Der böhmische Samurai

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Roman

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Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

11.04.2017

Verlag

Haymon Verlag

Seitenzahl

448

Maße (L/B/H)

21,2/13,6/4,4 cm

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

11.04.2017

Verlag

Haymon Verlag

Seitenzahl

448

Maße (L/B/H)

21,2/13,6/4,4 cm

Gewicht

634 g

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7099-7286-1

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interessante Geschichtsstunde

Bewertung aus Villingen-Schwenningen am 02.04.2017

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das Buch erzählt das Leben von Graf Hansi von Ronsperg in Böhmen und spannt dabei den Geschichtsbogen von 1895 ins in die 1960iger Jahre. Die Erzählung beginnt mit der Ankunft der Grafenfamilie Ronsperg aus Japan auf Schloss Ronsperg im Jahr 1895. Die Mutter Mitsuko - Japanerin und der Vater, aus dem aktiven Dienst ausgeschiedener Diplomat, erziehen die Kinder, sieben an der Zahl, abgeschirmt von äußeren Einflüssen auf dem Schloss. Aufgrund dieser Tatsache und der exotischen Abstammung geschuldet, bleibt die Familie für sich. Der Vater stirbt früh und die Mutter, auch nach Jahren nicht heimisch in der böhmischen Provinz, zieht die Kinder alleine groß. Im ersten Weltkrieg verarmt die Familie und die Geschwister verlassen das elterliche Zuhause. Nur Hansi, nach Schuljahren in München, bleibt mit dem Personal zurück. Er heiratet Lilly, eine der ersten Pilotinnen. Doch die Ehe ist nicht glücklich. Sie scheitert, nicht zuletzt an der Exzentrik Hansis. Hansi überlebt den 2. Weltkrieg, um sich dann 1945 aufgrund der Benes-Dekrete im Lager Chrastavice wieder zu finden. es gelingt im die Flucht nach Regensburg, wo er allein und verarmt stirbt. Der Autor nutzt die Lebensgeschichte des Grafen, um einige geschichtliche Ereignisse dieser Zeit ins Gedächtnis zu rufen. Die geschieht spannend und mit dem Blick für nicht so im Bewusstsein verankerte Details. Bei der Schilderung der Lagererlebnisse bleibt er sachlich und unsentimental und macht  das Unmenschliche der Verhältnisse um so sichtbarer. Der wahre Wert des Romans liegt für mich darin, geschichtliche Ereignisse in Erinnerung zu rufen und damit Lust darauf zu wecken, sich mit Geschichte zu befassen. So sollte Geschichte vermittelt werden : unterhaltsam und ohne erhobenen Zeigefinger

interessante Geschichtsstunde

Bewertung aus Villingen-Schwenningen am 02.04.2017
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das Buch erzählt das Leben von Graf Hansi von Ronsperg in Böhmen und spannt dabei den Geschichtsbogen von 1895 ins in die 1960iger Jahre. Die Erzählung beginnt mit der Ankunft der Grafenfamilie Ronsperg aus Japan auf Schloss Ronsperg im Jahr 1895. Die Mutter Mitsuko - Japanerin und der Vater, aus dem aktiven Dienst ausgeschiedener Diplomat, erziehen die Kinder, sieben an der Zahl, abgeschirmt von äußeren Einflüssen auf dem Schloss. Aufgrund dieser Tatsache und der exotischen Abstammung geschuldet, bleibt die Familie für sich. Der Vater stirbt früh und die Mutter, auch nach Jahren nicht heimisch in der böhmischen Provinz, zieht die Kinder alleine groß. Im ersten Weltkrieg verarmt die Familie und die Geschwister verlassen das elterliche Zuhause. Nur Hansi, nach Schuljahren in München, bleibt mit dem Personal zurück. Er heiratet Lilly, eine der ersten Pilotinnen. Doch die Ehe ist nicht glücklich. Sie scheitert, nicht zuletzt an der Exzentrik Hansis. Hansi überlebt den 2. Weltkrieg, um sich dann 1945 aufgrund der Benes-Dekrete im Lager Chrastavice wieder zu finden. es gelingt im die Flucht nach Regensburg, wo er allein und verarmt stirbt. Der Autor nutzt die Lebensgeschichte des Grafen, um einige geschichtliche Ereignisse dieser Zeit ins Gedächtnis zu rufen. Die geschieht spannend und mit dem Blick für nicht so im Bewusstsein verankerte Details. Bei der Schilderung der Lagererlebnisse bleibt er sachlich und unsentimental und macht  das Unmenschliche der Verhältnisse um so sichtbarer. Der wahre Wert des Romans liegt für mich darin, geschichtliche Ereignisse in Erinnerung zu rufen und damit Lust darauf zu wecken, sich mit Geschichte zu befassen. So sollte Geschichte vermittelt werden : unterhaltsam und ohne erhobenen Zeigefinger

