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Produktbild: Tatort Krankenhaus

Tatort Krankenhaus Ein kaputtes System macht es den Tätern leicht

2

9,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

03.04.2017

Verlag

Droemer eBook

Seitenzahl

256 (Printausgabe)

Dateigröße

3807 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783426439654

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

03.04.2017

Verlag

Droemer eBook

Seitenzahl

256 (Printausgabe)

Dateigröße

3807 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783426439654

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Tatort Krankenhaus

kaffeekapitelchaos am 26.07.2022

Bewertungsnummer: 1754605

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Das Buch "Tatort Krankenhaus - Ein kaputtes System macht es den Tätern leicht" von Prof. Karl H. Beine ist faszinierend, fesselnd und schockierend zu gleich. Dem Leser wird ein umfassender, sachlicher und verständlicher Einblick in das System Krankenhaus gegeben. Auf Basis von u.a. Gerichtsakten werden zunächst die Fälle der Pfleger Niels H., Irene B., Stephan L. und Wolfgang L. detalliert erläutert. Dabei ergibt sich Schritt für Schritt ein Gesamtbild für den Leser, aus welchem die jeweiligen Beweggründe für die Taten entstanden sind und welches Systemversagen dies begünstigt hat. Eine durchgegührte Studie zeigt ebenfalls erschreckende Zahlen, wobei die Dunkelziffer wahrscheinlich deutlich höher ist. Auszug aus dem Buch: " Bei einer Untetsuchung im Herbst 2018 gaben 3,4% der Ärzt*innen und 2,4% der Pfleger*innen an, in den zurückliegenden zwei Jahren vor der Untersuchung aktiv und absichtlich das Leben von Patient*innen beendet zu haben."

Tatort Krankenhaus

kaffeekapitelchaos am 26.07.2022
Bewertungsnummer: 1754605
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Das Buch "Tatort Krankenhaus - Ein kaputtes System macht es den Tätern leicht" von Prof. Karl H. Beine ist faszinierend, fesselnd und schockierend zu gleich. Dem Leser wird ein umfassender, sachlicher und verständlicher Einblick in das System Krankenhaus gegeben. Auf Basis von u.a. Gerichtsakten werden zunächst die Fälle der Pfleger Niels H., Irene B., Stephan L. und Wolfgang L. detalliert erläutert. Dabei ergibt sich Schritt für Schritt ein Gesamtbild für den Leser, aus welchem die jeweiligen Beweggründe für die Taten entstanden sind und welches Systemversagen dies begünstigt hat. Eine durchgegührte Studie zeigt ebenfalls erschreckende Zahlen, wobei die Dunkelziffer wahrscheinlich deutlich höher ist. Auszug aus dem Buch: " Bei einer Untetsuchung im Herbst 2018 gaben 3,4% der Ärzt*innen und 2,4% der Pfleger*innen an, in den zurückliegenden zwei Jahren vor der Untersuchung aktiv und absichtlich das Leben von Patient*innen beendet zu haben."

