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Spiegelbilder Mit 49 Illustrationen von Saif Wanli

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

03.04.2017

Abbildungen

mit 49 Illustrationen von Saif Wanli

Illustriert von

Saif Wanli

Verlag

Unionsverlag

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

19/12,6/3,2 cm

Gewicht

440 g

Auflage

1

Originaltitel

Al-Maraya (1972)

Übersetzt von

Doris Kilias

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-293-20767-7

Beschreibung

Rezension

»Dies ist ein wunderbares Buch. Wie Mosaiksteine lassen die Porträts ein wunderschönes Bild eines Lebens im Kairo des 20. Jahrhunderts entstehen. Ein Lese-Genuss.« ("Frankfurter Neue Presse")
»Wie Puzzleteile fügen sich die einzelnen Beschreibungen der Menschen zu einem großen Bild über das Ägypten des 20. Jahrhunderts zusammen.« ("RezenSöhnchen")
»Die Aktualität dessen, was er da vor dreißig Jahren beschrieben hat, ist geradezu bestechend, zum Beispiel was die Stellung der Frau in der arabischen Welt anbelangt. Die Illustrationen zu diesem ungewöhnlichen Buch – wunderbare Portraits von den darin vorkommenden Personen, die es schon fast zu einem kleinen Kunstband machen -, stammen von dem bekannten ägyptischen Maler Saif Wanli.« ("WOXX Ex-Libris")
»Die vierundfünfzig teils scharfsinnigen, teils heiter-melancholischen Skizzen, allesamt schlicht erzählt, werden von Illustrationen des ägyptischen Malers Saif Wanli begleitet.« ("Frankfurter Neue Presse")
»Aus der Gesamtheit der Einzelschicksale kann der Leser einen facettenreichen Eindruck vom gesellschaftlichen Leben in Ägypten des letzten Jahrhunderts gewinnen oder ganz einfach die Fabulierkunst des großartigen Erzählers Machfus genießen. Kongenial die stimmungsvollen Bilder des Illustrators Saif Wanli. Gerne empfohlen.« ("Borromäusverein")
»Vierundfünfzig funkelnde, scharfsinnige, heitere, melancholische Menschenbilder fügen sich in diesem Buch des Literaturnobelweltpreisträgers aus Ägypten zu einem Kaleidoskop mit immer neuen Mustern.« ("Dritte Welt Materialien")
»Machfus’ Ich-Erzähler erinnert an den von Marcel Prousts ›Suche nach der verlorenen Zeit‹. Er ist ein neutraler Beobachter, ein sensibler und unbestechlicher Chronist. Er fungiert gleichsam als Spiegel, in dem die Bilder seiner Freunde, Bekannten und Feinde vor dem Hintergrund der politischen und sozialen Ereignisse in Erscheinung treten. Er kommentiert nicht; er erklärt nicht; er psychologisiert nicht; er erzählt so lakonisch, wie das Leben sich ereignet.« ("Neue Zürcher Zeitung")
»In zweiundfünfzig großartigen, literarischen Porträts von Familienangehörigen, Schulkameraden und Kommilitonen, Arbeitskollegen und Liebhaberinnen liefert Machfus seinen ganz persönlichen Bericht zur Lage der ägyptischen Nation. Die Porträts führen mitten in die turbulenten Geschehnisse des 20. Jahrhunderts. Machfus hat mit diesem Buch auch seine Autobiographie vorgelegt. Nicht zuletzt deshalb sticht es aus seinen zahlreichen Publikationen hervor – wie ein Diamant unter Edelsteinen.« ("NDR")
»Ein treffendes Bild ägyptischer intellektueller Kreise in den fünf Jahrzehnten ab etwa 1920. Spannend durch die differenzierte Psychologisierung der vielen Charaktere. Unvertraut wie ein Biss in eines der Gerichte, die am Kairoer Straßenrand verhökert werden.« ("Nürnberger Nachrichten")
»Nagib Machfus zelebriert die knappen, zupackenden Einstiege. Wenige, kunstvoll gesetzte Akzente reichen dem Autor aus, um den Leser zu bannen. Und als Leser folgt man ihm gerne, diesem wunderbaren Geschichtenerzähler auf seinen Wegen durch die Kairoer Altstadt-Gassen, aus denen er Erinnerung um Erinnerung aufsteigen lässt. In dieser Rückschau durchmischt sich alles: Kindheit, Alter, Euphorie und Abgeschlagensein.Wieviel Vergangenheiten hat ein Mensch? Nagib Machfus hat einige. Der Erzähler kehrt heim an Orte, die für ihn mit unauslöschlichen Erinnerungen behaftet sind. So ist er mal Beamter, mal Student, mal schweigend zu Gast in den intellektuellen Salons der Stadt, mal kleiner Junge, der auf sommerlichen Pfaden ins Bordell gerät und dann weinend vor der schwarzhaarigen Hure ausreisst, die ihm schnalzend ihre nässenden Merkmale entblößt.« ("Die Berliner Literaturkritik")

