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Zu Hause in Deutschland - Gleiche unter Gleichen?

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Paperback

Erscheinungsdatum

24.12.2016

Abbildungen

4, mit 4 Fotosgrafien von Menschen auf der Fl Fotos, fotografiert Menschenfotoschenfotografin Lena Reiner. Weitere Infos unter ht menschenfotosnschenfotografin. de

Herausgeber

Maria Braig

Verlag

Verlag 3.0 Zsolt Majsai

Seitenzahl

172

Maße (L/B/H)

19,5/0,9/2,1 cm

Gewicht

212 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95667-302-3

Beschreibung

Portrait

Maria Braig, Jahrgang 1957, geboren in Süddeutschland, lebt in der Friedensstadt Osnabrück. Sie studierte Germanistik, Theaterwissenschaft, Geschichte und Empirische Kulturwissenschaft. Sie engagiert sich sozialpolitisch (Umwelt- und Freidenspolitik, Asyl- und Menschenrechtsarbeit), so auch für 'One Billion Rising' - Rising for Justice - Aufstehen für das Recht - Aufstehen für Gerechtigkeit. Sie arbeitet als LKW-Fahrerin, Lektorin und Autorin.

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Einband

Paperback

Erscheinungsdatum

24.12.2016

Abbildungen

4, mit 4 Fotosgrafien von Menschen auf der Fl Fotos, fotografiert Menschenfotoschenfotografin Lena Reiner. Weitere Infos unter ht menschenfotosnschenfotografin. de

Herausgeber

Maria Braig

Verlag

Verlag 3.0 Zsolt Majsai

Seitenzahl

172

Maße (L/B/H)

19,5/0,9/2,1 cm

Gewicht

212 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95667-302-3

Herstelleradresse

Verlag 3.0 Zsolt Majsai
Rheinstr. 4|53545|Linz am Rhein|DE
info@verlag30.de

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Das Buch hat mich sehr zum nachdenken gebracht

maraAngel2107 am 03.02.2021

Bewertungsnummer: 998038

Bewertet: Buch (Paperback)

