitte des 16. Jahrhundert als sog. "Jungfrauenkloster" als Erziehungs- und Bildungsstätte u.a. für die Töchter der Lübecker Patrizierfamilien gedient haben soll, wie auf der Internetseite des Klosters hervorgeht.
Diesen Fragen bin ich in meiner Hausarbeit in den Quelleneditionen und in Auseinandersetzung mit der einschlägigen Forschungsliteratur nachgegangen.
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