Es gibt diese Tage im Leben, die alles verändern. Jeder erlebt sie, einige erkennen sie sogar. Einen solchen erlebt die für einen kleinen Londoner Literaturverlag tätige Lektorin Marietta Piccini, als ihr plötzlich durch einen Zufall auf den Stufen der London Library ein herrenloses Manuskript in die Hände fällt, das ihr ausnehmend gut gefällt.Es ist die Geschichte von Paul Swift, eines jungen Mannes, der durch eine kleine Unbedachtsamkeit scheinbar alles Unglück der Welt auf sich gezogen hat. Was immer er tut, das Schicksal wendet sich in jeder nur denkbaren Weise gegen ihn. Was immer ihm aber widerfährt – er ist mit dem Talent gesegnet, stets das Gute darin zu sehen! Zunehmend fasziniert liest die Lektorin den Roman und erkennt, dass der Unglückswurm, der dieses Manuskript verloren hat, niemand anderer sein kann als der Held der Geschichte! Also setzt Marietta alle Hebel in Bewegung, um den unbekanntenAutor aufzuspüren. Anhand von Hinweisen in dem Manuskript macht sie sich auf die Suche und erlebt am Ende eine wunderbare Überraschung …Ein wundervoll poetisches Werk, in dem die Geschichten mehrerer Menschen raffiniert miteinander verknüpft und wir in ein ebenso lustvolles wie tiefsinniges Spiel mit der Literatur gelockt werden.
Kundinnen und Kunden meinen
4.7/5.0
hasirasi2
aus Dresden
5/5
06.03.2017
Buch (Gebundene Ausgabe)
Bezauberndes Kleinod
Die junge Italienerin Marietta Piccini ist freie Lektorin in einem kleinen Londoner Verlag. Sie will ihrem Verleger Pauls Geschichte eigentlich vorenthalten, weil sie anders ist Paul ist nämlich nicht der Autor, sondern der Protagonist eines Manuskriptes, welches sie gefunden hat. Und es ist unvollendet so kann man es doch nicht veröffentlichen! Doch die Geschichte lässt weder sie noch ihren Verleger los und bald wird klar: Paul scheint seine eigenen Erlebnisse aufgeschrieben zu haben. Er ist vom Pech verfolgt und Marietta würde das durch die Rückgabe des Manuskripts gern ändern. Also beginnt sie, ihn immer verbissener zu suchen. Aber jedes Mal, wenn sie denkt, dass sie kurz vor dem Ziel ist, wird sie wieder ausgebremst entschleunigt. Und so ganz nebenbei lernt sie durch die Suche endlich London und ihre Mitmenschen kennen. Sie bricht aus ihrem eigenen kleinen Kosmos aus, fängt an, Das Glück der kleinen Augenblicke zu entdecken und wertzuschätzen.
Ich mochte die Geschichte von Anfang an. Auch die Idee des Buches im Buch gefiel mir gut, zumal es sich durch die andere Schriftfarbe gut abhebt.
Marietta und die anderen Protagonisten waren mir mit ihren Eigenheiten sehr sympathisch. Zu Beginn ist Marietta sehr introvertiert, schüchtern und einsam. Doch mit der Suche bricht sie auf, fängt an, das Leben und den Kontakt zu anderen Menschen zu genießen, statt sich immer nur in ihren Manuskripten zu verkriechen. Zudem lernt sie, dass ein Verlust nicht immer etwas Schlechtes sein muss, weil man dadurch etwas anderes gewinnen kann wenn man es denn zulässt.
Die ganze Handlung wirkt heimelig, intim man fühlt sich fast, als würde man in die Welt der Protagonisten eindringen, aber nur ganz dezent. Oder sie durch eine Glasglocke beobachten. Ich mochte den sehr ruhigen Stil, nichts wird überhastet, man hat das Gefühl, alle Zeit der Welt beim Lesen zu haben.