Ich habe das Buch regelrecht "verschlungen", ich konnte einfach nicht aufhören die einzelnen Geschichten, Erzählungen und auch Leben in mich auf zu nehmen, zu lesen. Unglaublich was heutzutage in Deutschland noch möglich ist. Und vermutlich ist das nicht nur in Deutschland so... So schnell wie ich das Buch gelesen haben, so lange brauchte ich um eine Rezension zu schreiben, ich habe mir viele Gedanken gemacht, denn es ist nicht ganz einfach hier eine Meinung zu schreiben, da man objektiv bleiben möchte und nicht die eigene Meinung zu einzelnen Ansichten einbringt, ist schon eine Herausforderung, die ich jedoch sehr gerne angenommen habe. Was mir gleich zu Beginn sehr gut gefallen hat, der Einstieg, die Unterhaltung des Professors mit Valentin, es hört sich alles sehr einfach an mit diesen sogenannten "Fremden", aber ist es das wirklich? Es ist sehr schön erzählt, was Fremder und Fremdsein hier bei uns aufwühlt, welche Gedanken uns kommen, welche unterschiedlichen Bezeichnungen die Menschen für "Einwanderer" haben und welche Vorurteile herrschen, sehr schöner Einstieg in dieses wirklich Gute Buch! Daher hat es mich vermutlich auch so gefesselt und fasziniert, ich habe es tatsächlich in einer "langen" "Badewannenlänge" durchgelesen. Dieses Buch erzählt von den unterschiedlichsten Charakteren, Menschen, Deutschen, Einwanderern, Fremden, usw. die alle eins gemeinsam haben: Deutschland als Heimatland, ob gewollt oder nicht, mit Staatsbürgerschaft oder (noch) nicht. Leider gibt es hierzulande immer noch viel zu viele Vorurteile über die Menschen, die aus Ihrer Heimat fliehen "mussten" und ich betone mussten, da man aus den einzelen Erzählungen doch sehr stark heraus hört, das diese gar nicht fort wollten, aus ihrem Geburtsland und doch gezwungen waren, aufgrund von Krieg, Verlust, Verfolgung.... Sie alle sind doch Menschen wie Du und ich, liebe Seelen, die sich einfach nur Frieden und Anerkennung wünschen, Respekt, Liebe und Harmonie. Und wie erschreckend ist es zu lesen, wie mit diesen Menschen heute oft noch umgegangen wird, unfassbar manchmal, was man so miterlebt und oft, ich bin ehrlich, man sich nicht traut etwas zu sagen, aus Angst selbst verletzt zu werden. Das darf und sollte doch so in Deutschland nicht sein! Aus dem Buch geht hervor wie sehr die Menschen nach Äusserlichkeiten urteilen, dabei sollte es doch heißen "Beobachte ohne zu urteilen", man darf doch nicht über einen Menschen richten ohne ihn zu kennen, doch das scheint hier oft noch der Fall zu sein, wenn man die Erzählungen durchliest. Am meisten berührt hat mich die Erzählung, das Leben (Drehbuch) von Malik, dessen Eltern aus Afrika stammen, der Vater verließ seine Frau Schwanger, welche dann bei der Geburt von Malik starb. Doch er hatte Glück und wurde nach Deutschland von Cerena und John adoptiert. Sie ziehen ihn liebevoll auf und er bekommt sogar noch 2 Geschwister, Elena & Kevin. Doch die Freude für Malik bleibt nicht, er geht fort von zu Hause, weil Kevin ihn nicht aktzeptieren kann (nicht mehr), warum, weil es ihm von "Fremden" in Deutschland so eingeredet wird. Mit Fremden meine ich hier Mitschüler von ihm und worum geht es hier mal wieder... ums Geld .... Geld kann keine Grenzen überschreiten, was ich aber sagen möchte, das auch Fremde aus Deutschland fremd sein können. Am Ende siegt die Gerechtigkeit und doch ist es das alles wert? Was in diesem Buch sehr auffällt, die Menschen die hier her kommen mussten, lieben ihr Land und schwärmen von ihm, man hat den Eindruck das kein einziger seine Heimat verlassen wollte und die Frage ist doch auch, was würden wir tun, wenn wir in diese Sitution kämen, dasselbe?! Ja, da bin ich ganz sicher, ob wir wollten oder nicht. Dieses Buch soll zum nachdenken anregen, was können wir besser tun, was können wir verändern, das die Menschen sich bei uns und unter uns wohl fühlen? Es sind doch Menschen, die einfach nur leben wollen, genau wie wir, im Grunde wollen wir alle das Gleiche, Leben, respektiert werden und so angenommen werden wie wir sind, wie wir leben möchten. Ich bin bestimmt nicht mit allen Erzählungen in diesem Buch einer Meinung, aber das muss ich auch nicht, ich denke die Botschaft dieses Buches lautet ganz einfach nur: seid loyal, seid Menschenfreundlich und lächelt, denn das tut uns allen gut! Interessiert Euch ein bisschen mehr für alle anderen und respektiert sie, so wie sie sind, das wollen wir doch für uns auch. Lebt Euer Leben und bezieht alle mit ein, man kann und man muss sich nicht mit allen Menschen verstehen, egal welcher Herkunft, aber Respekt und Würde das darf ein JEDER erwarten. Keine unrechten Verurteilungen und Beurteilungen eines Menschen, den wir NICHT kennen. Und ich bin ganz sicher wir hätten ein wesentlich friedlicheres und harmonischeres Miteinander. Das wünsche ich mir auf jeden Fall für die Zukunft, ab sofort und ich das nehme ich aus dem Buch auch wieder mit. Ich hoffe dieses Buch wird durch viele Hände wandern, ich gebe meins nun gerne weiter, damit die Botschaft bei ganz vielen Menschen ankommt, diese zum nachdenken anregt und jeder einzelne ein bisschen davon mitnehmen kann. Es ist ein wunderbares Werk, von dem hoffentlich noch ganz viele, auch vielleicht ähnliche geschrieben/heraus gegeben werden, damit endlich Schluß ist damit Menschen nach Äusserlichkeiten zu beurteilen. Lernt doch die Menschen einfach erst einmal kennen und dann entscheidet, ich finde das ganz wichtig solche Bücher heraus zu bringen, ob man nun die gleiche Meinung teilt oder nicht, das spielt keine Rolle, aber einfach mal Nachdenken und einfach mal Menschlich sein! Das ist doch hier das wichtige, wer soll denn noch zusammen halten, wenn nicht WIR? Das Buch bekommt von mir 5 von 5 Sternen und ich wünsche Maria Braig und vor allem allen die hier ihre Geschichte erzählt haben, egal welcher Herkunft, viel Glück und Erfolg in Deutschland und nur wenige Hürden die zu tragen sind, erzählt allen Eure Geschichte, vielleicht verändert sich dann endlich einmal etwas, wer weiß, ich wünsche es mir sehr!

