Edgar Wallace-Krimis: 70 Titel in einem Band 70 Kriminalgeschichten voller Spannung: London, Geheimgesellschaften, Mystery und Charaktervielfalt der 1920er
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Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Ja
Text-to-Speech
Ja
Altersempfehlung
ab 12 Jahr(e)
Erscheinungsdatum
09.12.2016
Verlag
E-artnowSeitenzahl
6718 (Printausgabe)
Dateigröße
9375 KB
Sprache
Deutsch
EAN
9788026872146
Viele der enthaltenen Titel zeigen typische Motive seines Werks: "Der Frosch mit der Maske" etwa gehört zu seinen bekanntesten Kriminalfällen und führt in die düstere Welt eines skrupellosen Verbrechersyndikats, das die Londoner Unterwelt beherrscht. Hier wird das Katz-und-Maus-Spiel zwischen Polizei und krimineller Organisation mit hoher Spannung inszeniert, wobei Identitäten ständig wechseln und nichts so ist, wie es scheint.
In "Der Mann von Marokko" oder "Der Dieb in der Nacht" entfaltet sich der Reiz des Fremden und Unberechenbaren: geheimnisvolle Figuren tauchen auf, deren Herkunft und Absichten lange im Dunkeln bleiben. Diese Geschichten spielen mit dem Gefühl der Unsicherheit und der Faszination für das Exotische, das in Wallace' Zeit besonders populär war.
Auch psychologische Spannung ist ein zentrales Element. "Die Schuld des Anderen" und "Indizienbeweis" drehen sich um moralische Fragen, Beweisführung und die fragile Grenze zwischen Schuld und Unschuld. Oft geraten unschuldige Figuren in Verdacht, während die wahren Täter im Hintergrund agieren und geschickt die Fäden ziehen.
Besonders eindrucksvoll sind die Rätselgeschichten wie "Das geheimnisvolle Haus" oder "Der Doppelgänger", in denen abgeschlossene Räume, Identitätsverwechslungen und scheinbar übernatürliche Ereignisse eine zentrale Rolle spielen. Hier zeigt sich Wallace' Talent, klassische "Whodunit"-Strukturen mit atmosphärischer Dichte zu verbinden.
Der Band spiegelt insgesamt die große Bandbreite seines Schaffens wider: von Gangsterromanen über Gesellschaftskrimis bis hin zu nahezu thrillerartigen Mystery-Geschichten. "Das indische Tuch", "Die blaue Hand" oder "Der unheimliche Mönch" stehen exemplarisch für seine Fähigkeit, Spannung langsam aufzubauen und dann in überraschenden Enthüllungen kulminieren zu lassen.
So entsteht ein vielschichtiges Mosaik aus Verbrechen, Täuschung und Ermittlungsarbeit, das den Leser in eine Welt zieht, in der jedes Detail eine Bedeutung haben kann - und in der die Wahrheit oft erst im letzten Moment ans Licht kommt.
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