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Band

Gespräche (Lun-yu). Jubiläumsausgabe

Aus der Reihe Jubiläumsausgabe UB
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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

10.02.2017

Herausgeber

Ralf Moritz

Verlag

Reclam, Philipp

Seitenzahl

216

Maße (L/B/H)

14,7/9,8/1,7 cm

Gewicht

173 g

Farbe

Pastell Gelb / Anthrazit

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Ralf Moritz

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-15-011110-9

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

10.02.2017

Herausgeber

Ralf Moritz

Verlag

Reclam, Philipp

Seitenzahl

216

Maße (L/B/H)

14,7/9,8/1,7 cm

Gewicht

173 g

Farbe

Pastell Gelb / Anthrazit

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Ralf Moritz

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-15-011110-9

Herstelleradresse

Reclam Philipp Jun.
Siemensstr. 32
71254 Ditzingen
DE

Email: auslieferung@reclam.de

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Großartige Neuübersetzung

Bewertung am 19.05.2024

Bewertungsnummer: 2204416

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ich kannte bislang nur eine Übersetzung des Lunyu im Reclam-Verlag, aus welcher ich nicht wirklich schlau geworden bin. Im vorliegenden Werk stellt Hans van Ess seiner Neuübersetzung eine kurze Biografie des Konfuzius voran. Entstehungsgeschichte bzw. -theorien des Lunyu werden ebenfalls behandelt. Großer Wert wird auch darauf gelegt, das Lunyu im Kontext von Konfuzius Lebensgeschichte zu verstehen. Jeder einzelne Spruch wird ausführlich kommentiert und erläutert. Ich denke, dass ich durch die kommentierende Art der Übersetzung und die kontextuale Darstellung des Textes mein Verständnis des Konfuzianismus deutlich vertieft habe. Das vorliegende Werk ist für mich ein "must-have" für jeden am Konfuzianismus interessierten Laien.

Großartige Neuübersetzung

Bewertung am 19.05.2024
Bewertungsnummer: 2204416
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ich kannte bislang nur eine Übersetzung des Lunyu im Reclam-Verlag, aus welcher ich nicht wirklich schlau geworden bin. Im vorliegenden Werk stellt Hans van Ess seiner Neuübersetzung eine kurze Biografie des Konfuzius voran. Entstehungsgeschichte bzw. -theorien des Lunyu werden ebenfalls behandelt. Großer Wert wird auch darauf gelegt, das Lunyu im Kontext von Konfuzius Lebensgeschichte zu verstehen. Jeder einzelne Spruch wird ausführlich kommentiert und erläutert. Ich denke, dass ich durch die kommentierende Art der Übersetzung und die kontextuale Darstellung des Textes mein Verständnis des Konfuzianismus deutlich vertieft habe. Das vorliegende Werk ist für mich ein "must-have" für jeden am Konfuzianismus interessierten Laien.

Es gibt unzählige Übersetzunge…

LichtundSchatten am 07.11.2023

Bewertungsnummer: 2830343

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Es gibt unzählige Übersetzungen der Aussagen von Konfuzius. Seine pragmatisch klugen, humanen Hinweise sind häufig zu hören und vermitteln meist Richtiges bzw. Nachdenkliches für den gesunden Menschenverstand und die Vernunft. Was sollte ich sagen, was ist das Wichtigste in einem Menschen? Daraufhin antwortete Hermann Hesse an einen Besucher, also, wenn wir das nicht wissen, dann gehen wir doch zu Konfuzius. Konfuzius beantwortet die Frage, was ist das Wichtigste, mit dem Satz: „Treue zu sich selbst und Güte zu anderen.“ „Die vorliegende Übersetzung geht davon aus, dass die Gespräche des Konfuzius, wie sie heute vorliegen, ein bis ins kleinste Detail durchkomponierter Text sind.“ Viele andere Übersetzungen vermuten dagegen, dass die Gespräche aus unzusammenhängenden Sentenzen bestehen, also einfach Aphorismen und Gedanken darstellen, ein wenig den Vorsokratikern ähnelnd. Wichtig für dieses Buch ist desweiteren, dass die Aussagen kontextualisiert werden. „Der historische Zusammenhang ist dabei genau so wichtig wie der inhaltliche.“ In der Tat ist es immer wieder spannend, die Ideen und Anleitungen von Konfuzius zu studieren und ihren Bezug zum Leben des Konfuzius im jeweiligen Umfeld und den Schülern zu erkennen. Diese Neu-Übersetzung von Hans von Ess ist ein großartiges Werk, in dem ich gerne blättere. Einfach aufschlagen und Ideen nachspüren, mit- und vordenken. Hesse hat in seinem Studium der Weisheitslehren immer wieder Konfuzius mit einbezogen, in ihm eine verwandte Seele gesehen. Wie kein anderer hat er in seinen Werken den chinesischen Denker reflektiert und die Ideen für den Westen „verdaulich“ präsentiert. Konfuzius ist nicht immer eindeutig, er verlangt eigenes Denken zu dem Futter, das er uns reicht. Wir lesen hier auf Seite 529: „Der Meister sprach: Der Edle bezieht andere Meinungen ein, stimmt aber nicht einfach zu, der Kleingeist stimmt einfach zu, bezieht aber andere Meinungen nicht ein.“ Abwägen, durchdenken und durchaus Kompromisse eingehen, aber erst nachdem alles kritisch hin und her gewendet wurde. Darum geht es. Der richtige Umgang mit Menschen, wie macht man das? „Wer würdevoll ist, wird nicht beleidigt, wer großzügig ist, gewinnt andere für sich, wer verlässlich ist, für den lassen die anderen sich anstellen, wer eifrig ist, der wird Erfolg haben, und Güte reicht dafür aus, andere ausschicken zu können.“ (S. 695) Es geht also um Würde, Großzügigkeit, Verlässlichkeit, Eifer und Güte. Hesse schrieb: „Wir können und dürfen nicht Chinesen werden, wollen es im Innersten auch gar nicht. Wir dürfen Ideal und höchstes Bild des Lebens nicht in China und nicht in irgendeiner Vergangenheit suchen, sonst sind wir verloren und hängen an einem Fetisch. Wir müssen China, oder das, was es uns bedeutet, in uns selber finden und pflegen.“ [Tagebuch 1920/21] Hesse beurteilte in späteren Jahren die in Indien herrschende Philosophie aus Resignation und Askese eher negativ und wandte sich stärker dem Chinesischen zu. Er schrieb einer Leserin: „Ich habe nie einen andern gehabt als das, was ich mir aus der Beschäftigung mit den Indern und noch mehr den Chinesen ansammelte.“ Konfuzianismus fordert Veränderungen zunächst immer beim individuellen Menschen. Nur wer sein Inneres ausbalanciert und ins rechte Lot setzt, kann Dinge in der Welt zum Besseren wenden. Dieser Gedanke ist ebenso konstitutiv in Hesses Werk, ein Gleichklang, der mir beide Denker so vertraut und sympathisch macht.