Das Buch hat mich sehr zum nachdenken gebracht

maraAngel2107 am 03.02.2021
Bewertungsnummer: 998038
Bewertet: Buch (Paperback)

Ich habe das Buch regelrecht "verschlungen", ich konnte einfach nicht aufhören die einzelnen Geschichten, Erzählungen und auch Leben in mich auf zu nehmen, zu lesen. Unglaublich was heutzutage in Deutschland noch möglich ist. Und vermutlich ist das nicht nur in Deutschland so... So schnell wie ich das Buch gelesen haben, so lange brauchte ich um eine Rezension zu schreiben, ich habe mir viele Gedanken gemacht, denn es ist nicht ganz einfach hier eine Meinung zu schreiben, da man objektiv bleiben möchte und nicht die eigene Meinung zu einzelnen Ansichten einbringt, ist schon eine Herausforderung, die ich jedoch sehr gerne angenommen habe. Was mir gleich zu Beginn sehr gut gefallen hat, der Einstieg, die Unterhaltung des Professors mit Valentin, es hört sich alles sehr einfach an mit diesen sogenannten "Fremden", aber ist es das wirklich? Es ist sehr schön erzählt, was Fremder und Fremdsein hier bei uns aufwühlt, welche Gedanken uns kommen, welche unterschiedlichen Bezeichnungen die Menschen für "Einwanderer" haben und welche Vorurteile herrschen, sehr schöner Einstieg in dieses wirklich Gute Buch! Daher hat es mich vermutlich auch so gefesselt und fasziniert, ich habe es tatsächlich in einer "langen" "Badewannenlänge" durchgelesen. Dieses Buch erzählt von den unterschiedlichsten Charakteren, Menschen, Deutschen, Einwanderern, Fremden, usw. die alle eins gemeinsam haben: Deutschland als Heimatland, ob gewollt oder nicht, mit Staatsbürgerschaft oder (noch) nicht. Leider gibt es hierzulande immer noch viel zu viele Vorurteile über die Menschen, die aus Ihrer Heimat fliehen "mussten" und ich betone mussten, da man aus den einzelen Erzählungen doch sehr stark heraus hört, das diese gar nicht fort wollten, aus ihrem Geburtsland und doch gezwungen waren, aufgrund von Krieg, Verlust, Verfolgung.... Sie alle sind doch Menschen wie Du und ich, liebe Seelen, die sich einfach nur Frieden und Anerkennung wünschen, Respekt, Liebe und Harmonie. Und wie erschreckend ist es zu lesen, wie mit diesen Menschen heute oft noch umgegangen wird, unfassbar manchmal, was man so miterlebt und oft, ich bin ehrlich, man sich nicht traut etwas zu sagen, aus Angst selbst verletzt zu werden. Das darf und sollte doch so in Deutschland nicht sein! Aus dem Buch geht hervor wie sehr die Menschen nach Äusserlichkeiten urteilen, dabei sollte es doch heißen "Beobachte ohne zu urteilen", man darf doch nicht über einen Menschen richten ohne ihn zu kennen, doch das scheint hier oft noch der Fall zu sein, wenn man die Erzählungen durchliest. Am meisten berührt hat mich die Erzählung, das Leben (Drehbuch) von Malik, dessen Eltern aus Afrika stammen, der Vater verließ seine Frau Schwanger, welche dann bei der Geburt von Malik starb. Doch er hatte Glück und wurde nach Deutschland von Cerena und John adoptiert. Sie ziehen ihn liebevoll auf und er bekommt sogar noch 2 Geschwister, Elena & Kevin. Doch die Freude für Malik bleibt nicht, er