Der bömische Samurai

Bewertung aus Nittendorf am 25.03.2017

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Im Jahr 1896 kehrt Graf Heinrich Coudehove- Kalergi mit seiner japanischen Ehefrau Mitsuko und den beiden Söhnen Richard und Johannes ( Hansi ) aus dem diplomatischen Dienst in Japan zurück nach Ronsperg in der Schloss. Die Ehepaar bekommt noch fünf weiter Kinder und kurze Zeit sie leben fast sorglos, doch dann stirbt der Graf mit nur 46 Jahren und die Mitsuko bleibt alleine mit die Kinder und der große Sehnsucht nach Heimat, sie ist deutlich überfordet und die fremde Kultur macht ihr das Leben schwer. Mitsuko wird immer mehr verbittert und depressiv, sie flieht , nach den Tod von Heinrich, mit ihren Kinder nach Stockau in der alte Kloster, dort sie richtetet ein Garten auf die japanische Still . Nach Paar Jahren Hansi kehrt zurück zu seinem Schloss in der Ronsperg, er wohnt dort zusammen mit seine Ehefrau Lily, doch seine arogante, hochnäsige Benehmen vertreibt Lily und die gemeinsame Tochter aus der Schloss weg. Nach den zweiten Weltkrieg Hansi landet in tschechischen Internierungslager in Chrastavice, durch die " Benes- Dekrete " hat die Familie alles verloren... Der Autor hat ein historisches Roman geschrieben wo die Sprache ist sehr gut an damalige Zeiten angepasst, ihm ist auch gelungen die Atmosphäre mit alle dazugehörigen Stimmungswandlungen auf uns Leser übertragen . Die Protagonisten sind gut ausgebaut , alle haben starken Charakterriss, besonders Hansi , mit alle Schwächen und Kanten, alle sind mehr oder weniger sympathisch und was sehr wichtig ist die alle "leben" in diesen Buch. Nur bei Hansi meine Gefühle waren kalt geblieben, er war egoistisch und verliebt nur in sich selbst, seine ektrawagante Leben beschreibt der Autor sehr detailreich und mit eine kleine Nute Ironie. Das Buch mischt zwei Erzählstränge - die eine von 1896 bis zum 1945 und die zweite ist von 1945 wenn der Hansi im Lager ist. Die Wechsel tut gut ,weil manchmal die Geschichte ein bisschen langatmig war . Der Handlung ist konstruiert wie eine Familienchronik , die liest sich gut aber der Schreibstil ist nicht leicht - dicht und mit sehr vielen Informationen, hier ist die langsame lesen angesagt :) Lesenswert !!!

Der bömische Samurai

Bewertung aus Nittendorf am 25.03.2017
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Im Jahr 1896 kehrt Graf Heinrich Coudehove- Kalergi mit seiner japanischen Ehefrau Mitsuko und den beiden Söhnen Richard und Johannes ( Hansi ) aus dem diplomatischen Dienst in Japan zurück nach Ronsperg in der Schloss. Die Ehepaar bekommt noch fünf weiter Kinder und kurze Zeit sie leben fast sorglos, doch dann stirbt der Graf mit nur 46 Jahren und die Mitsuko bleibt alleine mit die Kinder und der große Sehnsucht nach Heimat, sie ist deutlich überfordet und die fremde Kultur macht ihr das Leben schwer. Mitsuko wird immer mehr verbittert und depressiv, sie flieht , nach den Tod von Heinrich, mit ihren Kinder nach Stockau in der alte Kloster, dort sie richtetet ein Garten auf die japanische Still . Nach Paar Jahren Hansi kehrt zurück zu seinem Schloss in der Ronsperg, er wohnt dort zusammen mit seine Ehefrau Lily, doch seine arogante, hochnäsige Benehmen vertreibt Lily und die gemeinsame Tochter aus der Schloss weg. Nach den zweiten Weltkrieg Hansi landet in tschechischen Internierungslager in Chrastavice, durch die " Benes- Dekrete " hat die Familie alles verloren... Der Autor hat ein historisches Roman geschrieben wo die Sprache ist sehr gut an damalige Zeiten angepasst, ihm ist auch gelungen die Atmosphäre mit alle dazugehörigen Stimmungswandlungen auf uns Leser übertragen . Die Protagonisten sind gut ausgebaut , alle haben starken Charakterriss, besonders Hansi , mit alle Schwächen und Kanten, alle sind mehr oder weniger sympathisch und was sehr wichtig ist die alle "leben" in diesen Buch. Nur bei Hansi meine Gefühle waren kalt geblieben, er war egoistisch und verliebt nur in sich selbst, seine ektrawagante Leben beschreibt der Autor sehr detailreich und mit eine kleine Nute Ironie. Das Buch mischt zwei Erzählstränge - die eine von 1896 bis zum 1945 und die zweite ist von 1945 wenn der Hansi im Lager ist. Die Wechsel tut gut ,weil manchmal die Geschichte ein bisschen langatmig war . Der Handlung ist konstruiert wie eine Familienchronik , die liest sich gut aber der Schreibstil ist nicht leicht - dicht und mit sehr vielen Informationen, hier ist die langsame lesen angesagt :) Lesenswert !!!

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