Es gibt unzählige Übersetzunge…

LichtundSchatten am 07.11.2023
Bewertungsnummer: 2830343
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Es gibt unzählige Übersetzungen der Aussagen von Konfuzius. Seine pragmatisch klugen, humanen Hinweise sind häufig zu hören und vermitteln meist Richtiges bzw. Nachdenkliches für den gesunden Menschenverstand und die Vernunft. Was sollte ich sagen, was ist das Wichtigste in einem Menschen? Daraufhin antwortete Hermann Hesse an einen Besucher, also, wenn wir das nicht wissen, dann gehen wir doch zu Konfuzius. Konfuzius beantwortet die Frage, was ist das Wichtigste, mit dem Satz: „Treue zu sich selbst und Güte zu anderen.“ „Die vorliegende Übersetzung geht davon aus, dass die Gespräche des Konfuzius, wie sie heute vorliegen, ein bis ins kleinste Detail durchkomponierter Text sind.“ Viele andere Übersetzungen vermuten dagegen, dass die Gespräche aus unzusammenhängenden Sentenzen bestehen, also einfach Aphorismen und Gedanken darstellen, ein wenig den Vorsokratikern ähnelnd. Wichtig für dieses Buch ist desweiteren, dass die Aussagen kontextualisiert werden. „Der historische Zusammenhang ist dabei genau so wichtig wie der inhaltliche.“ In der Tat ist es immer wieder spannend, die Ideen und Anleitungen von Konfuzius zu studieren und ihren Bezug zum Leben des Konfuzius im jeweiligen Umfeld und den Schülern zu erkennen. Diese Neu-Übersetzung von Hans von Ess ist ein großartiges Werk, in dem ich gerne blättere. Einfach aufschlagen und Ideen nachspüren, mit- und vordenken. Hesse hat in seinem Studium der Weisheitslehren immer wieder Konfuzius mit einbezogen, in ihm eine verwandte Seele gesehen. Wie kein anderer hat er in seinen Werken den chinesischen Denker reflektiert und die Ideen für den Westen „verdaulich“ präsentiert. Konfuzius ist nicht immer eindeutig, er verlangt eigenes Denken zu dem Futter, das er uns reicht. Wir lesen hier auf Seite 529: „Der Meister sprach: Der Edle bezieht andere Meinungen ein, stimmt aber nicht einfach zu, der Kleingeist stimmt einfach zu, bezieht aber andere Meinungen nicht ein.“ Abwägen, durchdenken und durchaus Kompromisse eingehen, aber erst nachdem alles kritisch hin und her gewendet wurde. Darum geht es. Der richtige Umgang mit Menschen, wie macht man das? „Wer würdevoll ist, wird nicht beleidigt, wer großzügig ist, gewinnt andere für sich, wer verlässlich ist, für den lassen die anderen sich anstellen, wer eifrig ist, der wird Erfolg haben, und Güte reicht dafür aus, andere ausschicken zu können.“ (S. 695) Es geht also um Würde, Großzügigkeit, Verlässlichkeit, Eifer und Güte. Hesse schrieb: „Wir können und dürfen nicht Chinesen werden, wollen es im Innersten auch gar nicht. Wir dürfen Ideal und höchstes Bild des Lebens nicht in China und nicht in irgendeiner Vergangenheit suchen, sonst sind wir verloren und hängen an einem Fetisch. Wir müssen China, oder das, was es uns bedeutet, in uns selber finden und pflegen.“ [Tagebuch 1920/21] Hesse beurteilte in späteren Jahren die in Indien herrschende Philosophie aus Resignation und Askese eher negativ und wandte sich stärker dem Chinesischen zu. Er schrieb einer Leserin: „Ich habe nie einen andern gehabt als das, was ich mir aus der Beschäftigung mit den Indern und noch mehr den Chinesen ansammelte.“ Konfuzianismus fordert Veränderungen zunächst immer beim individuellen Menschen. Nur wer sein Inneres ausbalanciert und ins rechte Lot setzt, kann Dinge in der Welt zum Besseren wenden. Dieser Gedanke ist ebenso konstitutiv in Hesses Werk, ein Gleichklang, der mir beide Denker so vertraut und sympathisch macht.

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    Zur Aussprache der chinesischen Namen und Begriffe
    Anmerkungen
    Literaturhinweise
    Nachwort