geht fort von zu Hause, weil Kevin ihn nicht aktzeptieren kann (nicht mehr), warum, weil es ihm von "Fremden" in Deutschland so eingeredet wird. Mit Fremden meine ich hier Mitschüler von ihm und worum geht es hier mal wieder... ums Geld .... Geld kann keine Grenzen überschreiten, was ich aber sagen möchte, das auch Fremde aus Deutschland fremd sein können. Am Ende siegt die Gerechtigkeit und doch ist es das alles wert? Was in diesem Buch sehr auffällt, die Menschen die hier her kommen mussten, lieben ihr Land und schwärmen von ihm, man hat den Eindruck das kein einziger seine Heimat verlassen wollte und die Frage ist doch auch, was würden wir tun, wenn wir in diese Sitution kämen, dasselbe?! Ja, da bin ich ganz sicher, ob wir wollten oder nicht. Dieses Buch soll zum nachdenken anregen, was können wir besser tun, was können wir verändern, das die Menschen sich bei uns und unter uns wohl fühlen? Es sind doch Menschen, die einfach nur leben wollen, genau wie wir, im Grunde wollen wir alle das Gleiche, Leben, respektiert werden und so angenommen werden wie wir sind, wie wir leben möchten. Ich bin bestimmt nicht mit allen Erzählungen in diesem Buch einer Meinung, aber das muss ich auch nicht, ich denke die Botschaft dieses Buches lautet ganz einfach nur: seid loyal, seid Menschenfreundlich und lächelt, denn das tut uns allen gut! Interessiert Euch ein bisschen mehr für alle anderen und respektiert sie, so wie sie sind, das wollen wir doch für uns auch. Lebt Euer Leben und bezieht alle mit ein, man kann und man muss sich nicht mit allen Menschen verstehen, egal welcher Herkunft, aber Respekt und Würde das darf ein JEDER erwarten. Keine unrechten Verurteilungen und Beurteilungen eines Menschen, den wir NICHT kennen. Und ich bin ganz sicher wir hätten ein wesentlich friedlicheres und harmonischeres Miteinander. Das wünsche ich mir auf jeden Fall für die Zukunft, ab sofort und ich das nehme ich aus dem Buch auch wieder mit. Ich hoffe dieses Buch wird durch viele Hände wandern, ich gebe meins nun gerne weiter, damit die Botschaft bei ganz vielen Menschen ankommt, diese zum nachdenken anregt und jeder einzelne ein bisschen davon mitnehmen kann. Es ist ein wunderbares Werk, von dem hoffentlich noch ganz viele, auch vielleicht ähnliche geschrieben/heraus gegeben werden, damit endlich Schluß ist damit Menschen nach Äusserlichkeiten zu beurteilen. Lernt doch die Menschen einfach erst einmal kennen und dann entscheidet, ich finde das ganz wichtig solche Bücher heraus zu bringen, ob man nun die gleiche Meinung teilt oder nicht, das spielt keine Rolle, aber einfach mal Nachdenken und einfach mal Menschlich sein! Das ist doch hier das wichtige, wer soll denn noch zusammen halten, wenn nicht WIR? Das Buch bekommt von mir 5 von 5 Sternen und ich wünsche Maria Braig und vor allem allen die hier ihre Geschichte erzählt haben, egal welcher Herkunft, viel Glück und Erfolg in Deutschland und nur wenige Hürden die zu tragen sind, erzählt allen Eure Geschichte, vielleicht verändert sich dann endlich einmal etwas, wer weiß, ich wünsche es mir sehr!