Und nicht zuletzt ist das Buch auch sehr romantisch: Mariettas Suche nach Paul, die Beziehungen der anderen Personen. Wenn es nicht in London spielen würde, hätte ich es vom Laissez-faire-Gefühl her in Paris angesiedelt. Ich bin begeistert.
hasirasi2
aus Dresden
5/5
06.03.2017
Buch (Gebundene Ausgabe)
Die junge Italienerin…
Die junge Italienerin Marietta Piccini ist freie Lektorin in einem kleinen Londoner Verlag. Sie will ihrem Verleger Pauls Geschichte eigentlich vorenthalten, weil sie anders ist – Paul ist nämlich nicht der Autor, sondern der Protagonist eines Manuskriptes, welches sie gefunden hat. Und es ist unvollendet – so kann man es doch nicht veröffentlichen! Doch die Geschichte lässt weder sie noch ihren Verleger los und bald wird klar: Paul scheint seine eigenen Erlebnisse aufgeschrieben zu haben. Er ist vom Pech verfolgt und Marietta würde das durch die Rückgabe des Manuskripts gern ändern. Also beginnt sie, ihn immer verbissener zu suchen. Aber jedes Mal, wenn sie denkt, dass sie kurz vor dem Ziel ist, wird sie wieder ausgebremst – entschleunigt. Und so ganz nebenbei lernt sie durch die Suche endlich London und ihre Mitmenschen kennen. Sie bricht aus ihrem eigenen kleinen Kosmos aus, fängt an, „Das Glück der kleinen Augenblicke“ zu entdecken und wertzuschätzen. Ich mochte die Geschichte von Anfang an. Auch die Idee des Buches im Buch gefiel mir gut, zumal es sich durch die andere Schriftfarbe gut abhebt. Marietta und die anderen Protagonisten waren mir mit ihren Eigenheiten sehr sympathisch. Zu Beginn ist Marietta sehr introvertiert, schüchtern und einsam. Doch mit der Suche bricht sie auf, fängt an, das Leben und den Kontakt zu anderen Menschen zu genießen, statt sich immer nur in ihren Manuskripten zu verkriechen. Zudem lernt sie, dass ein Verlust nicht immer etwas Schlechtes sein muss, weil man dadurch etwas anderes gewinnen kann – wenn man es denn zulässt. Die ganze Handlung wirkt heimelig, intim – man fühlt sich fast, als würde man in die Welt der Protagonisten eindringen, aber nur ganz dezent. Oder sie durch eine Glasglocke beobachten. Ich mochte den sehr ruhigen Stil, nichts wird überhastet, man hat das Gefühl, alle Zeit der Welt beim Lesen zu haben. Und nicht zuletzt ist das Buch auch sehr romantisch: Mariettas Suche nach Paul, die Beziehungen der anderen Personen. Wenn es nicht in London spielen würde, hätte ich es vom Laissez-faire-Gefühl her in Paris angesiedelt. Ich bin begeistert.
Lunamonique
aus Bremen
5/5
05.03.2017
Buch (Gebundene Ausgabe)
Zu Thomas Montassers Werken…
Zu Thomas Montassers Werken zählen unter anderem „Ein ganz besonderes Jahr“, „Monsieur Sean und sein Gespür für Glück“, „Weil die Erde keine Google ist“, „Die Elternfernbedienung & andere grandiose Erfindungen“ und „Peer vom Meer“. In „Das Glück der kleinen Augenblicke“ verändert ein schicksalhafter Zufall alles. Lektorin Marietta Piccini arbeitet als freie Mitarbeiterin für den kleinen Londoner Literaturverlag „Millefeuille“. Als ein Windstoß ihr die Papiere aus den Händen fegt, glaubt sie wenig später alles wieder eingesammelt zu haben. Da drückt ihr ein Fremder eine Mappe in die Hand, die sie ebenfalls verloren haben soll. Kaum begreift Marietta was geschehen ist, ist der Mann auch schon verschwunden. Marietta sucht in der Mappe nach einem Hinweis auf den Besitzer und entdeckt ein Manuskript. Sie kann der Versuchung nicht widerstehen, es sich durchzulesen. Paul Trevor Swift, der in allem Schlechten das Gute sieht, mit Humor und Abenteuerlust auf die Ereignisse reagiert, wird zum Vorbild. Hagel, Hundehaufen, nichts kann ihm was anhaben. Mariettas langwierige Suche nach dem unbekannten Autor sorgt für Spannung. Wird es ein Happy End geben? Ein Schachzug des Autors erschreckt kurzfristig. Der Schluss verdeutlicht wie klug der Plot gestrickt ist. Mit der alltäglichen, aber doch besonderen Sommerszene und dem vom Buch verdeckten Gesicht verströmt das Cover Humor. Der eindrucksvolle Titel ist etwas zu klein geraten. „Das Glück der kleinen Augenblicke“ ist ein warmherziger und weiser Roman, der einem das Herz öffnet. Sehr empfehlenswert!