Wirtschaftsunternehmen Krankenhaus

Raumzeitreisender aus Ahaus am 03.03.2026

Bewertungsnummer: 3064763

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Das Buch wirft grundsätzliche Fragen auf. Auf der einen Seite sollen brisante Themen nicht unter den Tisch gekehrt werden, auf der anderen Seite ist fraglich, wie aussagekräftig eine Studie ist, die auf Befragungen beruht. Ist die Aufklärung höher zu gewichten, als die damit verursachte Verunsicherung? "Es geht nicht mehr um den Patienten, sondern es geht um abrechenbare Leistungen und um Geld." "Dementsprechend wird gemacht, was Geld bringt, nicht, was medizinisch sinnvoll ist." Wenn Krankenhäuser als Wirtschaftsunternehmen geführt werden, darf man sich nicht wundern, wenn der Patient auf der Strecke bleibt. Zuwendung, Gespräche und intensive Betreuung des Patienten werden nicht separat vergütet und daher reduziert; vergütet wird Gerätemedizin, Gewinne werden durch Massenabfertigung generiert. Das führt im Ergebnis zu unzufriedenen Patienten und überlasteten Pflegekräften und Ärzten. Führen Mängel im Gesundheitssystem dazu, dass Gewalt angewendet wird und im Extremfall Menschen getötet werden? Die Autoren berufen sich auf eine (nicht repräsentative) Studie der Universität Witten-Herdecke. Daraus folgt die These, dass es eine hohe Dunkelziffer von Tötungsdelikten in Krankenhäusern und Heimen gibt. Ein kausaler Zusammenhang zwischen den oben beschriebenen Mängeln und Tötungsdelikten wird konstruiert, ist aber nicht belegt. Belegt sind die Machenschaften mehrerer verurteilter Einzeltäter, die zumeist Serientäter waren. Aus den Profilen dieser Täter geht hervor, dass sie psychisch auffällig waren. Auffallend ist nicht nur, dass die Taten lange Zeit unentdeckt blieben, sondern auch, dass Verdachtsmomenten nicht nachgegangen wurde. So kann der Eindruck entstehen, dass Mitarbeiter eines Systems Täter decken. Könnte es nicht eher so sein, dass solche Taten einfach außerhalb der Vorstellungskraft des Pflegepersonals liegen? Die Autoren gehen von Systemfehlern als Ursache aus und machen Vorschläge, was sich aus ihrer Sicht ändern müsste: Verbesserung der Ausbildung, Konfliktmanagement, Transparenz, bessere Kontrolle, Klasse statt Masse etc. Wie Verbesserungen kostenneutral erreicht werden können, wird eher am Rande angesprochen. Als positives Beispiel für die Gesundheitsversorgung wird Schweden genannt. Das hätte weiter ausgeführt werden können. Wie ist die Kostenentwicklung in Schweden? Sind die Schweden mit ihrem System zufrieden? Sind Gesundheitsberufe beliebte Berufe oder wandern Ärzte ab, weil der Verdienst anderswo besser ist?

Wirtschaftsunternehmen Krankenhaus

Raumzeitreisender aus Ahaus am 03.03.2026
Bewertungsnummer: 3064763
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Das Buch wirft grundsätzliche Fragen auf. Auf der einen Seite sollen brisante Themen nicht unter den Tisch gekehrt werden, auf der anderen Seite ist fraglich, wie aussagekräftig eine Studie ist, die auf Befragungen beruht. Ist die Aufklärung höher zu gewichten, als die damit verursachte Verunsicherung? "Es geht nicht mehr um den Patienten, sondern es geht um abrechenbare Leistungen und um Geld." "Dementsprechend wird gemacht, was Geld bringt, nicht, was medizinisch sinnvoll ist." Wenn Krankenhäuser als Wirtschaftsunternehmen geführt werden, darf man sich nicht wundern, wenn der Patient auf der Strecke bleibt. Zuwendung, Gespräche und intensive Betreuung des Patienten werden nicht separat vergütet und daher reduziert; vergütet wird Gerätemedizin, Gewinne werden durch Massenabfertigung generiert. Das führt im Ergebnis zu unzufriedenen Patienten und überlasteten Pflegekräften und Ärzten. Führen Mängel im Gesundheitssystem dazu, dass Gewalt angewendet wird und im Extremfall Menschen getötet werden? Die Autoren berufen sich auf eine (nicht repräsentative) Studie der Universität Witten-Herdecke. Daraus folgt die These, dass es eine hohe Dunkelziffer von Tötungsdelikten in Krankenhäusern und Heimen gibt. Ein kausaler Zusammenhang zwischen den oben beschriebenen Mängeln und Tötungsdelikten wird konstruiert, ist aber nicht belegt. Belegt sind die Machenschaften mehrerer verurteilter Einzeltäter, die zumeist Serientäter waren. Aus den Profilen dieser Täter geht hervor, dass sie psychisch auffällig waren. Auffallend ist nicht nur, dass die Taten lange Zeit unentdeckt blieben, sondern auch, dass Verdachtsmomenten nicht nachgegangen wurde. So kann der Eindruck entstehen, dass Mitarbeiter eines Systems Täter decken. Könnte es nicht eher so sein, dass solche Taten einfach außerhalb der Vorstellungskraft des Pflegepersonals liegen? Die Autoren gehen von Systemfehlern als Ursache aus und machen Vorschläge, was sich aus ihrer Sicht ändern müsste: Verbesserung der Ausbildung, Konfliktmanagement, Transparenz, bessere Kontrolle, Klasse statt Masse etc. Wie Verbesserungen kostenneutral erreicht werden können, wird eher am Rande angesprochen. Als positives Beispiel für die Gesundheitsversorgung wird Schweden genannt. Das hätte weiter ausgeführt werden können. Wie ist die Kostenentwicklung in Schweden? Sind die Schweden mit ihrem System zufrieden? Sind Gesundheitsberufe beliebte Berufe oder wandern Ärzte ab, weil der Verdienst anderswo besser ist?

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