Woran erkenne ich einen Deutschen???

kingofmusic aus Bielefeld am 03.02.2021

Bewertungsnummer: 1002956

Bewertet: Buch (Paperback)

Wie sieht der „klassische“ Deutsche aus? – Ich hör nix… Nun, okay – es gibt (wahrscheinlich) auch keine wirkliche Antwort auf diese Frage. Warum gibt es dann aber immer noch Menschen, die andere nach ihrem Äußeren be- und verurteilen und es so den dahinter steckenden Menschen schwer machen, „Fuß“ zu fassen – egal ob in der Berufswelt oder in der (allgemeinen) Gesellschaft? Warum werden unschuldige Menschen nur auf Grund ihres Äußerlichen auf der Straße von der Polizei angehalten, um kontrolliert zu werden, ob die legal erworbenen Einkäufe auch wirklich bezahlt wurden? Warum darf eine Deutsche nicht zum Islam konvertieren ohne dafür angegriffen zu werden? All diese Fragen und noch wesentlich mehr stellen sich dem geneigten Leser und der geneigten Leserin während der Lektüre von „Zu Hause in Deutschland – Gleiche unter Gleichen?“, dass die in Osnabrück lebende Autorin Maria Braig herausgegeben hat. Hierin versammelt sind Texte von in Deutschland lebenden Flüchtlingen, von in Deutschland geborenen Menschen, die nur auf Grund ihres Aussehens, ihrer Kleidung oder ihrer Religionszugehörigkeit nicht als Deutsche akzeptiert und anerkannt werden. Die Texte machen nachdenklich, machen wütend und halten dem Leser / der Leserin den Spiegel ihres eigenen „Rassismus“ bzw. der eigenen Vorurteile vor. Denn auch wenn man sich das noch so sehr wünscht oder nach der Lektüre solcher Bücher daran bzw. an sich arbeitet: frei von Vorurteilen ist (leider) kein Mensch. Trotzdem denke ich, je mehr Menschen Bücher wie dieses erreicht, umso mehr und früher findet evtl. ein „Umdenken“ in unserer Gesellschaft statt. Nicht jeder Text erreicht den Leser (sofort), aber das ist bei der Fülle an Geschichten aus meiner Sicht auch nicht möglich. Jede Leserin und jeder Leser wird seine persönlichen Favoriten finden. Für mich waren es die kurzen Prosatexte von Salam Ibrahim, die er (hauptsächlich) im Kirchenasyl geschrieben hat sowie das Drehbuch von Malik, in dem er unfassbare persönliche Erfahrungen mit einbringt und bei dem ich mir vorstellen könnte, dass daraus wirklich mal ein Film entsteht. Dieses Buch gehört in jede (weiterführende) Schule und auf jeden Büchertisch einer Antirassistischen Veranstaltung!!! Die Autorinnen und Autoren sowie die Herausgeberin verzichten übrigens auf die Einnahmen aus den Verkäufen dieses Buches und spenden sie für einen wohltätigen Zweck!