indescribably_
4/5
02.04.2017
Buch (Gebundene Ausgabe)
Leben ist Glück!
Dieser Roman ist sehr bewegend. Er lässt einen über vieles nachdenken. Zum Beispiel darüber, das wir uns einfach über jeden Tag freuen sollten, den wir überlebt haben. Denn alles was passiert kann man irgendwie wieder in eine gute Richtung lenken und nichts ist aussichtslos wenn wir es nicht so sehen. Solange wir also abends satt in unserem Bett liegen und ein Dach über dem Kopf haben, sollten wir darüber glücklich sein. Das Buch lehrt uns Leser, wie wir in kleinen Dingen die Freude sehen sollten. Und damit hat der Autor auch vollkommen Recht. Man muss das Glück nicht suchen sondern lernen, es zu sehen. Wie man so schön sagt: Schlimmer geht immer!. Der Schreibstil des Autors ist sehr angenehm. Er wirkt so frei und ich habe mich einfach wohl gefühlt als ich das Buch gelesen habe. Jedes mal als ich es aufs Neue in die Hand nahm, kam es mir wie ein Stück Zuhause vor. Ich fand sowohl die Handlung der Geschichte als auch die Personen darin sehr authentisch und echt. Alles in Allem ein sehr gelungener Roman und der Autor wurde mir durch diesen auch sehr sympathisch.
Bewertung
5/5
09.06.2023
Buch (Taschenbuch)
Tage im Leben, die alles verändern….
Die junge Italienerin Marietta Piccini arbeitet als Lektorin bei dem kleinen Verlag für schöne Literatur in London.
An einem schönen Sommertag im Park gelangt sie auf skurrile Weise in den Besitz eines Manuskripts.
Es umfasst 150 Seiten, auf Schreibmaschine geschrieben, ohne Angabe über den Autor, unvollendet mit dem Titel:
Das Glück der kleinen Augenblicke.
Marietta liest den Text, um die Identität des Autors zu ermitteln. Sie entdeckt die Geschichte von Paul Swift, der das Unglück irgendwie anzieht und trotz allem das Gute sieht und mit Humor und Abenteuerlust auf die Ereignisse reagiert. Als sie zum Ende des Manuskripts gelangt, hat sie das seltsame Gefühl, sich bei dem Text ganz und gar zu Hause zu fühlen und zugleich will sie unbedingt wissen, wie die Geschichte ausgeht. Sie stellt den Text ihrem Verleger Mr. Thornton vor und auch er ist begeistert und würde gerne den Roman verlegen. Er fordert sie auf nach dem Autor zu suchen oder selbst das Ende zu schreiben.
Marietta macht sich auf die Suche, lernt ihre Mitmenschen und London kennen und erlebt eine große Überraschung…..
Parallel dazu verfolgt der Leser den unbekannten Autor durch den Alltag.
Thomas Montasser hat einen gefühlvollen, poetischenRoman über das Leben mit Büchern, Glück und Freunde geschrieben.
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4/5
03.09.2018
Buch (Gebundene Ausgabe)
schöne Buchidee
an diesem Buch hat mir der schöne poetische Schreibstil gefallen und die liebenswerten Protagonisten. Eine echt schöne Buchidee.
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