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Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

03.04.2017

Abbildungen

mit 49 Illustrationen von Saif Wanli

Illustriert von

Saif Wanli

Verlag

Unionsverlag

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

19/12,6/3,2 cm

Gewicht

440 g

Auflage

1

Originaltitel

Al-Maraya (1972)

Übersetzt von

Doris Kilias

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-293-20767-7

Herstelleradresse

Unionsverlag
Neptunstr. 20
8032 Zürich
Schweiz
Email: mail@unionsverlag.ch
Url: www.unionsverlag.com
Telephone: +41 44 2832000
Fax: +41 44 2832001

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Charakterstudien

Raumzeitreisender aus Ahaus am 02.02.2026

Bewertungsnummer: 3033589

Bewertet: eBook (ePUB 3)

In "Spiegelbilder" porträtiert Nagib Machfus verschiedene Zeitgenossen aus seinem privaten und beruflichen Umfeld. Er entwickelt ihre Charakterzüge aus Momentaufnahmen heraus und präsentiert sich dabei als exzellenter Beobachter. Jedes Kapitel handelt von einer Person, deren Lebenslauf im Vordergrund steht. Im Zeitraffer stellt Machfus die Protagonisten zu unterschiedlichen politischen und sozialen Verhältnissen in Beziehung. Dabei werden nicht selten Brüche in der Entwicklung und im Charakter erkennbar. Das Buch besteht zwar aus einzelnen abgeschlossenen Episoden, jedoch ist der Protagonist aus der einen Geschichte gleichzeitig Nebendarsteller in einer anderen Geschichte. Was wird deutlich? Vorschnelle Beurteilungen der Charaktere und Lebenswege sind fehl am Platz. Abgerundete Menschenbilder erschließen sich erst bei Betrachtung des umfassenden Beziehungsgeflechts. Das Buch ist leicht verständlich und lesenswert. Die Übersetzung durch Doris Kilias ist gelungen. Die Begegnungen sind mal heiter unterhaltsam, mal politisch geprägt und mal eher melancholisch. Der Mensch steckt überall auf der Welt voller Ideale, Hoffnungen und auch voller Widersprüche. Mit diesem Werk trägt Nagib Machfus wesentlich zu einem besseren Verständnis der arabischen Kultur bei. Seine eigene Distanz aus der Beobachterrolle kann interpretiert werden als eine Aufforderung zu mehr Toleranz.

Charakterstudien

Raumzeitreisender aus Ahaus am 02.02.2026
Bewertungsnummer: 3033589
Bewertet: eBook (ePUB 3)

In "Spiegelbilder" porträtiert Nagib Machfus verschiedene Zeitgenossen aus seinem privaten und beruflichen Umfeld. Er entwickelt ihre Charakterzüge aus Momentaufnahmen heraus und präsentiert sich dabei als exzellenter Beobachter. Jedes Kapitel handelt von einer Person, deren Lebenslauf im Vordergrund steht. Im Zeitraffer stellt Machfus die Protagonisten zu unterschiedlichen politischen und sozialen Verhältnissen in Beziehung. Dabei werden nicht selten Brüche in der Entwicklung und im Charakter erkennbar. Das Buch besteht zwar aus einzelnen abgeschlossenen Episoden, jedoch ist der Protagonist aus der einen Geschichte gleichzeitig Nebendarsteller in einer anderen Geschichte. Was wird deutlich? Vorschnelle Beurteilungen der Charaktere und Lebenswege sind fehl am Platz. Abgerundete Menschenbilder erschließen sich erst bei Betrachtung des umfassenden Beziehungsgeflechts. Das Buch ist leicht verständlich und lesenswert. Die Übersetzung durch Doris Kilias ist gelungen. Die Begegnungen sind mal heiter unterhaltsam, mal politisch geprägt und mal eher melancholisch. Der Mensch steckt überall auf der Welt voller Ideale, Hoffnungen und auch voller Widersprüche. Mit diesem Werk trägt Nagib Machfus wesentlich zu einem besseren Verständnis der arabischen Kultur bei. Seine eigene Distanz aus der Beobachterrolle kann interpretiert werden als eine Aufforderung zu mehr Toleranz.

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