Woran erkenne ich einen Deutschen???

kingofmusic aus Bielefeld am 03.02.2021
Bewertungsnummer: 1002956
Bewertet: Buch (Paperback)

Wie sieht der „klassische“ Deutsche aus? – Ich hör nix… Nun, okay – es gibt (wahrscheinlich) auch keine wirkliche Antwort auf diese Frage. Warum gibt es dann aber immer noch Menschen, die andere nach ihrem Äußeren be- und verurteilen und es so den dahinter steckenden Menschen schwer machen, „Fuß“ zu fassen – egal ob in der Berufswelt oder in der (allgemeinen) Gesellschaft? Warum werden unschuldige Menschen nur auf Grund ihres Äußerlichen auf der Straße von der Polizei angehalten, um kontrolliert zu werden, ob die legal erworbenen Einkäufe auch wirklich bezahlt wurden? Warum darf eine Deutsche nicht zum Islam konvertieren ohne dafür angegriffen zu werden? All diese Fragen und noch wesentlich mehr stellen sich dem geneigten Leser und der geneigten Leserin während der Lektüre von „Zu Hause in Deutschland – Gleiche unter Gleichen?“, dass die in Osnabrück lebende Autorin Maria Braig herausgegeben hat. Hierin versammelt sind Texte von in Deutschland lebenden Flüchtlingen, von in Deutschland geborenen Menschen, die nur auf Grund ihres Aussehens, ihrer Kleidung oder ihrer Religionszugehörigkeit nicht als Deutsche akzeptiert und anerkannt werden. Die Texte machen nachdenklich, machen wütend und halten dem Leser / der Leserin den Spiegel ihres eigenen „Rassismus“ bzw. der eigenen Vorurteile vor. Denn auch wenn man sich das noch so sehr wünscht oder nach der Lektüre solcher Bücher daran bzw. an sich arbeitet: frei von Vorurteilen ist (leider) kein Mensch. Trotzdem denke ich, je mehr Menschen Bücher wie dieses erreicht, umso mehr und früher findet evtl. ein „Umdenken“ in unserer Gesellschaft statt. Nicht jeder Text erreicht den Leser (sofort), aber das ist bei der Fülle an Geschichten aus meiner Sicht auch nicht möglich. Jede Leserin und jeder Leser wird seine persönlichen Favoriten finden. Für mich waren es die kurzen Prosatexte von Salam Ibrahim, die er (hauptsächlich) im Kirchenasyl geschrieben hat sowie das Drehbuch von Malik, in dem er unfassbare persönliche Erfahrungen mit einbringt und bei dem ich mir vorstellen könnte, dass daraus wirklich mal ein Film entsteht. Dieses Buch gehört in jede (weiterführende) Schule und auf jeden Büchertisch einer Antirassistischen Veranstaltung!!! Die Autorinnen und Autoren sowie die Herausgeberin verzichten übrigens auf die Einnahmen aus den Verkäufen dieses Buches und spenden sie für einen wohltätigen Zweck!

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    Karl Valentin – Lehrstunde
    Maria Braig – Vorab
    Astrid North – Ein Vorwort

    1. Teil – ANGEKOMMEN
    Salam Ibrahim – Ich brach auf zu einer Reise
    Adem Othman – Der Buchstabe H
    Salam Ibrahim – Ich komme aus einem wunderbaren Land
    Safak Saricicek – Rohrschach – oder: Warum Seyit Mineralwasser mag
    Salam Ibrahim – Im Garten Eden
    Malik Tanga – Abandonné (ein Drehbuch)
    Salam Ibrahim – Sehnsucht
    anonym – Hello Deutschland
    Rayaan Mahfouz – Krieg

    2. Teil – ANGENOMMEN
    Ali Gharagozlou – Ich bin jetzt Deutscher
    Samira – Hijab und Beruf
    Lynn Pham – Da drinnen macht ein blonder Typ mit einer Asiatin rum
    Marina Maggio – Sie sprechen aber gut Deutsch
    Sally Mangalathu Arumana – Die Anderen Deutschen
    Veia Mohr – Warum kann ich nicht deutsch sein?
    Akampita Steiner – Eine Andere Deutsche
    Akampita Steiner – Meine Heimat
    Emine Elemenler – Titellos
    Silvia Hosch – Muslimin werden in Deutschland – eine Entdeckungsreise
    Marina Maggio – Zwei-Welten-Kind