Österreich und die DDR 1949-1990 Politik und Wirtschaft im Schatten der deutschen Teilung
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Sprache:Deutsch
58,00 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
13.07.2016
Herausgeber
Michael Gehler + weitereVerlag
Verlag der österreichischen Akademie der WissenschaftenSeitenzahl
656 (Printausgabe)
Dateigröße
4407 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783700180357
Nach der Aufnahme diplomatischer Beziehungen avancierte Wien zum diplomatischen "Eisbrecher" für die DDR; Ost-Berlin honorierte dies mit humanitären und wirtschaftlichen Konzessionen. Die 1975 - sehr zum Missfallen der BRD - erfolgte Anerkennung der DDR-Staatsbürgerschaft ermöglichte die Lösung humanitärer Härtefälle. Kanzler Bruno Kreisky wurde zum Vorreiter in den westlichen Besuchskontakten mit der DDR, was eine veritable Ausweitung der Wirtschaftsbeziehungen zur Folge hatte. Österreich vergab erhebliche Kredite und erhielt dafür im Gegenzug Großaufträge für seine verstaatlichte Industrie. Dieses Geschäftsmodell half der maroden DDR, ihre Zahlungsfähigkeit zu erhalten. Dagegen waren die DDR-Geschäfte ein Hauptgrund für die schwere Krise der österreichischen Verstaatlichten Mitte der 1980er-Jahre. Dennoch war eine Wirtschaftspartnerschaft entstanden, und Österreichs Haltung zur deutschen Einheit war zumindest ambivalent. Die vorliegende Studie ist ein fundamentaler Beitrag sowohl zur Geschichte der DDR-Außenpolitik als auch zur politischen Kultur des neutralen Österreich - insbesondere in der Ära Kreisky.
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